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Veröffentlicht am 21.08.2017

seecon begleitet die Stadt Burg auf ihrem klimafreundlichen Weg

Die Stadt Burg bei Magdeburg wandte sich 2016 vertrauensvoll mit dem Auftrag für ein Klimaschutzkonzept an die seeconianer. Unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“ katapultierte die Burger Stadtverwaltung ihr Gebäudemanagement mit unserer Unterstützung in die Zukunft, denn das Projekt befindet sich nun in der Endphase und einige Maßnahmen zur Energie- und Emissionseinsparung wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes kam auch das seecon-Produkt DataHub zum Einsatz.

Seit 2016 arbeiten unser Projektleiter Ronny Krutzsch und seine Kollegen gemeinsam mit der Stadt Burg an einem Klimaschutzkonzept, das Leitfaden für zukünftige Arbeiten und Investitionen wird und helfen soll, klimafreundlich und emissionsreduziert zu planen.

In Burg praktizieren die Stadtwerke zusammen mit der öffentlichen Wohnungsgenossenschaft unter dem Namen „SonnenBurg“ bereits erfolgreich ein Mieterstromprojekt, das bei den Mietern gut ankommt: Durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Mietshäuser wird hauseigener Strom produziert und verbraucht, was den Mietern im Zuge der Energiewende ein umweltfreundliches Bewusstsein und stabile Strompreise verschafft.

Die Burger Stadtverwaltung und die Stadtwerke arbeiten außerdem an gemeinsamen Strategien zur Ertüchtigung der Straßenbeleuchtung. Da sie einen erheblichen Teil des öffentlichen Verbrauchs verursacht, wird hier eine umweltfreundlichere, nachhaltigere und günstigere Lösung benötigt. So fließt das Thema Straßenbeleuchtung als unerlässlicher Teil von Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energie in das Konzept ein.

Um die Stadt Burg klimaverträglich mit Energie zu versorgen, identifiziert das Klimaschutzkonzept zudem Quartiere für den potenziellen Einsatz dezentraler Energiesysteme. Wie beim Projekt „SonnenBurg“, sollen zukünftig weitere Wohnhäuser und Gewerbeeinheiten ihren eigenen Strom erzeugen. Aber auch Parkplätze und ungenutzte Agrarflächen könnten mit Solaranlagen und Windräder als dezentrale Stromerzeuger genutzt werden. Weiterhin wurde die Verbesserung des Straßenverkehrsnetzes betrachtet: Um hier ebenfalls Emissionen zu senken, entwickelte seecon einen Plan für eine verbesserte Verkehrsanbindung von Radwegen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Fußwegen. Damit soll letztlich die Bereitschaft der Bürger, auf ein umweltfreundliches Verkehrsmittel umzusteigen, erhöht werden.

Zur Bilderklärung:

  • grün: gut geeignet (macht wirtschaftlich gesehen Sinn, eine Anlage zu installieren)
  • gelb: eingeschränkt geeignet (es lohnt sich, genauer hinzuschauen; u. U. lohnt es sich wirtschaftlich)
  • rot: kein Potenzial (wirtschaftlich gesehen nicht sinnvoll)

Weitere Informationen zu den Projekten von seecon finden Sie hier.