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Veröffentlicht am 13.07.2017

Grundlage Erschließungsplanung am Beispiel Wissenschaftsstandort Dresden-Ost

Unser Fachbereich Infrastruktur widmet sich in seinen Projekten – wie der Name schon sagt – allem, was für die Nutzung von Flächen im Vorfeld untersucht, bedacht und entsprechend geplant werden muss. Ein gutes Beispiel, wie umfangreich diese Leistungen sein können, ist der Rahmenplan 789 „Wissenschaftsstandort Dresden-Ost“: Hierfür haben die seecon Ingenieure im Auftrag und gemeinsam mit der Stadt Dresden im vergangenen Jahr an einer schnellen, guten und genehmigungsfähigen Lösung gearbeitet – einer Erschließungsplanung, die Straßen, Wege sowie Ver- und Entsorgungsanlagen umfasst.

Auf dem brachliegenden Quartier mit einer Bruttofläche von rund 100 Hektar war ein ehemaliges Plattenbauwohngebiet bereits zurückgebaut worden. Geplant war schließlich, in Ergänzung zu den bereits ansässigen Nutzungen (in nördlicher Nachbarschaft) Angebotsflächen für einen neuen Gewerbe- und Industriestandort zu schaffen. Der besondere Schwerpunkt lag in einer räumlichen Teilung des Gebietes durch die Bahntrasse Dresden – Prag sowie der angestrebten Nutzung mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und deren besonderen Anforderungen an die Infrastruktur – ohne dass die zukünftigen „Mieter“ feststanden.

So erarbeiteten unsere Infrastrukturingenieure zunächst unter Berücksichtigung der vorhandenen Erschließung und der bereits vorliegenden Abstimmungen und Planungen eine Machbarkeitsstudie, welche die medien-und verkehrstechnische Erschließung untersuchte. Darauf aufbauend entstand in einem zweiten Schritt ein Konzept, das sowohl für die verkehrstechnische Erschließung als auch die Erschließung für Wasserver- und -entsorgung und die Versorgung mit Energie und Breitband betrachtet.

Trotz oder gerade wegen umfangreichen erforderlichen Abstimmungen mit den zuständigen Versorgern, damit jeder Ausbauschritt der stufenweisen Erschließung vollständig funktionstüchtig war, hat die gewählte Reihenfolge der Planungsschritte Methode und Erfolg: Der B-Plan wurde schließlich auf Grundlage der Vorplanung von seecon erstellt, womit verhindert wurde, dass optimale Erschließungslösungen am vorgegebenen „Korsett“ scheitern.

In einem nächsten Schritt könnten nun fachlich vertiefende Erschließungsplanungen folgen.

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