Aktuell, wissenswert, aufschlussreich

Veröffentlicht am 19.01.2018

Bauen auf archäologisch wertvollem Grund

Die Magdeborner Halbinsel war einst trauriger Rest einer dörflichen Struktur inmitten eines Braunkohlerestloches – heute ist sie attraktiver Teil einer sich verändernden Landschaft im Süden Leipzigs. Derzeit wird das Gebiet, in dem alljährlich auch das Highfield Festival stattfindet, infrastrukturell erschlossen. Hierfür haben die seecon Ingenieure im Auftrag des Abwasserzweckverbands „Espenhain“ und des Zweckverbands Wasser/Abwasser Bornaer Land die Planung der Medien Abwasser, Trinkwasser Elektro und Telekommunikation erstellt. Seit Mitte November laufen die Erschließungsarbeiten unter der Bauoberleitung bzw. örtlichen Baubegleitung durch seecon.

Trotz jahrzehntelanger Nutzung als Betriebsfläche des Tagebaus gibt es in diesem „Reststück originalen sächsischen Bodens“ neben den Resten der Braunkohlebausubstanz tatsächlich bronzezeitliche Funde von archäologischem Wert an der Leitungstrasse.

„Leider sind Baufirmen oft nicht sensibilisiert, wenn es darum geht, unser aller Geschichte aus den Scherben der Geschichte herauszusieben und so wird manches Kulturgut durch Unwissenheit zerstört“, erklärt Johannes Noack, der als Bauleiter von seecon das Projekt betreut. Nach der Winterpause wurden die Bauarbeiten wiederaufgenommen, im März sollen die Wasser-/Abwasserleitungen in Betrieb genommen werden.

Weitere Informationen zu den Projekten von seecon finden Sie hier.