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Veröffentlicht am 04.10.2017

Die seecon Ingenieure sind weiter in Kamenz aktiv

Wieder ein Projekt für unseren Fachbereich Neue Energien in Kamenz: Nach der Modernisierung der Fernwärmeversorgung für die ewag kamenz sind wir nun von der Stadt Kamenz beauftragt worden, die wir bereits 2015 beim EFRE-Antrag begleitet haben. Gemeinsam mit unserem Partner DSK, der viel Erfahrung für alle städtebaulichen Themen mitbringt, werden die seecon Ingenieure bis Ende des ersten Halbjahres 2018 ein gesamtstädtisches Klimaschutzkonzept erarbeiten.

Das Klimaschutzkonzept soll als Themenkomplexe u. a. die nachhaltige Energieversorgung, Elektromobilität, moderne Speichertechnologien, ein Beleuchtungskonzept, Klimafolgeanpassung, Energie- und CO2-Bilanz näher betrachten.

„Damit bestehen anders als bei den meisten Kommunen seitens der Stadt klare Vorstellungen zu den Themen“, erklärt Ronny Krutzsch, Projektleiter vom Fachbereich Neue Energien bei seecon, und ergänzt: „Eine Ursache dafür ist, dass unser Auftraggeber regionale Wertschöpfungsketten aufbauen und dafür auch Beschäftigung schaffen will.“ Damit ist gemeint, dass die Stadt Kamenz z. B. untersucht haben möchte, welche Basis der kommunale Forst als Biomasseversorgung eines künftigen Biomassekessels bietet. Weiterhin besteht die Idee, mit dem ansässigen Batteriewerk Accumotive ein Kompetenzzentrum für Speichertechnologien zu etablieren und damit das vorhandene Potenzial der Stadt für den Klimaschutz zu nutzen. Auch dieser Punkt wird im Klimaschutzkonzept eingehend betrachtet.

Derzeit werden im Projekt alle relevanten Daten zusammengetragen, Mitte Oktober ist dann der 1. Klimabeirat geplant, bei dem sich Bürger, Vertreter der Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung usw. über die Kernthemen des Klimaschutzkonzeptes austauschen werden.

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