1. Stadt und Land

    Im Mittelpunkt des breiten Leistungsspektrums stehen die Stadt- und Bauleitplanung sowie die Landschaftsplanung. Da Entwicklungsmaßnahmen immer auch mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sind, geben wir mit unseren Fachbeiträgen eine exakte Beurteilung der zu erwartenden Auswirkungen auf den Naturhaushalt.

    Regionalplanung
    • Entwicklungskonzepte der Regionalplanung
    • Zielabweichungsverfahren zum Regionalplan
    • Tourismuskonzepte
    Stadtentwicklungsplanung
    • Stadtentwicklungskonzepte,
    • Städtebauliche Rahmenpläne
    Städtebauliche Masterplanung
    • Machbarkeitsstudien
    • Städtebauliche Entwürfe
    Bauleitplanung
    • Bebauungspläne
    • Flächennutzungspläne
    kommunale Landschaftsplanung
    • Landschaftspläne für Flächennutzungspläne
    • Grünordnungspläne für Bebauungspläne
    • Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung
    • Pflege- und Entwicklungspläne
    • Ökokonten
    Projektsteuerung
    • Durchführung von Wettbewerben und Verhandlungsverfahren nach VgV
    • Beratung von Auftraggebern bei der Projektabwicklung
    • kaufmännisches Projektcontrolling
    Freianlagen
    • Objektplanung
    • Gestaltung öffentlicher Räume
    • Gartendenkmalpflege
  2. Infrastruktur

    Bedarfsgerechte Konzepte und wirtschaftliche Lösungen unter Beachtung aller Rahmenbedingungen zu entwickeln, ist Ziel unserer Infrastrukturplanung, das betrifft sowohl die Planung von Verkehrsanlagen und die Erschließung von Standorten als auch die Koordinierung von Wasserver- und -entsorgung.

    Verkehrsplanung
    • Straßenbauplanung (Bund, Land, Kreis und Gemeinde)

    • Ländlicher und touristischer Wegebau
    • 
Radwege (innerstädtisch und touristisch überregional)

    • Verkehrskonzepte, -gutachten, -analysen
    Siedlungswasserwirtschaft
    • Kanal-, Bauwerks- und Leitungssanierung

    • Abwasserableitung und -behandlung
    • 
Abwasserpumpwerke

    • Regenwasserableitung und -behandlung

    • Regenwasserversickerung
    • 
Trinkwasserleitungen
    • 
Wassergewinnung und -aufbereitung
    Erschließungsplanung
    • Wohngebiete

    • Industrie- und Gewerbegebiete
    • 
Tagebauseen

    • Bergbaufolgelandschaft
  3. Umwelt

    Bei allen Planungen und technischen Projekten müssen auch Umweltplanungen berücksichtigt werden. Im Spagat zwischen Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit steht der Zukunftsgedanke im Vordergrund, ob es sich um die Umsetzung naturschutzfachlicher Nebenbestimmungen, gesetzlicher Vorgaben oder Erstellung von Fachgutachten handelt.

    Umweltverträglichkeitsstudien (UVS)
    Fachgutachten zu Naturschutz und Landschaftsplanung
    • Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP)
    • Landschaftspflegerischer Fachbeitrag (LFB)
    • Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung
    • Umweltbericht
    • Grünordnungsplan
    Fachgutachten zu Natura 2000
    • SPA- und FFH-Verträglichkeitsprüfung
    • SPA- und FFH-Vorprüfung
    • Ausnahmeprüfung
    Fachgutachten zu Artenschutzrechtlicher Prüfung
    • Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (ASB)
    Genehmigungsmanagement
    • Ermittlung von zu erbringenden Gutachten
    • Abstimmung mit Behörden
    Bearbeitung von Ökokontomaßnahmen gemäß Ökokontoverordnung
    • Beratung von Kommunen
    • Anlage und Führung eines Ökokontos
    Monitoringkonzepte und Maßnahmenplanung zum Artenschutz und zur Biotopentwicklung
    • Maßnahmenplanung (Kompensationsmaßnahmen, CEF-Maßnahmen, FCS-Maßnahmen)
    • Bauüberwachung
    • Sonderleistungen (beispielsweise Umsiedlung von Reptilien, Betreuung Amphibienschutzanlagen, Umsiedlung Eremit, besondere Begrünungsverfahren)
    Planung von Freianlagen nach § 39 HOAI Leistungsphasen 1-9
    • Landschaftspflegerische Maßnahmenplanung (LAP)
    • Bepflanzungspläne
    • Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
    • Amphibienschutzanlagen
    Ökologische Baubegleitung / Umweltbaubegleitung
    • Umsetzung naturschutzfachlicher Nebenbestimmungen und umweltrechtlicher Belange für Bauvorhaben
    • Kontrolle artenschutzrechtlicher Vorgaben (u. a. Brutvögel, Fledermäuse in Gebäuden)
    Kartierungsleistungen / Bestandsanalyse
    • Biotoptypen und Gehölze
    • faunistische Kartierungen in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern
    • Erstellen entsprechender Bestandspläne
  4. Wasser

    Die Beseitigung von Hochwasserschäden stand in den letzten Jahren häufig im Vordergrund. Immer wichtiger wird es, die Gewässer zu sichern und im Falle eines Hochwassers schnell reagieren zu können. Im Gewässerbau liegt unser Hauptaufgabengebiet in der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

    Wasserbau
    • Neuanlage, Offenlegung, Renaturierung und Sanierung von Fließ- und Standgewässern
    • Erstellen von Gewässerpflege- und -entwicklungsplänen
    • Planung von Maßnahmen der Gewässerunterhaltung
    • Ingenieurbiologische Bauweisen
    • Sohlbauwerke
    • Bauwerke der Böschungssicherung, Ufermauern
    • Bauwerke zur Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit
    • Fischauf- und -abstiegsanlagen
    • Wehranlagen
    • Fluttore
    • Gewässertouristische Anlagen wie Schleusenbauwerke, Hafenanlagen, Anlegestellen, Bootsstege
    Hochwasserschutz
    • Hochwasserrisikomanagementpläne nach der EU-HWRM-RL
    • Hochwasserschutzkonzepte
    • Hydrologische und hydraulische Berechnungen
    • Schwachstellenanalysen
    • Machbarkeitsstudien
    • Deichbauwerke
    • Polderanlagen
    • Hochwasserrückhaltebecken und Talsperren
    • Hochwasserschutzmauern
    • Siele
    • Schöpfwerke
  5. Neue Energien

    Die Schlagworte „Energiewende“ und „Klimawandel“ sind in aller Munde. Die erforderlichen Maßnahmen sinnvoll zu planen und erfolgreich in die Tat umzusetzen, ist unsere Aufgabe. Für öffentliche Auftraggeber entwickeln wir Klimaschutzkonzepte sowohl auf kommunaler Ebene als auch quartiersbezogen. Im Rahmen des European Energy Award unterstützen wir Kommunen bei der Umsetzung ihrer Energie- und Klimaschutzpolitik.

    Energie- und Klimaschutzkonzepte (Bezugsraum gesamte Kommune)
    • Energie- und CO₂-Bilanz
    • Potenzialanalyse
    • Akteursbeteiligung
    • Maßnahmenkatalog
    • Controllingkonzept
    • Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit
    • Kommunale Beteiligungsmodelle
    Quartiersbezogene Energie- und Klimaschutzkonzepte (Bezugsraum gesamtes Quartier)
    • Energie- und CO₂-Bilanz
    • Potenzialanalyse
    • Akteursbeteiligung
    • Maßnahmenkatalog
    • Controllingkonzept
    • Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit
    • Beteiligungsmodelle (z. B. Mieterstrommodell)
    Energie- und CO₂-Bilanzen
    • Erarbeitung und Fortschreibung komplexer Energie- und Treibhausgasbilanzen
    • EcoSPEED
    • Klimaschutzplaner
    Energieeffizienz für Gebäude
    • Klimaschutzteilkonzepte kommunale Liegenschaften
    • Gebäudeenergieberatung nach BAFA für Wohngebäude und Nichtwohngebäude
    • Gebäudeenergieausweise
    • energetische Gebäudesanierung
    • seecon DataHub® als Instrument des energetischen Gebäudemanagements
    European Energy Award®
    • vier akkreditierte Berater, eine von vier deutschen Gold-AuditorInnen
    • Moderation von Leitbildprozessen und
    • Akteursbeteiligungen
    • Initialberatung durch akkreditierte Berater
    • Konfliktberatung
    Klimaschutzteilkonzepte
    • Mobilitätskonzept
    • Integrierte Wärmenutzung
    Energetisches Sanierungsmanagement (ESM)
    • Umsetzungsbegleitung von Quartiersklimaschutzkonzepten
    • Moderation
    • Akteursbeteiligung
    • fachliche Beratung zu energetischen Sanierungsvorhaben
    Beratung, Gutachten, Studien
    • Energiecoaching
    • kommunale Initialberatung
    • energetische Beratungsleistung
    • Fördermittelrecherche und Antragsbegleitung
    • strategische Energieberatung

Besondere Zertifikate

DIN ISO EN 9001: 2008 QM-Zertifikat

Familienfreundlicher Arbeitgeber 2017-2020 Qualitätssiegel

Familienfreundlichkeitspreis der Stadt Leipzig 2013

Zertifikat für "Besondere Fachkunde Umweltbaubegleitung"

Zertifikat für Neue Energien

Zertifikat Kanalsanierungsberater

Zertifikat für SiGe-Koordination

anerkannter Praxispartner der Berufsakademie Sachsen

IHK-geprüfter und -anerkannter Ausbildungsbetrieb

Mitgliedschaften

VBI – Verband Beratender Ingenieure

Der Verband Beratender Ingenieure VBI e.V. ist die führende Berufsorganisation unabhängig beratender und planender Ingenieure und Ingenieurunternehmen in Deutschland. Mit seinen 3.500 Mitgliedern ist er einer der weltweit größten Consultingverbände. Für Politik, Wirtschaft und Verwaltung ist der VBI kompetenter Ansprechpartner. Im Gespräch mit Politik und Verwaltung setzt sich der VBI konsequent für Rahmenbedingungen ein, die einen fairen Leistungswettbewerb und die freie Berufsausübung ermöglichen. Unsere Mitgliedsunternehmen stehen für die Lösung komplexer Aufgaben im technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Bereich. Der VBI stellt deshalb hohe Anforderungen an die fachliche Qualifikation, den unabhängigen Beraterstatus und die Integrität seiner Mitglieder.

Ingenieurkammer Sachsen

Die Innovationskraft der Ingenieure sichert die Überlebensfähigkeit unserer hoch entwickelten Volkswirtschaft und einen angemessenen Lebensstandard. Die Wertschätzung der Ingenieure und ihrer Leistungen ist daher ein Gebot der Selbsterhaltung und erfolgreichen Weiterentwicklung der Gesellschaft. Ingenieurinnen und Ingenieure im Bauwesen müssen sich entsprechend ihrer Bedeutung und Verantwortung in der Öffentlichkeit positionieren. Dabei verpflichtet sich die Sächsische Ingenieurkammer und ihre Mitglieder dem Ingenieurkodex. Zu den wesentlichen Aufgaben der Kammer gehören die Beratung der Mitglieder, der Schutz ihrer beruflichen Belange, die Überwachung der Erfüllung beruflicher Pflichten, die Förderung der Baukultur, Wissenschaft und Technik sowie die Stärkung der Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und Fachkompetenz

DWA – Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) ist eine Vereinigung für alle übergreifenden Wasserfragen, sie setzt sich intensiv für die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Wasserwirtschaft ein. Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation arbeitet sie fachlich auf den Gebieten WasserwirtschaftAbwasserAbfall und Bodenschutz. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf der Erarbeitung und Aktualisierung eines einheitlichen technischen Regelwerks, des DWA-Regelwerks sowie der Mitarbeit bei der Aufstellung fachspezifischer Normen auf nationaler und internationaler Ebene. Kommunale Erfahrungsaustausche, internationale Angebote und Nachbarschaftsangebote ergänzen die Bildungsarbeit.

DVGW – Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.

Die Hauptaufgabe des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) besteht in der Erstellung des Technischen Regelwerkes, mit dem die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gas- und Wasserversorgung gewährleistet wird.

Die Fachleute der interessierten Kreise erstellen in ehrenamtlicher Zusammenarbeit das DVGW-Regelwerk. Das bedeutet, dass die Technischen Regeln für das Gas- und Wasserfach von der Branche selbst erarbeitet werden können (Technische Selbstverwaltung). Dabei können allgemein anerkannte Regeln der Technik (aaRdT) entstehen, auf die häufig in der Gesetzgebung Bezug genommen wird. Die Einhaltung dieser Regeln ist kein Zwang. Sie sind jedoch Maßstab im Schadensfall und ihnen kann in Bezug auf das Haftungsrecht quasi „Gesetzescharakter“ zukommen, sofern das zugrundeliegende Gesetz dies vorsieht. Beispielsweise muss dann im Schadensfall nachgewiesen werden, dass mindestens die aaRdT eingehalten wurden.

Bergbau-Technik-Park

Der mitteldeutsche Raum wurde geprägt von der jahrhundertelangen Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Naturressource Braunkohle. Doch Anfang der neunziger Jahre kam im Zuge der Wiedervereinigung und der damit sich verändernden Energiepolitik das kollapsartige Ende dieser Ära.

In kurzer Frist verschwand nahezu die gesamte Infrastruktur eines Industriezweiges. Jetzt wird die Landschaft südlich und nördlich von Leipzig zunehmend von aus Tagebaurestlöchern entstehenden Seen geprägt und der Begriff des Leipziger Neuseenlandes ist auf dem besten Weg, sich bundesweit als neue touristische Destination zu etablieren. Die Erinnerung an die Zeit vor den Seen beginnt im gleichen Maße zu verblassen.

Hier setzen die Ziele des Vereins und das Vorhaben Bergbau-Technik-Park an. Der Park will einen Ort schaffen, der einen authentischen Blick in die Vergangenheit gewährt und damit die Brücke schlägt zwischen Vergangenem, Gegenwart und Zukunft. Anknüpfungspunkt war die Bewahrung zweier Tagebaugroßgeräte aus dem ehemaligen Tagebau Espenhain vor ihrer bereits beschlossenen Verschrottung. Der Park verfolgt das Ziel, authentisch und nachvollziehbar einen kompletten Förderzyklus in einem Braunkohletagebau darzustellen. Der Bogen spannt sich vom Rückbau der kultivierten Landschaft hin zur Vorbereitung des Vorfeldes und Grundwasserabsenkung über die Gewinnung des Abraumes und der Kohle, zum Transport bis zur Verkippung des Abraumes und der sich anschließenden Sanierung und Wiedergewinnung neuer Räume.

Als einmaliger, seinesgleichen suchender Ort lebendiger Geschichtsvermittlung und der Erinnerung an eine große Ära sächsischer Industriegeschichte wird der Bergbau-Technik-Park einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes – www.leipzigerneuseenland.de – zu einer kulturell interessanten und touristisch attraktiven Region leisten und seinen Teil dazu beitragen, der Industriekultur zur stärkeren Beachtung zu verhelfen.

Wasser-Stadt-Leipzig e.V.

Seit einigen Jahren können sich Leipziger und natürlich alle Besucher per Boot selbst vom Leben an und in den Leipziger Gewässern überzeugen. Die Wasserwege sind wieder sauber und somit nutzbar geworden. Die Binnenstadt Leipzig zählt mehr als 300 Brücken, gut ein Dutzend natürlicher und künstlicher Wasserstraßen und eine Hafenanlage. Die Stadt hat jedoch keinen Anschluss an das europäische Wasserstraßennetz und auch keine geschlossene Verbindung zwischen den Gewässern der Stadt und des Umlandes. Darum wurde eine alte Idee wieder lebendig. Von Leipzig nach Hamburg per Schiff!

Leipzig gilt als Wasserknoten, knapp 300 Kilometer große und kleine Flussläufe durchziehen die Stadt. Sie waren über Jahrhunderte die Lebensgrundlage Leipziger Handwerker, gehörten zum Leben und zum Stadtbild. Als Transportweg hatten sie kaum eine Bedeutung, waren aber für Kahnpartien und Ausflüge aller Art bei den Leipzigern beliebt. Dies gilt auch für den Karl-Heine-Kanal. Als Leipzig vor 150 Jahren nach Plänen von Karl Heine gen Westen expandierte, mussten auch die Flussläufe schiffbar gemacht werden, um Baumaterialien und andere Güter zu transportieren. Seither besteht auch der Traum von der Anbindung ans internationale Wasserstraßennetz.

In Anlehnung an Karl Heines Vision von einer Anbindung des Leipziger Wasserknotens an das internationale Wasserstraßennetz ist das Hauptanliegen des Vereins der Anschluss des Karl-Heine-Kanals an die Saale in drei Schritten:

  • Karl-Heine-Kanal – Hafenbecken
  • Hafenbecken – Elster-Saale-Kanal
  • Elster-Saale-Kanal – Saale