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Veröffentlicht am 23.03.2018

Format zur Bürgerbeteiligung: Thermografierundgang mit seecon

Das eigene Haus einmal mit anderen Augen sehen, von Fachleuten Tipps zur Vermeidung von Wärmebrücken erhalten oder sich allgemein über energetisch nachhaltige Sanierungen austauschen: Bereits seit mehreren Jahren stellen die seecon Ingenieure mit dem Thermografierundgang einen idealen Rahmen dafür bereit. Zuletzt wurde u. a. im Mühlenbecker Land, in Markranstädt und im Rahmen des Energetischen Sanierungsmanagements in Leipzig „spaziert“.

„Der Rundgang, den wir optional während der Erarbeitung von Klimaschutzkonzepten anbieten, dient nur bis zu einem gewissen Grad als Datengrundlage. Er hat er sich jedoch bei den zwei bis vier Projekten jährlich immer als gute Möglichkeit bewährt, die Verantwortlichen in Stadt und Kommune mit den Bürgern und den Bearbeitern des jeweiligen Konzeptes ins Gespräch zu bringen“, erklärt Projektleiter Ingmar Reichert vom Fachbereich Neue Energien bei seecon.

Entscheidet sich eine Stadt oder Kommune dafür, den Thermografierundgang zu veranstalten, sind vor allem Gebäudeeigentümer im Umkreis, aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die regionalen Medien eingeladen. Dann braucht es nur noch die kalte Jahreszeit (am besten Temperaturen um 0 ° Celsius) und die Abendstunden mit Dunkelheit, damit samt technischer Ausrüstung losspaziert wird. Zum Einsatz kommt eine spezielle Wärmebildkamera, die wie beim Heizungscheck im Koffer von seecon mitgebracht wird. „Unter anderem werden damit Wärmebrücken an Gebäuden sofort sichtbar und die Teilnehmer ganz direkt für energetische Sanierungen sensibilisiert. Der Mulitplikatoreffekt ist dabei nicht zu unterschätzen“, ergänzt Ingmar Reichert abschließend.