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Veröffentlicht am 20.06.2017

Wie viel Wasser fließt eigentlich durch den Floßgraben?

Seit 2015 wird aus dem „Cossi“, wie die Leipziger den Cospudener See liebevoll nennen, eine erhöhte Wassermenge in den Verbindungsgraben geleitet. Um den Anliegern den Floßgraben als Vorfluter zu sichern, wird nun von seecons Wasserbauingenieuren überprüft, wie groß die Leistungsfähigkeit des Gewässers ist. Auftraggeberin ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV).

Im Norden des Tagebaurestlochs Cospudener See wird Wasser am Wehr Cospuden in den Verbindungsgraben geleitet, welcher sich unterhalb des Waldsees Lauer mit dem Floßgraben vereint. Mitten im Leipziger Auwald mündet der Floßgraben nach vielen Mäandern in die Pleiße.

Im Winter 2016 wurde der Verbindungsgraben/Floßgraben zunächst vermessen. Mit den Daten hat seecon ein hydraulisches 1-D-Modell aufgestellt. Damit ist es möglich, die Wasserspiegellagen bei einem bestimmten Durchfluss zu ermitteln.

Anhand von Stichtagsmessungen, bei denen Durchfluss und Wasserspiegelhöhe an 7 Gewässerprofilen ermittelt wurden, erfolgte die Modellkalibrierung (siehe Abbildung) und somit die Überprüfung der Plausibilität des 1-D-Modells.

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