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In unseren fünf Fachbereichen Energie, Stadt und Land, Wasserbau, Infrastruktur und Umwelt bewegen wir uns immer im Spannungsfeld von Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Hier gilt es das richtige Maß zu finden und den Anforderungen in jeder Hinsicht zu genügen. Dafür gibt es kein allgemeingültiges Rezept. In unseren Referenzen zeigen wir, wie uns das gelingt.

Referenzen (93)

Projekt Fachbereich Auftraggeber Zeit

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 410 "Lützner Straße/Karl-Heine-Kanal" EBV Grundbesitz GmbH 2016 – 2018

Projektbeschreibung

Seecon unterstützt im Rahmen der Betreuung eines Bebauungsplanverfahrens die Bestrebungen eines Projektentwicklers, das Gelände der ehemaligen „Leipziger Jute-Spinnerei & -Weberei“, zuletzt „VEB Texafol“ zu einer standortangemessenen, konkreten Nutzung zu entwickeln. Das Areal liegt seit längerem brach, womit ein vordringlicher städtebaulicher Planungsbedarf gegeben ist. Dazu müssen neben der Bebauung auch Erschließungsstraßen, Parkplätze, Wohnwege, Plätze und Grünflächen neu angeordnet werden.

Ziel des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes ist an erster Stelle, die bestehende innerörtliche Brachfläche in seinem Geltungsbereich durch eine zweckmäßige verkehrstechnische Erschließung einer überwiegend wohnwirtschaftlichen Nutzung im Sinne der Innenentwicklung nach § 1a Abs. 2 Satz 1 BauGB zuzuführen und dabei Belange des Denkmalschutzes und gebietsübergreifender Zielkonzepte zu beachten.

Fachbereiche
Stadt und Land, Umwelt

Auftraggeber
EBV Grundbesitz GmbH

Zeit
2016 – 2018

Ansprechpartner:
Herr Müller

Telefon:
0341 9011961

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-3 HOAI
Bebauungsplan
Grünordungsplan
Umweltbericht
Ingenieurstechnische Grundlagenermittlung 

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Neumann

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Richter,
Dipl.-Ing. (FH) Mario Wagner

Baukosten:
ca. 27.500,- Euro (netto)

Straßenausbau Wassergasse in Flößberg Stadt Frohburg 2015

Projektbeschreibung

Die Stadt Frohburg beabsichtigt im Zuge des Neubaus eines Regenwasserkanals durch den AZV „Espenhain“ den grundhaften Ausbau der Wassergasse in Flößberg. Die Wassergasse beginnt an der Staatsstraße S 11 und endet als Sackgasse kurz vor der Eula. Sie erschließt ein kleines Siedlungsgebiet bestehend aus Einfamilienhäusern.

Im Zuge des Ausbaus der Wassergasse werden ebenfalls 2 seitlich einmündende als Sackgasse endende Straßen ausgebaut. Die Wassergasse erhält entsprechend RASt 06 eine Fahrbahnbreite von 4,50 m, die als Mischverkehrsfläche mit beidseitiger Bordeinfassung ausgebildet wird. Die einmündenden Stichstraßen erhalten Breiten von 3,00 m bzw. 3,80 m. Die Ausbaulänge der Straßen beträgt ca. 260 m.

Die Anbindung an die S 11 erfolgt unter Berücksichtigung der erforderlichen Schleppkurven eines 3-achsigen Müllfahrzeuges.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Stadt Frohburg

Zeit
2015

Ansprechpartner:
Herr Kupfer

Telefon:
034348 80539

Standort:
Frohburg OT Flößberg
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–8 HOAI
Verkehrsanlagen

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich

Baukosten:
ca. 0,13 Mio. Euro (netto)

Bebauungsplan Nr. 421, Fahrradfachhandel auf der Alten Messe, Leipzig Zweirad-Center Stadler 2015 – 2016

Projektbeschreibung

seecon unterstützt im Rahmen der Betreuung eines Bebauungsplanverfahrens die Bestrebungen eines Fahrradeinzelhändlers, die denkmalgeschützte ehemalige Messehalle 15 der Alten Messe Leipzig für den Fahrradfachhandel zu nutzen. Angestrebt wird eine Verkaufsfläche von 5.000 bis 6.000 m².

Das Erfordernis für die Aufstellung des Bebauungsplanes begründet sich insbesondere daraus, dass das Vorhaben aufgrund des geplanten Umfangs der Verkaufsfläche nicht auf der Grundlage des § 34 BauGB zugelassen werden kann. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Genehmigung des Vorhabens bedarf es deshalb der Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Schwerpunkt dieses Planverfahrens ist die Auseinandersetzung mit der Thematik des Einzelhandelssortimentes.

Die Regelung der maximalen Verkaufsfläche und der Zusammensetzung es Sortimentes eines Fahrradeinzelhandels sowie die Dimensionierung der Stellplatzanlage sind Inhalt der Planung. Insbesondere soll auch geklärt werden, ob und wenn ja, in welchem Umfang ergänzende Nutzungen zulässig sein sollen.

Fachbereiche
Stadt und Land, Umwelt

Auftraggeber
Zweirad-Center Stadler

Zeit
2015 – 2016

Ansprechpartner:
Frau Elleke

Telefon:
030 2007625-112

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-3 HOAI
Bebauungsplan
Grünordungsplan
Umweltbericht
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
Ingenieurstechnische Grundlagenermittlung 

Projektleiter:
Dipl.-Ing. E. Scheil

Projektteam:
Dipl.-Ing. M. Neumann
B.Eng. I. Guderle

Planungskosten:
ca. 45.000,- Euro (netto)

Abwasserseitige Erschließung Leisnig, OT Brösen Abwasserzweckverband „Leisnig“ 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Veranlassung ist die Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) des AZV „Leisnig“ für die Gemeinde Leisnig, Ortsteil Brösen. Es wurde eine wirtschaftliche Lösung in Form einer semizentralen Schmutzwasserbeseitigung mittels Gruppenkläranlage herausgearbeitet. Im Zuge einer ersten Anliegerversammlung gab es verschiedene Anmerkungen zum ABK, sodass weitere Varianten der Abwasserentsorgung untersucht werden.

Grundlage für die Vorplanung ist das ABK, die Vermessung und die Baugrunduntersuchung sowie die durch seecon durchgeführte Grundstücksbegehung (40 Stk.), bei der die geplanten Hausanschlüsse abgestimmt wurden.

Der bisherige sogenannte Bürgermeisterkanal bleibt als Regenwasserkanal zur Ableitung des Regenwassers der Grundstücke und Straßen erhalten.

Es handelt sich um eine koordinierte Maßnahme, da zeitgleich in einigen Bereich die Trinkwasserleitung ausgewechselt bzw. eine neu verlegt werden soll. Weiterhin sind Straßenbaumaßnahmen als Hochwasserschadensbeseitigung geplant. Beide Vorhaben werden ebenfalls von den seecon Ingenieuren geplant.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Abwasserzweckverband „Leisnig“

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Wiede

Telefon:
034321 6229-0

Standort:
Leisnig OT Brösen
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 3-4 HOAI Ingenieurbauwerke 

Projektleiter
Dipl.-Ing. M. Genschorek

Projektteam:
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 0,16 Mio. Euro (netto)

Neuordnung Abwasserentsorgung Flößberg Abwasserzweckverband „Espenhain“ 2014

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

In der Wassergasse verläuft ein Kanal DN 600, welcher eine Verbindung zum Pumpwerk Richtung Kläranlage und eine Einleitstelle in das Gewässer Eula hat. Der Kanal beginnt als Teichablass eines oberhalb der Wassergasse liegenden Fischteiches und verläuft ab dort unterhalb der Feuerwehr Richtung Wassergasse. Auf diesen Mischwasserkanal binden neben den Anliegern der Wassergasse, ebenfalls die Anlieger der Straße Am Berg sowie mindestens das Oberflächenwasser der Straße An der Feuerwehr auf. Bei Starkregenereignissen und erhöhten Wasserstand der Eula kommt es zu Überstauerscheinungen.

Im Zuge der Grundlagenermittlung wurden bereits verschiedene Möglichkeiten der Neuordnung der Entwässerung u. a. mit der Stadt Frohburg diskutiert. Näher betrachtet wird nun die Neulegung eines Schmutzwasserkanals sowie einer Druckleitung inkl. Pumpwerk in der Straße Am Berg. Weiterhin soll die Entwässerung der Straße An der Feuerwehr neugeordnet bzw. als Trennsystem ausgebaut werden. In der Wassergasse ist eine Druckentwässerung zur Ableitung des Schmutzwasser geplant. Der vorhandene Kanal DN 600 soll zukünftig nur noch das Regenwasser bzw. das Teichwasser ableiten.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Abwasserzweckverband „Espenhain“

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Frau Kaden

Telefon:
034343 507-0

Standort:
Frohburg OT Flößberg
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–2 HOAI Ingenieurbauwerke

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Genschorek

Projektteam:
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 0,40 Mio. Euro (netto)

Sanierung 1. Nördl. Hauptsammler zwischen Zöllnerweg und Leutzscher Allee, in Leipzig Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Aufgrund z.T. gravierender Schäden wurde der ca. 1000 m lange Sammlerabschnitt überwiegend der ZK 1 zugeordnet, woraus sich für den ca. 125 Jahre alten 1. Nördlichen Hauptsammler Hauben-Profil 2000/2250 ein umfangreicher Handlungsbedarf ableitet.

Im Rahmen der Vorplanung sind die Sanierungsvarianten für den Hauptsammler entsprechend des „Drei-Säulen-Prinzips“ hinsichtlich technischer, hydraulischer und wirtschaftlicher Prämissen zu untersuchen und eine Vorzugsvariante herauszuarbeiten. Der Trassenverlauf im LSG und SPA „Leipziger Auwald“ sowie die Querung Waldstraße einschl. Straßenbahn stehen beispielhaft für die schwierigen Randbedingungen.

Als Ergebnis von Baugrunduntersuchungen wurden Grundwasserstände z.T. über Kanalsohle erkundet. Mit Vorlage von Materialprüfungen wurde für den Sammler ein statischer Nachweis erbracht. Zur Wiederherstellung des statischen Systems sind zwingend das Mauerwerk auszubessern und die schadhafte Sohle zu ertüchtigen.

Neben den Varianten Reparatur und Renovierung in geschlossener Bauweise wurden auch Erneuerungsvarianten in offener Bauweise sowohl in gleicher als auch neuer Trasse untersucht.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Schmidt

Telefon:
0341 969-1539

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1 – 2 HOAI Ingenieurbauwerke

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Wieland

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) Ch. Czesnocha
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 4,00 Mio. Euro (netto)

Sanierung Regenauslass Grabaustraße Leipzig-Leutzsch Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Mit Außerbetriebnahme der Kläranlage Leutzsch und anschließender Umsetzung des Sanierungsplanes Leutzsch wurde auch die Sanierung der beiden Regenauslässe Grabaustraße und Gustav-Esche-Straße durch die Wasserbehörde gefordert.

Im Rahmen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung wurde die Vorzugsvariante der Vorplanung weiter vertieft:

  • Neubau Regenüberlauf Grabaustraße
  • Neubau Regenüberlauf Gustav-Esche-Straße
  • Sanierung (Schlauchliner) DN 400 über ca. 220 m
  • Auswechslung Mischwasserkanal O.-Schmiedt-Str. (neu DN 800) und P.-Michael-Str. (neu DN 500) je ca. 140 m

Ergänzend wurden der hydraulische und schmutzfrachttechnische Nachweis erbracht. Die besondere planerische Herausforderung ist in den schwierigen Randbedingungen wie u.a. Querung Gleisanlage der DB AG, sensible Vorflutverhältnisse des Bauerngrabens und Lage in Schutzgebieten (LSG und SPA „Leipziger Auwald“) zu sehen.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Höfer

Telefon:
0341 969-3286

Standort:
Leipzig-Leutzsch
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 3 – 4 HOAI Ingenieurbauwerke
hydraulische Nachweise

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Hoppe

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch
Dipl.-Ing. P. Wieland
Ing. J. Kapahnke
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 1,1 Mio. Euro (netto)

Erneuerung von 5 Pumpen im Zulaufpumpwerk der Kläranlage Borsdorf Abwasserzweckverband für die Reinhaltung der Parthe 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Das Klärwerk Borsdorf wurde 1999 in Betrieb genommen. Bei der Inbetriebnahme wurde festgestellt, dass die geforderte Fördermenge des Zulaufpumpwerkes nicht erbracht wird, sodass bereits Optimierungen zur Erreichung der Fördermenge durchgeführt wurden.

Im Betrieb stellte sich zudem heraus, dass auf Grund der Abwasserzusammensetzung die E-Laufräder der Pumpen fast täglich bei einer der Pumpen verstopfen.

Weiterhin kam es im Betrieb des Zulaufpumpwerkes durch eine Havarie an der Druckleitung zu einer Überflutung der Pumpenaggregate und damit zum Totalausfall.

Die Pumpentechnik ist nach 15 Jahren Laufzeit verschlissen und soll ausgewechselt werden.

Es soll eine Energetisch optimierte Auslegung der Pumpenaggregate unter Einbeziehung der Weiternutzung der vorhandenen Anlagen, Rohrleitungen und E-MSR-Technik erarbeitet werden. Um einen verstopfungsarmen Betrieb zu sichern, sollen geeignete Laufräder eingesetzt werden. Ziel ist eine Überflutungssicherheit der Pumpenaggregate.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Abwasserzweckverband für die Reinhaltung der Parthe

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Bloy

Telefon:
034291 43913

Standort:
Borsdorf
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 2 – 8 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Ing. J. Kapahnke

Projektteam:
techn. Zeichnerin C. Peschke

Fortschreibung der Energie- und CO2-Bilanz der Landeshauptstadt Magdeburg Landeshauptstadt Magdeburg, Umweltamt 2014

Projektbeschreibung

Die Bundesregierung hat 2008 eine umfassende Klimaschutzinitiative mit dem Ziel gestartet, die Potenziale für den Klimaschutz durch die Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung regenerativer Energien kostengünstig zu realisieren. Im Rahmen dieser Initiative hat die Landeshauptstadt Magdeburg im Jahr 2010 ein Klimaschutzkonzept erarbeiten lassen, das die Erstellung einer Energie- und CO2-Bilanz für den Zeitraum 1990–2007 beinhaltete.

Um diese Bilanz auf einen aktuellen Stand zu bringen und zu überprüfen wie weit man sich dem selbstgesetzten Ziel, bis 2050 nur noch 3,2 Tonnen CO2 pro Jahr und Einwohner zu emittieren, genähert hat, hat die Landeshauptstadt Magdeburg die Fortschreibung für die Jahre 2008–2012 beauftragt.

Die zur Erstellung der Bilanz relevanten Daten werden an verschiedenen Stellen eingeholt, überprüft, aufbereitet und in die Bilanzierungssoftware ECORegionsmart mit Angabe der Quellen eingepflegt. Anhand der Bilanzierungsergebnisse werden Potenziale zur weiteren CO2-Minderung und dafür notwendige Handlungsansätze ermittelt. Weiterhin wird die zukünftige, mögliche Entwicklung der CO2-Emissionen anhand von drei Szenarien für die Zeiträume 2013–2020, bis 2030 und bis 2050 dargestellt (Status-Quo-, Bundestrend- und Maßnahmenszenario). Die Randbedingungen für das Maßnahmenszenario werden durch eine projektbezogene Arbeitsgruppe festgelegt.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Landeshauptstadt Magdeburg, Umweltamt

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Frau Reinhold

Telefon:
0391 540-2645

Standort:
Landeshauptstadt Magdeburg
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
Datenbeschaffung, -prüfung, -eingabe, Szenarienentwicklung, Bestimmung von CO2-Minderungspotenzialen und dazugehöriger Handlungsansätze

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Konzeptkosten:
ca. 21.000,- Euro (netto)

Drei Klimaschutz-Teilkonzepte Lutherstadt Wittenberg Lutherstadt Wittenberg 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Energie- und Klimaschutz sind in Wittenberg zentrale Themen der städtischen Entwicklungsstrategie. Schon seit Jahren beschäftigen sich verschiedene lokale und regionale Akteure mit diesem Thema. Die Lutherstadt hat sich nun dazu entschlossen, drei Klimaschutz-Teilkonzepte im Bereich klimafreundliche Mobilität, Erneuerbare Energien und Integrierte Wärmenutzung erarbeiten zu lassen. Damit werden die wichtigsten Felder des kommunalen Klimaschutzes abgedeckt. Gefördert werden die Teilkonzepte durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

Das prinzipielle Vorgehen ist in allen drei Konzepten gleich: Auf Grundlage des vorhandenen Kenntnisstandes wird eine umfangreiche Potenzialanalyse durchgeführt und dann daraus Maßnahmen entwickelt, die mit Zielen für die nächsten 15- 20 Jahren in einem Konzept verankert werden.

Neben dem Thema der Reduzierung von potenziell klimaschädlichen Emissionen sollen vor allem gemeinsam Ideen zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV erarbeitet sowie die Bevölkerung zum klimafreundlichen Verkehr angeregt werden. Des Weiteren werden ungenutzte Erneuerbaren Energien-Potentiale ermittelt sowie die vorhandene Nah- und Fernwärme optimiert und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Nutzung industrieller Abwärme entwickelt.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Lutherstadt Wittenberg

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Hildebrand

Telefon:
Tel.: 03491 4210

Standort:
Lutherstadt Wittenberg
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
Datenerfassung
Leitbild
CO2-Minderungspotenzialanalyse
Öffentlichkeitsarbeit/ Akteursbeteiligung
Controlling-Konzept
Maßnahmenplan
GIS-basierte Ergebnisdarstellung
Organisation eines Aktionstages „klimafreundliche Mobilität“
Analyse Erneuerbare Energien
Prüfung Wärme- und Kältenutzung

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Konzeptkosten:
ca. 98.000,- Euro (netto)

Fachliche Unterstützung des energetischen Umbaus im Quartier im Land Brandenburg Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes Brandenburg 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Der Erfolg der Energiewende ist in erheblichem Umfang von der Entwicklung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen und Projekte auf der kommunalen Ebene abhängig.

Die seecon Ingenieure wurden gemeinsam mit einem Partner vom brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) beauftragt, Kommunen bei der Planung, Beantragung und Erarbeitung von Quartierskonzepten, die durch das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ gefördert werden, zu beraten und zu unterstützen.

Der Auftrag umfasst insgesamt 5 Bausteine. Der erste von ihnen beinhaltet die Fachberatung der Kommunen zur Förderantragstellung und zur Konzeptbearbeitung. Darunter sind das aktive Informieren brandenburgischer Kommunen auf allgemeiner Ebene (Mailingaktion, Workshops) und im direkten Gespräch zu verstehen.

Weiterhin sollen im Baustein 2 die laufenden Projekte einem Monitoring unterzogen werden, das sowohl die Wirksamkeit der einzelnen Projekte als auch die Möglichkeit einer Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse auf andere Kommunen prüfen soll.

Im 3. Baustein sind 2 Fachveranstaltungen zu organisieren, die interessierte Kommunen über den aktuellen Stand der Entwicklung von quartiersbezogenen Klimaschutzkonzepten informieren soll. Ebenfalls von Interesse ist eine Vernetzung der Kommunen, um bereits gewonnene Erkenntnisse austauschen zu können.

Da in Brandenburg 2014 der EFRE-„Stadt-Umland-Wettbewerb“ durchgeführt wird, sollen die seecon Ingenieure gemeinsam mit ihrem Partner im Baustein 4 die Kommunen dabei unterstützen, die in den Quartierskonzepten aufgezeigten Ansätze als Teil des Wettbewerbsbeitrags zu verwenden.

Den 5. Baustein bildet der laufende Ergebnis- und Wissenstransfer, der das MIL über den laufenden Sach- und Arbeitsstand ständig informieren soll und der auch die Erarbeitung von Presse- und Sachstandsinformationen, inkl. eines Newsletters, umfasst.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes Brandenburg

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Segebade

Telefon:
0331 866-8200

Standort:
Land Brandenburg

Leistungsumfang:
Fachberatung
laufendes Monitoring
Fachveranstaltung
Fachberatungen EFRE-Wettbewerbsverfahren kontinuierlicher Ergebnis- und Wissenstransfer

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Projektpartner:
complan Kommunalberatung GmbH

Konzeptkosten:
ca. 39.000,- Euro (netto)

Klimaschutz-Teilkonzept „Eigene Liegenschaften“ für den Landkreis Göttingen Landkreis Göttingen 2014

Projektbeschreibung

Die Bundesregierung hat 2008 eine umfassende Klimaschutzinitiative mit dem Ziel gestartet, die Potenziale für den Klimaschutz durch die Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung regenerativer Energien kostengünstig zu realisieren. Im Rahmen des Klimaschutz-Teilkonzeptes „Eigene Liegenschaften“ werden für den Landkreis Göttingen die Energieeinsparpotenziale in 15 landkreiseigenen Liegenschaften im Stadtgebiet Hann. Münden durch die Realisierung sinnvoller energetischer Sanierungsoptionen und die Substituierung fossiler durch erneuerbare Energieträger in der Energieversorgung ermittelt.

In der Projektbearbeitung kommen die Bausteine 2 und 3 des Klimaschutz-Teilkonzepts „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ zur Anwendung. Unter Anwendung der DIN 4108-6/DIN 4701-10 sowie der DIN 18599 werden, basierend auf Datenerhebungen vor Ort und nach Plan die Energiebedarfe der Objekte berechnet und mit den dokumentierten Verbräuchen verglichen. Anhand der ermittelten spezifischen Energiebedarfe und des ermittelten Gebäudezustands werden sinnvolle energetische Sanierungsoptionen abgeleitet, mit Kosten hinterlegt, priorisiert und in einem zeitorientierten Sanierungsfahrplan zusammengefasst. Für die Zeit der Maßnahmenumsetzung wird begleitend ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Landkreis Göttingen

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Herr Becker

Telefon:
0551 525-482

Standort
Stadt Hann. Münden
Niedersachsen

Leistungsumfang:
Datenerhebung
Hüllflächenbewertung
Energiebedarfsrechnung nach DIN 4108-6/DIN 4701-10 und teilweise DIN 18599
Ausarbeitung Sanierungsoptionen
Erstellung Sanierungsfahrplan/Öffentlichkeitsarbeitskonzept
Ermittlung Investitionskosten

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Konzeptkosten:
ca. 19.000,- Euro (netto)

Hochwasserschadensbeseitigung Leisnig OT Brösen Stadt Leisnig 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Die Stadt Leisnig beabsichtigt im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung den grundhaften Ausbau der Dorfstraßen im Ortsteil Brösen. Der geplante Ausbau beinhaltet 5 Maßnahmen. Die Planungen der Straßen sind durch den vorhandenen, teilweise steilen Geländeverlauf, den vorhandenen Leitungsbestand, Grundstückszufahrten sowie die Berücksichtigung vorhandener naturrechtlicher Belange sehr anspruchsvoll. Ein Teil der Straßen enden als Sackgassen.

Bei 4 Maßnahmen ist ein grundhafter Ausbau gemäß RStO 12 in den Belastungsklassen 0,3 und 1,0 vorgesehen. Die Straßenbreiten variieren durch den erforderlichen Begegnungsfall gemäß RASt 06 zwischen 3,50 m und 5,00 m. Als Variante wurde ein Ausbau in vollgebundener Bauweise gemäß RStO 12 gewählt. Die Länge der insgesamt auszubauenden Straßen beträgt ca. 1260 m.

Die Entwässerung der Straßen soll über Anschlüsse an den vorhandenen Kanal oder über Straßengräben erfolgen.

Eine Maßnahme beinhaltet den Ausbau eines Waldweges nach Bockwitz. Die Trassierung des Weges orientiert sich am bereits bisherigen Verlauf. Der Waldweg wird mittels einer 3,0 m breiten Fahrbahnbefestigung aus Schotter gemäß DWA-A 904 hergestellt und weist eine Länge von ca. 1950 m auf.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Stadt Leisnig

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Schröder

Telefon:
034321 666-50

Standort:
Leisnig OT Brösen
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–8 HOAI Verkehrsanlagen

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich

Projektteam:
Dipl.-Ing. O. Thom
techn. Zeichnerin M. Anger

Baukosten:
ca. 1,00 Mio. Euro (netto)

Umgestaltung der Gießerstraße zwischen Karl-Heine-Straße und Antonienstraße Stadt Leipzig, Verkehrs- und Tiefbauamt 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Das Verkehrs- und Tiefbauamt beabsichtigt die Umgestaltung der Gießerstraße. Diese wird dabei in die Bauabschnitte von der Karl-Heine-Straße bis zur Naumburger Straße (Abschnitt 1) und von der Naumburger Straße bis zur Antonienstraße (Abschnitt 2) eingeteilt. Der derzeitige Straßenraum beinhaltet neben Fahrbahnflächen auch LVB Haltestellen und Längsparkflächen für den ruhenden Verkehr. Ein Hauptaugenmerk soll auf die Gestaltung des Knotenpunktes Gießerstraße/Naumburger Straße gerichtet werden, der sich durch den Verlauf der abbiegenden Hauptstraße und der vorhandenen Fahrspurenanordnung als Unfallschwerpunkt erweist. Hierfür sind Untersuchungen hinsichtlich der Anordnung von Fahrbahnteilern oder einer Lichtsignalanlage durchzuführen. Im Zuge der Umgestaltung soll der Straßenraum durch Variantenuntersuchungen neu geordnet werden. Die Straßenbreiten sollen sich nach dem erforderlichen Begegnungsverkehr richten. Gehwege sollen eine Mindestbreite von 2,50 m erhalten. Radverkehrsführung als Radfahrstreifen oder Schutzstreifen sowie die Anordnung von Parkstreifen mit integrierten Baumpflanzungen sind zu untersuchen. In Abschnitt 1 ist die Anordnung von Fahrbahnteilern in Bereichen der vorhandenen Radwege „Grüner Gleisfinger“ zu überprüfen. Die vorhandenen Bushaltestellen der Buslinie 60 sind zu integrieren und neu zu gestalten.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Stadt Leipzig, Verkehrs- und Tiefbauamt

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Bornkessel

Telefon:
0341 123-433

Standort:
Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–2 HOAI
Verkehrsanlagen

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich

Projektteam:
Dipl.-Ing. O. Thom

Baukosten:
ca. 1,0 Mio Euro (netto)

Recheneinbau RÜ Holzhausen, Liebertwolkwitzer Straße und Parkstraße Abwasserzweckverband für die Reinhaltung der Parthe 2014 – 2015

Projektbeschreibung

In der Liebertwolkwitzer Straße und in der Parkstraße in Holzhausen (Verbandsgebiet des AZV Parthe) befinden sich zwei Abschlagbauwerke in Betrieb, welche ohne Feststoffrückhalt betrieben werden. Durch die Untere Wasserbehörde Leipzig besteht die Forderung zur Prüfung, ob entsprechende Rechen aus baulicher und hydraulischer Sicht eingebaut werden können.

Im Rahmen der Untersuchung sind folgende Teilleistungen notwendig:

  • Analyse und stichprobenartige Prüfung der vorhandenen Unterlagen sowie Digitalisierung der vorhandenen Bauwerke im erforderlichen Umfang
  • Prüfung der baulichen Möglichkeiten für den Einbau von Rechen sowie Abstimmungen mit Herstellern, Prüfung von möglichen Vergleichsprodukten
  • Nachweis der hydraulischen Leistungsfähigkeit nach DWA-A 111 sowie DWA-A 166

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Abwasserzweckverband für die Reinhaltung der Parthe

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Bloy

Telefon:
034291 43913

Standort:
Leipzig Holzhausen
Sachsen

Leistungsumfang:
Machbarkeitsstudie
(Besondere Leistung nach HOAI)

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Hoppe

Bebauungsplan ehemalige Heeresbäckerei GRK Real Estate & Co. KG 2014

Projektbeschreibung

Die ehemalige Heeresbäckerei ist der noch erhaltene Teil eines Kasernenkomplex, der ab 1895 in Leipzig entstand. Es gab ein Bäckereigebäude und mehrere Lagerhäuser für Getreide. Zur NS-Zeit wurden diese Lagerhäuser um zwei Stahlbetonbauten erweitert. Diese Lagerhäuser wurden nach dem Krieg durch den VEB Getreidehandel (VEB Backwarenkombinat Leipzig) genutzt. Die Bäckerei war sogar noch einige Jahre nach 1990 in Betrieb.

Das ca. 3,8 ha große Gelände westlich der Olbrichtstraße liegt derzeit brach und soll zukünftig überwiegend wohnwirtschaftlich entwickelt werden.

Zur Sicherung der städtebaulichen Ordnung und Gewährleistung der Planungssicherheit für den Bauherren erarbeiteten die seecon Ingenieure ein städtebauliches Konzept und die bauleitplanerischen Unterlagen im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
GRK Real Estate & Co. KG

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Herr Wolf

Telefon:
0341 222260

Standort:
Leipzig-Möckern
Sachsen

Leistungsumfang:
Städtebauliche Konzeption
LP 1-3 HOAI, Bebauungsplan

Projektteam:
Team Stadt und Land

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing., BDLA E. Scheil

Planungskosten:
ca. 31.000,- Euro (netto)

Freiraumplanung Stadtpark Brandis Stadt Brandis 2014

Projektbeschreibung

Der denkmalgeschützte Stadtpark Brandis ist ca. 3,6 ha groß und ist Bestandteil des historischen Ensembles der Schlossanlage in Brandis.

Der städtische Teil des Parks ist heute der Öffentlichkeit zugänglich und bildet einen wesentlichen Bestandteil der Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten für die Brandiser Bürger und Touristen.

In den letzten Jahren mussten zur Erhaltung der Verkehrssicherheit einige bildprägende Bäume gefällt werden. Der dementsprechende Sanierungsbedarf erfordert eine Planung, in der sowohl denkmalpflegerische als auch botanische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Da der Park für die Einwohner von Brandis ein wichtiger Bestandteil der Charakteristik ihres Heimatortes ist, sollen die Bürger in die Planungen einbezogen werden.

Im Ergebnis soll eine denkmalgerechte Aufwertung des Parks erfolgen, mit der gleichzeitig die touristische Attraktivität der Stadt erhöht werden soll.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Stadt Brandis

Zeit
2014

Ansprechpartner
Frau Quandt

Telefon:
034292 655-55

Standort:
Stadt Brandis
Sachsen

Leistungsumfang:
Leistungsbild Freianlagen
LP 1-3 HOAI
Bürgerbeteiligung

Projektteam:
Team Stadt und Land

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing., BDLA E. Scheil

Planungskosten:
ca. 14.000,- Euro (netto)

LEADER-Entwicklungsstrategie Region Leipziger Muldenland Landschaftspflegeverband Muldenland e.V. 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Die Region Leipziger Muldenland bewarb sich im Frühjahr 2014 um Mittel der Europäischen Union aus dem Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes im Rahmen des LEADER-Programmes für den Förderzeitraum 2014 bis 2020. LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ – „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Die seecon Ingenieure erarbeiteten in Abstimmung mit der lokalen Aktionsgruppe die LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) für die Region Leipziger Muldenland.

In sechs relevanten Handlungsfeldern wurden strategische Ziele für die Entwicklung der Region hergeleitet. Dabei wurden die europäischen Entwicklungsziele sowie die Ziele des Landes Sachsen für den ländlichen Raum berücksichtigt. Zur Umsetzung der Strategie sollen die vorhandenen Ressourcen genutzt werden. Einer Vielzahl lokaler Akteure soll die Realisierung eigener, in der Strategie abgestimmter Maßnahmen ermöglicht und weitere Investitionen sollen in der Region angeregt werden.

Die LES bildete die Grundlage für die Anerkennung der Region Leipziger Muldenland als LEADER-Region im Land Sachsen für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020. Am 22. April 2015 wurde die Anerkennung in einem Festakt in Limbach-Oberfrohna durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft bekannt gegeben.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Landschaftspflegeverband Muldenland e.V.

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Richter

Telefon:
03437 948026

Standort:
Region Leipziger Muldenland
Sachsen

Leistungsumfang:
Erstellung LES
SWOT-Analyse
Strategie- und Maßnahmenplanung
Akteursbeteiligung

Projektleiter:
Dipl.- Ing., BDLA E. Scheil

Projektteam:
Dipl.-Ing. M. Neumann
Dipl.-Ing. (FH), M.SC. C. Jopke

Planungskosten:
ca. 38.000,- Euro (netto)

Bebauungsplan Nr. 236 „Radefelder Allee Südost“ Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG 2014 – 2016

Projektbeschreibung

Das Plangebiet des Bebauungsplanes Nr. 236 umfasst eine Fläche von ca. 50 ha. Es ist Teil einer insgesamt ca. 550 ha großen Fläche östlich des Flughafens Leipzig-Halle und südlich der Autobahn A 14.

Es besteht Anlass, eine kontinuierliche, nachfrageorientierte Entwicklung des Güterverkehrszentrums fortzusetzen und dafür die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.

Voraussetzung dafür, dass die Flächen einer baulichen Nutzung zugeführt werden können und damit zeitnah erschlossene Gewerbeflächen für Ansiedlungsinteressenten zur Verfügung stehen, ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Ziel der Planung ist, das Angebot an gewerblichen Bauflächen am Standort GVZ Leipzig zu erweitern. Mit dem durch die seecon Ingenieure zu erarbeitenden Bebauungsplan soll unter Berücksichtigung unterschiedlicher Belange die dauerhafte planungsrechtliche Sicherung der Nutzungen im Plangebiet erfolgen und somit eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung gewährleistet werden.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Zeit
2014 – 2016

Ansprechpartner:
Herr Plohmann

Standort:
Stadt Leipzig, Radefelder Allee
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-3 HOAI
Bebauungsplan

Projektteam:
Team Stadt und Land

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing., BDLA E. Scheil

Planungskosten:
ca. 0,16 Mio. Euro (netto)

Hochwasserschutzkonzept Flößberg Untersuchung im Einzugsbereich Badeteich bis Wassergasse Stadt Frohburg 2014

Projektbeschreibung

Seit Jahren kommt es in Flößberg als Ortsteil der Stadt Frohburg bei ungünstigen Witterungsverhältnissen immer wieder zu Überschwemmungen. Die sich dort befindenden Gebäude sind gefährdet und nehmen Schaden.

Gegenstand des Hochwasserschutzkonzepts ist die Analyse der bestehenden hydrologischen und hydraulischen Situation im Einzugsgebiet des Flößberger Grabens. Aus den Ergebnissen der Untersuchungen werden die Schadenspotenziale verschiedener Hochwasserereignisse ermittelt und dargestellt. Des Weiteren werden mögliche Maßnahmen zur Realisierung des Überflutungsschutzes für die Ortslage Flößberg abgeleitet und deren Wirksamkeit nachgewiesen.

Schwerpunkt der Untersuchungen ist das Erstellen eines Niederschlags-Abfluss-Modells für das Einzugsgebiet des Flößberger Grabens, auf dessen Grundlage die maßgebenden Abflüsse im Graben berechnet und die abflussreduzierende Wirkung der vorgeschlagenen Hochwasserschutzmaßnahmen nachgewiesen werden. Schwerpunkt der untersuchten Schutzmaßnahmen sind drei neu zu errichtende Hochwasserrückhaltebecken, die Offenlegung einer verrohrten Teilstrecke sowie die Querschnittsvergrößerung eines weiteren verrohrten Abschnitts.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Stadt Frohburg

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Herr Jungnitz

Telefon:
034348 80533

Standort:
Stadt Frohburg, OT Flößberg
Sachsen

Leistungsumfang:
Hochwasserschutzkonzept
Niederschlags-Abfluss-Modell
hydrologische Bemessungen

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Wilde Weißeritz, Schadensbeseitigung Hochwasser Juni 2013, Sohl- und Böschungssicherung Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 sind erhebliche Schäden an der Wilden Weißeritz zwischen Dorfhain und Edle Krone aufgetreten.

Im Bearbeitungsgebiet handelt es sich um Beschädigungen an der Gewässersohle und den Böschungen sowie Sedimentablagerungen. Durch das Versagen von Querriegeln kam es zu Auskolkungen im Gewässer, was zu einer Gefährdung der vorhandenen Böschungssicherung und damit der angrenzenden Kreisstraße K 9071 führte. Eine Sedimentablagerung unter der Brücke bei Fluss-km 9+715 im Zuge der Kreisstraße engt das Abflussprofil der Brücke deutlich ein und führte zur Erosion der Gewässersohle an einem Brückenwiderlager.

Mit der Vorplanung werden verschiedene Lösungen zur nachhaltigen Schadensbeseitigung untersucht. Dabei soll u. a. verlagertes Sediment zur Auffüllung ausgekolkter Sohlbereiche eingebaut und die Gewässersohle durch die Instandsetzung der Querriegel einschließlich Nachbettsicherung stabilisiert werden. Die Fußsicherung entlang der Straßenböschung wird mit einer begrünten Steinschüttung erneuert. Die Sedimentablagerungen unter der Brücke werden beräumt.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Lemser

Telefon:
0351 40288-451

Standort:
Wilde Weißeritz zwischen Dorfhain und Edle Krone, Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–2

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
M.Sc. P. Niehoff
M.Sc. F. Salewski

Baukosten:
ca. 0,19 Mio. Euro (netto)

Triebisch, Schadensbeseitigung Hochwasser Juni 2013, Sohl- und Böschungssicherung Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 sind erhebliche Schäden an der Triebisch in der Stadt Meißen aufgetreten.

Im Bearbeitungsgebiet handelt es sich um einen Ausbruch in der verklammerten Sohlbefestigung, eine Sohlerosion im Bereich einer Ufermauer, die Beschädigung des Fußes einer Prallmauer sowie einen Böschungskolk.

Mit der Vorplanung werden verschiedene Lösungen zur nachhaltigen Schadensbeseitigung untersucht.

Inhalt der Planung ist die Überprüfung der bestehenden Sohlverklammerung zur Abschätzung des erforderlichen Instandsetzungsbedarfs sowie die Wiederaufhöhung der Gewässersohle und Maßnahmen gegen zukünftige Erosion im Bereich der Ufermauer. Weiterhin soll die Prallmauer instand gesetzt und gesichert werden. An einem weiteren Gewässerabschnitt ist eine Böschungsauskolkung unterhalb einer Straßenbrücke zu beseitigen, um die Standsicherheit der Brücke und des angrenzenden Bahndamms zu gewährleisten. Im Zuge der Böschungswiederherstellung wird eine mögliche Sohlverbreiterung im Bereich des Kolks mit untersucht.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Heinrich

Telefon:
0351 40288-430

Standort:
Triebisch in Meißen
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–3 HOAI

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
M.Sc. P. Niehoff
M.Sc. F. Salewski

Baukosten:
ca. 70.000,- Euro (netto)

Jahna, Schadensbeseitigung Hochwasser Juni 2013, Wehr Simselwitz Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Flussmeisterei Grimma 2014

Projektbeschreibung

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 sind erhebliche Schäden an der Jahna, im OT Simselwitz aufgetreten. Neben Böschungsrutschungen oberhalb der Wehrschwelle kam es ebenso zu Umverlagerungen von Sohl- und Böschungsmaterial.

Die Genehmigungsplanung beschäftigt sich innerhalb des Rahmenvertrages 2013-2014 „Schadensbeseitigung an wasserwirtschaftlichen Anlagen und Gewässer 1. Ordnung“ mit der Beseitigung der Hochwasserschäden (Schaden 10) an der Jahna, im OT Simselwitz.

Inhalt der Planung ist ebenso der Rückbau der teilweise zerstörten Wehrschwelle in Simselwitz. Der Rückbau der Wehrschwelle ist im HWSK Jahna als Maßnahme ausgewiesen, die einer verbesserten Wasserabführung im Hochwasserfall dient. Ersatzweise wird eine raue Rampe errichtet, die die ökologische Durchgängigkeit erheblich verbessert und somit den Anforderungen der EU-WRRL entgegenkommt.

Zur Verbesserung der Fließgewässerstrukturgüte im Oberlauf der Jahna finden zur Hochwasserschadensbeseitigung nach Möglichkeit ingenieurbiologische Bauweisen ihre Anwendung. Zur Böschungsbefestigung kommt ein Steinsatz mit Steckhölzern zum Einsatz. Diese bieten Insekten und Kleinstlebewesen wertvolle Lückenbiotope.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Flussmeisterei Grimma

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Herr Weiser

Telefon:
034383 627712

Standort:
Jahna im OT Simselwitz, Gemeinde Mochau
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 3–4 HOAI Objektplanung Ingenieurbauwerke 

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
M.Sc. F. Salewski
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo

Baukosten:
ca. 30.000,- Euro (netto)

Striegis, Schadensbeseitigung Hochwasser Juni 2013, Sedimentberäumung und Böschungssicherung Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Flussmeisterei Grimma 2014

Projektbeschreibung

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 sind erhebliche Schäden an der Striegis, im OT Grunau Gemeinde Roßwein aufgetreten. Neben Böschungsrutschungen im Bereich der Bahnbrücke in Grunau lagerten sich Sedimente im Bereich der Straßenbrücke ab.

Die Ausführungsplanung beschäftigt sich innerhalb des Rahmenvertrages 2013-2014 „Schadensbeseitigung an wasserwirtschaftlichen Anlagen und Gewässer 1. Ordnung“ mit der Beseitigung der Hochwasserschäden (Schaden 10 + 11 sowie Schaden Sucher) an der Striegis, im OT Grunau.

Inhalt der Planung ist die Aufnahme der Sedimente im Bereich der Straßenbrücke zum Wiedereinbau im Bereich der abgerutschten Böschungen unterhalb der Bahnbrücke. Weiterhin soll die Böschung eines privaten Anliegers gesichert werden. Hierfür wird ausschließlich das vorhandene Material wiederverwendet.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Flussmeisterei Grimma

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Herr Weiser

Telefon:
034383 627712

Standort:
Strigies im OT Grunau, Gemeinde Roßwein
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 5–7 HOAI
Objektplanung Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo  

Baukosten:
ca. 0,20 Mio. Euro (netto)

Ersatzneubau Mönchbauwerke, Hochwasserentlastungsanlagen Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) Niederlassung Leipzig l 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Die Eschefelder Teichgruppe erstrecken sich von Frohburg in westlicher Richtung bis zum Frohburger Ortsteil Eschefeld. Die Teichlandschaft stammt bereits aus dem 18. Jahrhundert und wurde ausschließlich für die Fischzucht angelegt.

In Folge des Juni Hochwasser 2013 wurden nicht nur die Fließgewässer I und II Ordnung schwer geschädigt, sondern auch die landeseigenen Teiche des Freistaates Sachsen.

Der SIB beauftragte die seecon Ingenieure mit der Planung folgender Einzelleistungen:

  • Ersatzneubau der Mönchbauwerke am „Neuer Teich“, „Altteich“, „Vorwärmer“, „Töpferteich“ und „Erligtteich“
  • Ersatzneubau der Hochwasserentlastung am „Straßenteich“ sowie die Instandsetzung der Hochwasserentlastungen am „Töpferteich“ und „Großer Teich“
  • Instandsetzung der Dämme am „Neuer Teich“, „Ziegelteich“ und „Erligtteich“

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) Niederlassung Leipzig l

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Thieme

Telefon:
0341 2555-467

Standort:
Gemeinde Frohburg, OT Eschefeld
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–8 HOAI

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernado

Baukosten:
ca. 0,44 Mio. Euro (netto)

Fischaufstiegsanlage zur Anhebung der Grundwasserstände im Vierteichmoor Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Flussmeisterei Riesa 2014

Projektbeschreibung

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2010 wurde durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal, Deichsofortsicherungsmaßnahmen im Rödergebiet veranlasst. Die Revitalisierung des Vierteichmoores ist eine Kompensationsmaßnahme zu den Deichsofortsicherungsmaßnahmen nach dem HW 09/2010.

Das Vierteichmoor ist Teil des Freitelsdorfer Teichgebiets. Dem Freitelsdorfer Teichgebiet wurde in der Vergangenheit die günstige hydromorphologische Struktur und Vielfalt der Fließgewässer genommen. Durch umfangreiche Maßnahmen zur Grundwasserabsenkung wurden die Moorflächen erheblich gestört.

Im Jahre 2012 erfolgte die Errichtung eines Probestaus im Dobrabach sowie die Ausstattung ausgewiesener Grund- und Oberflächenmessstellen im Untersuchungsgebiet. Die Ergebnisse zeigen die Wirksamkeit des Anstaus im Dobrabach hinsichtlich des Grundwasseranstiegs im Vierteichmoor.

Die Vorplanung zur Revitalisierung des Vierteichmoors erarbeitet auf Grundlage der vorangegangenen Gutachten und Messungen technische, naturnahe und sinnvolle Lösungen für den Gewässeranstau bzw. für die Wasserspiegelanhebung im Dobrabach sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte des Dobrabachs.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Flussmeisterei Riesa

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Frau König

Telefon:
03525 680319

Standort:
Vierteichmoor am Dobrabach/Gemeinde Ebersbach bei Großenhain
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–4 HOAI Objektplanung Ingenieurbauwerke
Kosten-Nutzen-Analyse
Regieleistung Vermessung
Regieleistung Baugrund Eigentümereinverständniserklärung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
M.Sc. F. Salewski

Baukosten:
ca. 0,10 Mio. Euro (netto)

Grundhafte Instandsetzung Talsperre 1. Klasse - Großer Teich Torgau Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Herstellung der Überflutungssicherheit/Instandsetzung der Hochwasserentlastung, der Betriebseinrichtungen und des Absperrbauwerkes

Der Große Teich Torgau wurde im 15. Jhd. per kursächsischem Dekret als Fischteich angelegt und diente während der Festungszeit als Wasserreservoir für die Bewässerung der Festungsgräben. Im Zuge dessen wurde der Schwarze Graben angestaut und Dämme errichtet. Des Weiteren dienen ein großes und ein kleines Verteilerbauwerk sowie mehrere Abflussbauwerke dem regulierten Befüllen und Ablassen des noch immer fischereiwirtschaftlich genutzten Gewässers. Der Große Teich Torgau hat neben dem Hochwasserschutz und der Fischzucht auch eine bedeutende naturschutzfachliche Bedeutung, v. a. als Nahrungs- und Rastgebiet für durchziehende und überwinternde Wasservogelarten. Der vielschichtige Naturraum ist ebenso Ruhe- und Erholungsraum für den Menschen.

Die Verteiler-, Abfluss- und Dammbauwerke sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand und erfüllen nicht die aktuellen Hochwasserschutzanforderungen. Gegenstand der komplexen Planung ist die Anpassung aller Bauwerke des Großen Teichs Torgau durch Aus-, Um- und Neubaumaßnahmen an den derzeitigen Stand der Technik und an die Hochwasserschutzanforderungen.

Dazu werden u. a. eine umfassende hydrologische/hydraulische Studie sowie umfangreiche Variantenuntersuchungen erstellt, um die Wechselwirkungen des Vorhabens mit Belangen von Umwelt, Natur und Landschaft und Mensch bestmöglich abzuwägen. Dafür erfolgt auch eine ständige enge Zusammenarbeit der Fachbereiche Wasserbau und Umwelt der seecon Ingenieure.

Fachbereiche
Umwelt, Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Heinig

Telefon:
034206 588327

Standort:
Stadt Torgau
Sachsen

Leistungsumfang:
Ertüchtigung Absperrdamm und Instandsetzung/Neubau Dammbauwerke entlang Nord- und Südufer: LP 1-4
Fließgewässerausbau Öffnung KU-Teilstrecke: LP 3-4
Umbau Gr. Verteilerbauwerk, Neubau Kl. Verteilerbauwerk, Neubau Drosselbauwerke:
LP 3-4 Ingenieurbauwerke

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel
M.Sc. F. Salewski
techn. Zeichnerin C. Templin

Baukosten:
ca. 4,50 Mio. Euro (netto)

Projektbeschreibung

Im Ergebnis der Prüfung zur Gewährleistung der Hochwasserschutzfunktion des Großen Teichs Torgau für die Stadt Torgau wurde festgestellt, dass der Große Teich, neben erheblichen baulichen Mängeln, die Anforderungen an die Hochwassersicherheit auch nicht erfüllt.

Gegenstand der technischen Planung ist die Findung einer Vorzugsvariante zur Herstellung der Überflutungssicherheit/Instandsetzung der Hochwasserentlastung, der Betriebseinrichtungen und des Absperrbauwerkes unter Berücksichtigung aller hydraulischen, bautechnischen und naturschutzfachlichen Randbedingungen.

Folgende naturschutzfachlichen Gutachten/Leistungen sind zu erbringen:

  • Umweltverträglichkeitsstudie
  • Umfangreiche Kartierungsleistungen
  • Artenschutzrechtliche Prüfung
  • FFH- und SPA-Verträglichkeitsprüfung
  • Eingriffsregelung, Landschaftspflegerischer Begleitplan

Fachbereiche
Umwelt, Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Heinig

Telefon:
034206 588-327

Standort:
Elbaue, Stadt Torgau
Sachsen

Leistungsumfang:
Umweltverträglichkeitsstudie
Kartierungsleistungen
Artenschutzrechtliche Prüfung
Natura 2000
Eingriffsregelung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) B. Walter

Planungskosten:
ca. 200.000,- Euro (netto)

Schadensbeseitigung Juni-Hochwasser 2013, OT Kleinpostwitz Stadt Schirgiswalde-Kirschau OT Kirschau 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Im Zuge der Hochwasserereignisse im Juni 2013 kam es am Butterwasser in Kleinpostwitz, Gemeinde Schirgiswalde-Kirschau zu erheblichen Schäden.

Im Bereich der südlichen Ortseinfahrt des OT Kleinpostwitz kam es zu einer Rutschung der Straßenböschung. Weiterhin lagerten sich große Mengen Sedimente unterhalb der Straßenbrücke ab, die derzeit das Abflussprofil hindern. Auch das anliegende linke Ufer wurde durch die Hochwasserereignisse geschädigt. Es kam in diesem Bereich zu einem Abtransport der Fußsicherung. Im weiteren Verlauf des Butterwassers am östlichen Ortsrand befindet sich noch ein Durchlass eines namenlosen Baches, welcher im Zuge der Hochwasserereignisse zerstört wurde.

Die Stadt Schirgiswalde-Kirschau beauftragte die seecon Ingenieure GmbH der Planung der Schadensbeseitigung für die Leistungsphasen 1-8 sowie der örtlichen Bauüberwachung.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Stadt Schirgiswalde-Kirschau OT Kirschau

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Neumann

Telefon:
03592 386631

Standort:
Stadt Schirgiswalde-Kirschau
OT Kleinpostwitz
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-8 HOAI
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo
techn. Zeichnerin Muthmann

Baukosten:
ca. 0,19 Mio. Euro (netto)

B-Plan "Kahnsdorf Nord" Kompensationsmaßnahmen Umsiedlung Zauneidechsen Gemeinde Neukieritzsch 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Im Ergebnis des B-Planes „Kahnsdorf Nord“ sind verschiedene Kompensationsmaßnahmen umzusetzen, z. B. die artspezifische Erhaltungsmaßnahme VFCS2 „Abfangen der Zauneidechsenpopulation nach Beendigung der Winterruhe und vor Baubeginn, Umsetzen auf Maßnahmenfläche VCEF1 Reptilien“.

Als Teil der umfangreichen vorgezogenen Kompensationsmaßnahme VCEF1 ist auf ca. 18 ha ehemaliger landwirtschaftlicher Nutzfläche u. a. der Bereich für die Reptilien entstanden. Vor der Umsiedlung wurden artgerechte Biotopstrukturen, wie Lesesteinhaufen kombiniert mit verschiedenen Anteilen Bodensubstrat, Sand, Kies und Totholz angelegt. Dabei waren u. a. ausreichende Besonnung und Frostsicherheit der Winterquartiere zu berücksichtigen. Ergänzend fand die Pflanzung von kleinen Strauchgruppen (v. a. Wildobst) für ein ausreichendes Nahrungsangebot und zur Vernetzung der Strukturen bzw. des Umfeldes statt.

Die Umsiedlung fand 2014 statt. Dazu erfolgten die Abgrenzung des Abfanggebietes mittels Amphibienschutzzaun und das Abfangen per Hand (Schwamm) über die Sommermonate. Es konnten ca. 200 Zauneidechsen erfolgreich umgesiedelt werden.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Gemeinde Neukieritzsch

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Zander

Telefon:
034242 80327

Standort:
Gemeinde Neukieritzsch
Sachsen

Leistungsumfang:
Freianlagen LP 5-9
CEF-Maßnahme: Umsiedlung einer Zauneidechsenpopulation

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) C. Schuppan


Projektteam:
Ing. (FH) M. Wagner
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Planungskosten:
ca. 28.000 Euro (netto)

HWSB 2013, Weiße Elster - grundhafte Instandsetzung Deich Göbitz Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Flussbereich Merseburg 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Im Auftrag des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt erfolgt die Planung zur grundhaften Instandsetzung des rechtsseitigen Hochwasserschutzdeiches Göbitz zwischen den Ortslagen Maßnitz und Ostrau auf einer Länge von 3.460 m.

Im Zuge des Juni-Hochwassers 2013 wurden am Deich Auftriebserscheinungen am landseitigen und wasserseitigen Deichfuß beobachtet. Entsprechend ist die Standsicherheit der Anlage beeinträchtigt. Der beobachtete Freibord entspricht nicht den gestellten Anforderungen. Darüber hinaus ist der Deich durch die fehlenden Deichverteidigungswege im Hochwasserfall deutlich erschwert zu verteidigen.

Die Planung umfasst die Untersuchungen verschiedener Maßnahmen zur Instandsetzung des Deichs:

  • Deichprofilierung zur Anpassung der Deichhöhe und Böschungsneigung
  • abschnittsweise Umverlegung des Deichs zum Erhalt einer landseitig gelegenen Gartenanlage
  • Varianten zum inneren Aufbau des Deichs unter Einbeziehung des bestehenden Deichquerschnitts
  • Anlage von Deichkronen- und Deichverteidigungswegen

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Flussbereich Merseburg

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Dorn

Telefon:
0345 5484-407

Standort:
Gemeinde Elsteraue, OT Göbitz
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
LP 1–4 HOAI

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
M.Sc. P. Niehoff

Baukosten:
ca. 2,4 Mio. Euro (netto)

Nachhaltige und leistungsfähige Sicherung der Neuen Luppe im Stadtgebiet Leipzig Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Die Neue Luppe ist ein zentraler Bestandteil des Hochwasserschutzes für die Städte Leipzig und Schkeuditz. Sie ist Teil des Elster-Luppe-Flusssystems und dient bei Hochwasser der kompletten Wasserableitung der im Stadtgebiet Leipzig mit der Pleiße vereinigten Weißen Elster.

Der Querschnitt der Neuen Luppe ist als gegliedertes Gerinne in Trapezform ausgebaut. Innerhalb der Deichlinie befindet sich das Mittelwassergerinne mit Vorländern. Durch die letzten Hochwasserereignisse wurde die Böschungs- und Sohlbefestigung so stark zerstört, dass langfristig die Standsicherheit der Deiche gefährdet ist.

Im Rahmen der Planung für die Schadensbeseitigung werden Alternativen entwickelt, die Nachhaltigkeitsaspekte bezüglich Morphologie und Ökologie berücksichtigen. Innerhalb der Deichlinie sind, unter den Aspekten der EU Wasserrahmenrichtlinie, naturnahe Gewässerstrukturen zu entwickeln, ohne das Abflussvermögen der Neuen Luppe zu beeinträchtigen. Durch ein Zulassen eigendynamischer Entwicklungen der Neuen Luppe kann das Rückhalte- und Abflussvermögen stabilisiert werden.

Diese Maßnahme soll die fortschreitende Erosion und eine weitere mögliche Schädigung der Hochwasserschutzanlagen verhindern und eine Lösung aufzeigen, die auch bei stark beanspruchten Gewässern sowohl nachhaltig als auch leistungsfähig ist.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2014 – 2015

Absprechpartner:
Herr Götz

Telefon:
034206 588357

Standort:
Stadt Leipzig, Neue Luppe
Sachsen

Leistungsumfang:
Alternativenprüfung
Hydraulik
LP 1–2 HOAI Objektplanung Ingenieurbauwerke 

Projektleiter:
M.Sc. F. Salewski

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo
techn. Zeichnerin Anger

Baukosten:
ca. 0,80 Mio. Euro (netto)

Rahmenvertrag Vorhabenprüfung und Bearbeitung naturschutzfachliche Genehmigungsunterlagen Hochwasserschadensmaßnahmen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Oberes Elbtal 2014 – 2016

Projektbeschreibung

Der Betrieb Oberes Elbtal ist für die Unterhaltung der Gewässer 1. Ordnung in seinem Bereich zuständig.

Der Rahmenvertrag umfasst die Prüfung von Hochwasserschäden an Gewässern, Deichen oder anderen Anlagen (Vorhabenprüfung). Die Prüfung erfolgt nach folgenden Kriterien: Eingriffstatbestand, allgemeiner und besonderer Artenschutz, FFH- und SPA-Belange. Nach erfolgter Prüfung und Behördenabstimmung erfolgt die Abarbeitung der notwendigen Gutachten sowie eine ökologische Baubegleitung.

Gegenwärtig prüfen und bearbeiten wir folgende Maßnahmen:

  • Freiberger Mulde in Nossen
  • Triebisch in Meißen
  • Triebisch in Klipphausen
  • Elbdeich Görtzig-Trebnitz
  • Elbedeich Riesa-Leutewitz
  • Verteilerbauwerk Jahna

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Oberes Elbtal

Zeit
2014 – 2016

Ansprechpartner:
Herr Heinrich

Telefon:
0351 40288430

Standort:
Freiberger Mulde
Elbe
Triebisch
Jahna
Sachsen

Leistungsumfang:
Rechtliche Prüfung
Behördenabstimmung
Gutachten
Ökologische Baubegleitung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Fonfara

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Planungskosten:
Rahmenvertrag
Abrechnung nach Aufwand

Elbe – Z 2.3 Deich Belgern-Kranichau Deichinstandsetzung Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Der östlich von Kranichau liegende Bestandsdeich entspricht nicht der normgerechten Deichgeometrie. Nach einer Sicherung des Deichabschnittes im Rahmen einer Gefahrenabwehrmaßnahme im Jahr 2013 erfolgte nun die bauliche Anpassung an die aktuell bestehenden Regelwerke.

Das Bauwerk liegt innerhalb des SPA „Elbaue und Teichgebiete bei Torgau“, des LSG „Elbaue Torgau“ und grenzt unmittelbar an das FFH-Gebiet „Elbtal zwischen Mühlberg und Greudnitz“. Besondere wertgebende Elemente sind der Zittelbach mit einem wertvollen Gehölzbestand sowie die großräumig vorhandenen, mageren Offenlandflächen sowohl im Deichvorland als auch im Deichhinterland mit dem Vorkommen der entsprechenden seltenen Arten.

In enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der technischen Planung und dem Auftraggeber konnte eine Optimierung der Trasse zur Vermeidung unnötiger Eingriffe in Natur und Landschaft erreicht werden, die den Eingriff merklich reduzieren. Die Auswahl und Planung von externen Kompensationsflächen erfolgten mithilfe einer ausgleichsorientierten Landschaftsanalyse unter Berücksichtigung der Maßgabe einer fachlich und wirtschaftlich angemessen durchführbaren, extensiven Pflege.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Gruhne

Telefon:
034206 588-308

Standort:
Stadt Torgau OT Kranichau
Sachsen

Leistungsumfang:
Landschaftspflegerischer Begleitplan
Artenschutzfachbeitrag
FFH- und SPA-Verträglichkeitsprüfung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. A. Respondek

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) C. Schuppan
Ing. (FH) M. Wagner

Planungskosten:
ca. 33.000,- Euro (netto)

B 71, Estedt – B 188, Ortsumgehung Gardelegen, 2. BA Berge – OU Gardelegen Landschaftspflegerischer Fachbeitrag Straßenbauverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich Nord 2014

Projektbeschreibung

Der Landesbetrieb Straßenbau Sachsen-Anhalt plant den Ausbau der B 71 von Estedt bis zur Ortsumgehung Gardelegen, 2. BA Ortslage Berge bis Ortslage Ackendorf (Altmarkkreis Salzwedel).

Hauptgegenstand des Ausbaus bildet die Erweiterung des Querschnittes von derzeit 7,00 m bis 7,30 m auf einem Regelquerschnitt RQ 10.5, wobei die geplante Fahrbahnbreite 8,00 m beträgt und die Bankette mit jeweils 1,50 m ausgebildet werden.

Der 1. Bauabschnitt wurde bereits 2010/2011 realisiert. Für den 2. Bauabschnitt wurden zuzüglich zur freien Strecke die Ortsdurchfahrten Berge und Ackendorf mit in die Planung aufgenommen. Diese werden in ihrer Ausdehnung jedoch nicht verändert.

Der LFB beinhaltet die ordnungsgemäße Anwendung der Eingriffs-Ausgleichs-Planung auf Grundlage der Eingriffsregelung im Land Sachsen-Anhalt. Es gelten die rahmengesetzlichen Regelungen des BNatSchG (§§ 13-15 BNatSchG) sowie die im Landesrecht umgesetzten §§ 18 bis 28 des Naturschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Straßenbauverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich Nord

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Frau Berlin

Standort:
Stadt Arendsee/Schrampe
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
Landschaftspflegerischer Fachbeitrag

Projektleiter
Dipl.-Ing. C. Schuppan

Planungskosten:
ca. 4.000,- Euro (netto)

L5, Radweg Arendsee - Schrampe Landschaftspflegerischer Fachbeitrag Straßenbauverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich Nord 2014

Projektbeschreibung

Durch den Fremdenverkehr, der in der Region ein entscheidender Wirtschaftsfaktor ist, erhöhte sich in den letzten Jahren der Radverkehr. Das geplante Vorhaben ist Bestandteil der Vervollständigung des Radwegenetzes des Altmarkkreises Salzwedel im Land Sachsen-Anhalt mit einer Verbindungsfunktion nach Lüchow/Land Niedersachsen. Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt Regionalbereich Nord plant den Neubau eines straßenbegleitenden Radweges von Arendsee nach Schrampe entlang der L 5 (Salzwedeler Straße) auf einer Gesamtlänge von 790 m. Der neue Radweg schließt an den bereits bestehenden Radweg aus Richtung Kläden südlich der Bahnstrecke Seehausen-Salzwedel an. Hinsichtlich einer notwendigen Entwässerung wird u. a. als Vorfluter ein neu zu errichtendes Sickerbecken dienen und ist ebenfalls Bestandteil der Planung.

Die Realisierung des 1. Bauabschnitt Teilabschnitt 1a (ca. 232 m) ist 2015 geplant.

Der LFB beinhaltet die ordnungsgemäße Anwendung der Eingriffs-Ausgleichs-Planung auf Grundlage der Eingriffsregelung im Land Sachsen-Anhalt. Es gelten die rahmengesetzlichen Regelungen des BNatSchG (§§ 13-15 BNatSchG) sowie die im Landesrecht umgesetzten §§ 18 bis 28 des Naturschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Straßenbauverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich Nord

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Frau Berlin

Standort:
Stadt Arendsee/Schrampe
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
Landschaftspflegerischer Fachbeitrag

Projektleiter:
Dipl.-Ing. C. Schuppan

Planungskosten:
ca. 3.000,- Euro (netto)

Rahmenvertrag Vorhabenprüfung/Unterlagenprüfung naturschutzfachlicher Genehmigungsunterlagen für Hochwasserschäden an Bauwerken Freistaat Sachsen Landesamt für Straßenbau und Verkehr 2014 – 2015

Projektbeschreibung

Während der Hochwasserereignisse 2013 sind verschiedene Brückenbauwerke der Bundesautobahnen sowie Straßendämme im Durchlassbereich von Flüssen und Bächen stark geschädigt worden. Hier plant das Landesamt für Straßenbau und Verkehr die nachhaltige Instandsetzung der Gewässerquerungen.

Der Rahmenvertrag umfasst die Prüfung der naturschutzfachlichen und umweltrechtlichen Belange der Schadensbeseitigungsmaßnahmen.

Anschließend erfolgt die Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde zur zeitnahen und rechtssicheren Umsetzung. Weiterhin sind wir mit der fachtechnischen Prüfung naturschutzfachlicher Gutachten Dritter beauftragt.

Gegenwärtig prüfen wir folgende Maßnahmen:

  • BAB A4 Neißebrücke Görlitz
  • BAB A4 Brücke Scheidebach
  • BAB A4 Brücke Hoyerswerdaer Wasser
  • S 100 Durchlass Bindebach
  • BAB A72 Würschnitz
  • BAB A4 Spreetalbrücke Bautzen

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Freistaat Sachsen Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Ottiger

Standort:
Landkreis Bautzen, Landkreis Görlitz,
Stadt Görlitz, Stadt Bautzen
Sachsen

Leistungsumfang:
Umweltrechtliche Beurteilung des Vorhabens
Prüfung umweltplanerischer Fachgutachten

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Fonfara

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Hoyer
Ing. (FH) M. Wagner

Planungskosten:
Rahmenvertrag
Abrechnung nach Aufwand

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 99.1 „Wohn- und Geschäftshaus Viertelsweg/Martin-Drucker-Straße“, Leipzig LE Quartier 1 GmbH 2014 – 2016

Projektbeschreibung

In Leipzig Möckern unterstützt die seecon Bestrebungen eines Projektentwicklers, ein brachliegendes Stabsgebäude zu einem Wohn- und Geschäftshaus zu entwickeln. Das Gebäude liegt seit längerem brach, womit ein vordringlicher städtebaulicher Planungsbedarf gegeben ist. Im siebengeschossigen Gebäude sind neben Wohnnutzungen in den Obergeschossen Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss und Dienstleistungsangebote im 1. Obergeschoss vorgesehen.

Anlass für die Aufstellung dieses vorhabenbezogenen Bebauungsplanes ist ein konkretes Vorhaben, welches sich aufgrund seiner Größe nicht in die Umgebung einfügt und zudem nachbarschützende Grenzabstände berührt. Ebenfalls wird das Gebäude im denkmalgeschützten Kontext nicht als Teil der Sachgesamtheit der Theodor-Körner-Kaserne betrachtet, sondern stellt in seiner jetzigen Form eher eine Störung dar.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
LE Quartier 1 GmbH

Zeit
2014 – 2016

Ansprechpartner:
Herr Wolf

Telefon:
034202 51863

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-3 HOAI
Bebauungsplan
Umweltbericht
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag

Projektleter:
Dipl.-Ing. E. Scheil

Projektteam:
Dipl.-Ing. M. Neumann
B. Eng. I. Guderle

Baukosten:
ca. 23.000,- Euro (netto)

Sanierung Mischwasserkanal Burgplatz Leipzig Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH 2013 – 2015

Projektbeschreibung

Am Mischwassersammler Ei 1300/1700 Mauerwerk (erbaut um 1850) im Bereich Burgplatz in Leipzig besteht dringender Sanierungsbedarf. Der zu sanierende Sammlerabschnitt befindet sich zum größten Teil unter der Tiefgarage Burgplatz in ca. 7 m Tiefe. Die Sanierung ist auf einer Länge von 115 m zwischen den Schächten 26890245 und 26890898 notwendig. In dem bestehenden Mischwasserkanal fehlt teilweise das Gerinne, es sind Ausspülungen und in einem Bereich ein Scheitelriss vorhanden. Für die Sanierung des Abwasserkanals ist eine Vorplanung unter Nutzung der KWL Arbeitshilfe Kanalsanierung zu erstellen und eine Vorzugsvariante zur Sanierung zu ermitteln. Dazu sind hydraulische Betrachtungen, Baugrund- und Material-untersuchungen des Altkanals durchzuführen.

Aus den Variantenbetrachtungen wurde als Vorzugslösung das Renovierungsverfahren Einzelrohrlining als wirtschaft-lichste Lösung ermittelt und in Abstimmung mit dem AG für die Ausführung geplant.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Zeit
2013 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Eilers

Telefon:
0341 969-1282

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1 – 8 HOAI
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) Ch. Czesnocha

Projektteam:
Technikerin C. Kresse
techn. Zeichnerin M. Anger

Baukosten:
ca. 0,32 Mio. Euro (netto)

Sanierung Mischwasserkanal Gutenbergstraße in Halle (Saale) Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH 2013 – 2014

Projektbeschreibung

In der Gutenbergstraße ist ein Mischwasserkanal DN400-500 aus Steinzeugrohren vorhanden. Ein Abschnitt wurde bereits mit einem Schlauchliner saniert. Der Kanal wurde 2010 durch ein TV-Befahrungen untersucht.

Im Auftrag der SWH GmbH wurden Sanierungsvarianten untersucht und technisch/ wirtschaftlich bewertet. Auf Grund der festgestellten Schäden kann der noch nicht sanierte Bereich des Kanals ebenfalls mit einem Schlauchliner saniert werden. Einzelschäden im Hauptkanal werden punktuell in offener Bauweise erneuert.

Im Zuge der Ausführung sind ca. 30 Anschluss- und Zulaufleitungen zu beachten. Vier der Anschlussleitungen sind in offener Bauweise auszuwechseln und die restlichen Anschlussleitungen werden in geschlossener Bauweise saniert.

Die Gutenbergstraße ist eine Sackgasse in der sich hauptsächlich Gewerbetreibende angesiedelt haben. Aus diesem Grund wurde im Vorfeld eine detaillierte Verkehrsleitplanung erstellt, um die Verkehrsführung während der Baumaßnahme aufrecht zu erhalten und die Zufahrt von Rettungs-fahrzeugen abzusichern.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Weise

Telefon:
0345 581-6823

Standort:
Stadt Halle (Saale)
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
LP 1 – 8 HOAI
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) C. Czesnocha

Projektteam:
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 0,20 Mio. Euro (netto)

Ertüchtigung Abwasserdruckleitung Köckern und Umverlegung sekundäre Abwasserdruckleitung Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH 2013 – 2015

Projektbeschreibung

Im Tagebaurestloch Köckern ist ein Zwangswasserstand von + 80,0 m NHN zu gewährleisten. Die Wasserhaltung und Vorflutanbindung erfolgt mit Hilfe einer Pumpstation über eine primäre unterirdische ca. 5 km lange Druckrohrleitung DN 400 PE-HD vom RL Köckern bis zum Strengbach.

Die hydraulische Leistungsfähigkeit des Ableitungssystems reicht derzeit nicht aus, um die erforderlichen Überschusswassermengen abzuleiten. In der Vergangenheit wurde bereits ein Ponton mit einer zweiten Pumpe sowie eine sekundäre oberirdische Druckrohrleitung DN 400 PE-HD bis zum Tagebaurestloch Freiheit II gebaut.

Im Zuge der Vorplanung wurden verschiedene Maßnahmen, u.a. Reinigung durch Molchen, Auswechselung der Be- und Entlüftungsventile und Umbau des Ansaugbereiches, zur Ertüchtigung der primären ADL untersucht und der LMBV vorgeschlagen.

Neben der hydraulischen Ertüchtigung der primären ADL soll nun die sekundäre ADL unter die Erde verlegt werden. Vom Tagebaurestloch Freiheit II bis zum Strengbach erfolgt die Neuverlegung einer sekundären ADL. Die sekundäre ADL soll aller 600 m einen Schacht erhalten, damit zukünftig die Wartung und Reinigung gewährleistet wird. In der Planung sind u.a. die Straßenquerungen sowie die Anforderungen der Flurstückseigentümer zu beachten.

Fachbereiche
Infrastruktur, Umwelt

Auftraggeber
Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH

Zeit
2013 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Rybakowski

Telefon:
0341 22222-186

Standort:
Gemeinde Sandersdorf - Brehna
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
LP 2 – 9 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Genschorek

Projektteam:
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 1,60 Mio. Euro (netto)

Projektbeschreibung

Anlass der Planung ist die Gewährleistung eines Zwangswasserstandes von + 80,0 m NHN im Tagebaurestloch Köckern. Die Wasserhaltung und Vorflutanbindung erfolgt zurzeit mit Hilfe einer Pumpstation über eine ca. 5 km lange Druckrohrleitung. Die hydraulische Leistungsfähigkeit des bestehenden Ableitungssystems reicht jedoch nicht aus, um die erforderlichen Überschusswassermengen abzuleiten, sodass der o. g. Zwangswasserstand mit der bestehenden Anlage nicht eingehalten werden kann. Ziel des Projektes ist es diese Leitung an eine vorhandene unterirdische Leitungstrasse mit ähnlichem Verlauf ebenfalls unterirdisch heranzulegen.

Das langgestreckte Untersuchungsgebiet ist besonders durch den Tagebau geprägt und erscheint sehr abwechslungsreich. Die Bestandsaufnahme erfolgte darum abschnittsweise, d. h. nach ähnlicher Lebensraumausprägung wie: Offenland-, Rohboden- (u. a. ein aktiver Kiesabbau), Ruderal- oder Gehölzstrukturen. Diese speziellen Lebensräume stellen potenziell ein Refugium für eher seltene und streng geschützte Tier- und Pflanzenarten dar. Besondere Aufmerksamkeit kommen dabei den Maßgaben des Artenschutzfachlichen Fachbeitrages zu. Als Hauptkonflikte sind die bauzeitliche Flächeninanspruchnahme und notwendige Gehölzrodungen zu nennen. Zum Ausgleich des Eingriffes wurden Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen festgesetzt, wie z. B. die Anlage von Ausweichverstecken für u. a. Reptilien (Reisighaufen, teilweise kombiniert mit Lesesteinen) und die Sicherung des allgemeinen Artenschutzes durch eine ökologische Baubegleitung.

Fachbereiche
Infrastruktur, Umwelt

Auftraggeber
Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH

Zeit
2014

Ansprechpartner:
Herr Rybakowski

Telefon:
0341 22222-186

Standort:
Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
Landschaftspflegerischer Begleitplan
Artenschutzfachbeitrag

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) C. Schuppan

Projektteam:
Ing. (FH) M. Wagner

Planungskosten:
ca. 18.000,- Euro (netto)

Sanierung einer Trinkwasserleitungskreuzung mit der DB-Netz AG MIDEWA mbH Anhalt-Harzvorland 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Die Trinkwasserleitungskreuzung der Bahnstrecke Köthen – Aschersleben stammt aus dem Jahre 1964.

Bedingt durch ein Rohrbruchereignis am 29.05.2012 innerhalb der vorhandenen Trinkwasserleitungskreuzung wurde durch die DB-AG eine zeitlich begrenzte Zustimmung der Havariebeseitigung erteilt. Die MIDEWA GmbH ist zur Sanierung der Trinkwasserleitungskreuzung verpflichtet worden. Die MIDEWA unterhält derzeit in diesem Bereich 4 Wasserleitungen im Stahlschutzrohr DN 800/900. Das Schutzrohr hat eine Länge von ca. 50 m und soll an beiden Enden um ca. 2,00 m verlängert werden. Da die TWL DN 300 AZ nicht mehr in Betrieb ist, die 3 PE-Leitungen kurz-zeitig außer Betrieb gehen können, möchte die MIDEWA diese 4 Leitungen entfernen und ein neues, den Forder-ungen der Bahn entsprechendes kleineres Stahlschutzrohr DN 500 in das vorhandene Stahlschutzrohr DN 800/900 ein-ziehen und den Ringraum mit Betonsuspension verpressen. In das Stahlschutzrohr DN 500 soll eine TWL PE-HD 315 SDR 11 mit Gleitkufenringen eingezogen werden. Der Ring-raum zwischen Mantelrohr und Produktenrohr soll ebenfalls verpresst werden. Der TWL-Bestand soll an beiden Enden an die PE 315 angeschlossen werden. An den Enden der Trinkwasserleitungskreuzung sind außerhalb des Geländes der DB Netz AG Absperrschieber einzubauen, die jeweils mit einem Schachtring oberirdisch geschützt werden.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
MIDEWA mbH Anhalt-Harzvorland

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Große

Telefon:
03496 411011

Standort:
Köthen
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
LP 3 – 8 HOAI Ingenieurbauwerke
Trinkwasser

Projektleiter:
Ing. J. Kapahnke

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) Ch. Czesnocha
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 0,18 Mio. Euro (netto)

European Energy Award® Stadt Jena OBM Dr. Albrecht Schröter, Stadtverwaltung Jena 2013 – 2017

Projektbeschreibung

Der European Energy Award® ist ein Programm für die umsetzungsorientierte Klimaschutzpolitik in Kommunen. Es ist prozessorientiert angelegt und dient der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien.

Die Stadt Jena nimmt bereits seit 2005 am European Energy Award® teil und wurde bereits zweimal mit dem European Energy Award®Gold ausgezeichnet. 2007 hat die Stadt ein Leitbild und Energiekonzept erarbeitet, dessen Zielereichung in zweijährigem Rhythmus überprüft wird. 2009 hat der Stadtrat beschlossen an einem Modellprojekt zum Thema Klimawandelfolgenanpassung teilzunehmen. Daraus entstanden ist mittlerweile ein Handbuch für das zukünftige Verwaltungshandeln. Für die Kommunen in Thüringen nimmt die Stadt Jena damit eine Vorreiterrolle ein.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
OBM Dr. Albrecht Schröter, Stadtverwaltung Jena

Zeit
2013 – 2017

Ansprechpartner:
Frau Leipold

Telefon:
03641 495267

Standort:
Stadt Jena
Thüringen

Leistungsumfang:
Beratung
Projektsteuerung
Prozessmoderation

Projektleiter:
Dr.-Ing. G. Zink-Ehlert

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH), MBA J. Seeck
(akkreditierte eea Berater/in)

Energie- und Klimaschutzkonzept Stadt Meiningen Stadt Meiningen 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Die Stadt Meiningen hat sich ambitionierte Ziele in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz gesetzt.

Dabei sind der Ausbau der Fernwärme und die verstärkte Einbindung erneuerbarer Energiequellen ebenso Schwerpunkte wie die Sanierung der öffentlichen Gebäude, mit der die Stadt ihrer Vorbildfunktion gerecht werden möchte.

Zusätzlich sollen Impulse für die Privatverbraucher sowie Handel und Gewerbe gegeben werden. Durch die konzeptionelle Vorbereitung einer energieeffizienten Straßenbeleuchtung einer klimafreundlicheren Mobilität soll den Gefahren des Klimawandels begegnet werden.

Das Klimaschutzkonzept untersetzt diese Ziele mit Potenzialen und Maßnahmen. So wurde im übertragenen Sinn ein Fahrplan aufgestellt, um diese Ziele zu erreichen.

Besonderheiten, die das Klimaschutzkonzept der Stadt Meiningen ausmachen, waren die detaillierte Untersuchung des Fernwärmebestandes und Ausbauszenarien im Kontext mit der demografischen Entwicklung, eine detaillierte Untersuchung des Einflusses, den der Klimawandel auf die Stadt haben könnte sowie Vorschläge zur Klimafolgenanpassung und ein Logowettbewerb.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Stadt Meiningen

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Marggraf

Telefon:
03693 454563

Standort:
Stadt Meiningen
Thüringen

Leistungsumfang:
Datenerfassung
Energie- & CO2-Bilanzierung
CO2-Minderungspotenzialanalyse
Straßenbeleuchtung
Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahmenplan
Controllingkonzept

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Konzeptkosten:
ca. 35.000,- Euro (netto)

Energiekonzept für das Freizeitforum Marzahn (FFM) GSE g GmbH Gesellschaft für StadteEntwicklung gemeinnützige GmbH 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Die GES gGmbH – Gesellschaft für StadtEntwicklung – Treuhänder Berlins betriebt für das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf das Freizeitforum Marzahn. Im FFM besteht ein vielfältiges Angebot an sportlichen und kulturellen Freizeitaktivitäten.

Mit einer Gesamtnutzfläche von rund 17.000 m², ergeben sich jährliche Energiekosten im sechsstelligen Bereich. Daher hat sich der Betreiber für die Erarbeitung eines trag- und zukunftsfähigen Energiekonzeptes entschieden. Zur Bewertung der Gebäudehülle und Anlagentechnik wird das Gebäude nach DIN 18599 bewertet. Darauf aufbauend werden Empfehlungen für die Sanierung der Gebäudehülle sowie Anlagentechnik erarbeitet.

Von besonders hoher Bedeutung ist dabei die Prüfung von Möglichkeiten zur Einbindung erneuerbarer Energien und deren Verbrauch innerhalb der Gebäudegrenzen, sprich der Energiespeicherung. Hierfür wird u. a. die Simulation einer Aufdach-PV-Anlage mit Energiespeicherung vorgenommen.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
GSE g GmbH Gesellschaft für StadteEntwicklung gemeinnützige GmbH

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Frau Wischmeier

Telefon:
030 49306329

Standort:
Stadtteil Marzahn
Berlin

Leistungsumfang:
Energetische Berechnung nach DIN 18599
Energie- u. CO2-Bilanzierung des Ist-Zustands sowie weiterer Entwicklungsszenarien
Machbarkeitsstudie Einbindung erneuerbarer Energien sowie Nutzung von Speichertechnologien

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Konzeptkosten:
ca. 18.000,- Euro (netto)

Quartiersbezogenes Energie- und Klimaschutzkonzept "Am Hochhaus" Borna Große Kreisstadt Borna 2013 – 2014

Projektbeschreibung

In Zusammenarbeit mit der DSK und der GIIZ erarbeiten die seecon Ingenieure ein auf die Mieter der Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft mbH zugeschnittenes Konzept. Die bereits energetisch ertüchtigten Gebäude der BWS und die zum größten Teil aus KWK anliegende Fernwärme, haben die Schwerpunkte auf die Nutzerbeeinflussung und die intelligente Regelung der Heizungsanlagen gelegt. Die Mieter stehen der Konzepterarbeitung offen gegenüber und bringen ihre Ideen und Wünsche ein.

Weitere Schwerpunkte bilden die Simulation solarer Potenziale und die Erarbeitung eines Beleuchtungskonzeptes für das Betrachtungsgebiet. Durch die enge Zusammenarbeit mit der BWS lassen sich gezielte Schwerpunkte setzen, die einer Umsetzung der ermittelten Maßnahmen zuträglich ist.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Große Kreisstadt Borna

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Uhle

Telefon:
03433 27460

Standort:
Stadt Borna
Sachsen

Leistungsumfang:
Energie- und CO2-Bilanzierung
Optimierung von Bestandsgebäuden
Potenzialanalyse erneuerbarer Energien
dezentrale Energieversorgung
Öffentlichkeitsbeteiligung

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Projektpartner:
Deutsche Stadt- und Grundstücks-
entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Gesellschaft für intelligente Infrastruktur Zwickau mbH

Konzeptkosten:
ca. 98.000,- Euro (netto)

Neubau Feldpostenstellungen Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Leipzig I 2013 – 2016

Projektbeschreibung

Bestandteil der Leistungen ist die kleine Neu-/Um- und Erweiterungsbaumaßnahme „Neubau Feldpostenstellungen“ auf dem Standortübungsplatz Delitzsch.

Als Zufahrt für die Bauausführung sowie Pflege werden vorhandene Zufahrten und Flächen genutzt. Im Nahbereich des Baustellenbereiches werden Baustraßen während der Baumaßnahme errichtet und nach Beendigung der Baumaßnahme zurückgebaut.

Gemäß Nutzerforderung werden die Feldpostenstellungen 2; 4; 6; 8; 10 und 11 neu gebaut. Bei dem Neubau der Feldpostenstellungen liegt das Augenmerk auf einer langen Beständigkeit der zu verwendenden Materialien, sodass ein Materialvergleich durchgeführt wurde. Vor dem Neubau der Feldpostenstellungen 2 und 8 werden im Baubereich die alten Feldpostenstellungen 2 und 5 zurückgebaut.

Die Standorte der Feldpostenstellungen wurden durch die Bundeswehr festgelegt. Die Gestaltung der einzelnen Feldpostenstellungen mit offenem Graben, überdeckten Grabenabschnitten, Kampfstand offen oder überdeckter Kampfstand und Unterständen wurde vor Ort abgesteckt, eingemessen und in die Planung übernommen.

Die Feldpostenstellungen werden im Wald errichtet.

Fachbereiche
Infrastruktur, Umwelt

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Leipzig I

Zeit
2013 – 2016

Ansprechpartner:
Frau Lehmann

Telefon:
0341 255-5466

Standort:
Unteroffiziersschule des Heeres
Feldwebel-Boldt-Kaserne
Standortübungsplatz Delitzsch

Leistungsumfang:
LP 1-7, Bauoberleitung
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Ing. J. Kapahnke

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) Ch. Czesnocha
Dipl.-Ing. P. Hoyer
Technikerin C. Kresse
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 0,95 Mio. Euro (netto)

Projektbeschreibung

Das Planungsgebiet befindet sich im Bereich des ehemaligen Tagebaus Goitzsche nördlich von Delitzsch. Grundlage bildet die militärische Bedarfsanforderung für den Umbau und die Sanierung des Ausbildungsgeländes auf dem Standortübungsplatz Delitzsch. Gemäß Nutzungsanforderung werden 6 Feldpostenstellungen neu errichtet, wobei gleichzeitig 2 zurückgebaut werden.

Der geplante Neubau befindet sich vollständig im Naturschutzgebiet „Paupitzscher See“, im Landschaftschutzgebiet „Goitzsche“, im FFH-Gebiet „Ehemaliger Übungsplatz mit Paupitzscher See“ sowie vollständig im Europäischen Vogelschutzgebiet „Goitzsche und Paupitzscher See“. Bei den vom Eingriff betroffenen Naturräumen handelt es sich ausschließlich um Vorwaldgesellschaften und Offenlandbereiche mit entsprechendem Artenspektrum.

Im Rahmen der naturschutzrechtlichen Genehmigungsplanung wurden Vermeidungsmaßnahmen festgelegt, u. a. eine Ökologische Baubegleitung. Diese überwacht und dokumentiert regelmäßig die Umsetzung der Vermeidungsmaßnahmen und grundsätzlich die Einhaltung des Artenschutzes im Auswirkungsraum der Baumaßnahme während der gesamten Bauzeit. So findet z. B. vor Gehölzfällungen zur Baufeldfreimachung eine Begutachtung und Freigabe durch die ÖBB statt.

Fachbereiche
Infrastruktur, Umwelt

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Leipzig I

Zeit
2014 – 2016

Ansprechpartner:
Frau Lehmann

Telefon
0341 2555-466

Standort:
Unteroffiziersschule des Heeres
Feldwebel-Boldt-Kaserne
Standortübungsplatz Delitzsch

Leistungsumfang:
Ökologische Baubegleitung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) C. Schuppan

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Baukosten:
ca. 0,95 Mio. Euro (netto)

Überarbeitung Jahrespreisleistungsverzeichnis und Musterleistungsverzeichnis Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Für die Vergabe von Bauleistungen im UB Netze verwendet die KWL eigene Leistungsverzeichnisse. Die letzte Überarbeitung dieser LVs wurde im Oktober 2010 durchgeführt. Seitdem gab es immer wieder Anmerkungen von Baufirmen und Planungsbüros, da sich die Anforderungen an Ingenieurbauwerke weiterentwickelt haben sowie Normen und Richtlinien aktualisiert wurden.

Die Überarbeitung beider LVs umfasste u. a.:

  • Prüfung, Vorstellung beim AG in einem Workshop und Einarbeitung zutreffender Anmerkungen
  • Aktualisierung von Normen und Richtlinien
  • Neue Titel „Kampfmittel“ und „Abfallbeseitigung“ unter Verwendung von Beiträgen von Fachplanungsbüros
  • Aufgliederung Straßenwiederherstellung entsprechend den Richtlinien und in Anlehnung der Vorgaben des VTA

Für die Vergabe von Rahmenverträgen wurden zusätzlich Mengen und Preise anhand einer Übersicht auf Basis vorhandener Daten der letzten vier Jahre ermittelt.

Zukünftig erfolgt die Aktualisierung beider LVs in regelmäßigen Abständen über einen Rahmenvertrag.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Frauendorf

Telefon:
0341 969-3395

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang
Überarbeitung vorhandener LVs
in Abstimmung mit AG

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) K. Nachtigall

Projektteam:
Dipl.-Ing. M. Genschorek
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich

Bebauungsplan Werk Motor K & P Immobiliengesellschaft mbH 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Der ehemalige russische Kasernenkomplex „Werk Motor“ liegt derzeit brach und soll zukünftig wohnwirtschaftlich entwickelt werden. Das ca. 5,2 ha große Gelände wird über die westlich angrenzende Olbrichtstraße erschlossen. Städtebaulich zentrales Element ist der ehemalige Reitplatz, über den der interne Verkehr organisiert werden soll. Die im Gebiet vorhandenen Gebäude werden durch Neubauten ergänzt.

Um den motorisierten Verkehr im Gebiet so gering wie möglich zu halten, wird unterhalb des Reitplatzes eine Tiefgarage vorgeschlagen, deren Zufahrt zu Beginn des Areals vorgesehen ist. Südlich des Areals verläuft die S-Bahn-Linie Leipzig-Halle. Zur Konfliktvermeidung werden die angrenzenden Flächen begrünt.

Weitere emissionsmindernde Maßnahmen sind innerhalb der Freiflächen möglich. Die im Gebiet vorhandenen erhaltenswerte Bäume bleiben weitestgehend bestehen und werden durch Neupflanzungen entsprechend des Konzeptes ergänzt.

Zur Sicherung der städtebaulichen Ordnung und Gewährleistung der Planungssicherheit für den Bauherren erarbeiteten die seecon Ingenieure ein städtebauliches Konzept und die bauleitplanerischen Unterlagen im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
K & P Immobiliengesellschaft mbH

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Klein

Telefon:
034298 989572

Standort:
Stadt Leipzig, Möckern
Sachsen

Leistungsumfang:
Städtebauliche Konzeption
LP 1-3 HOAI
Bebauungsplan
ingenieurstechnische Grundlagenermittlung

Projektteam
Team Stadt und Land

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing., BDLA E. Scheil

Planungskosten:
ca. 50.000,- Euro (netto)

Verfahrensbetreuung Nordufer Zwenkauer See Zweckverband Neue Harth 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Der Zwenkauer See im Süden Leipzigs soll zu einem überregional bedeutsamen Ort für Erholung, Freizeit und Tourismus entwickelt werden. Mit dem Anschluss des Sees in den schiffbaren Verbund mit dem Cospudener See wird der weitere Ausbau der touristischen und wassertouristischen Infrastruktur erforderlich. Ziel ist, im Jahr 2015 die Flächen des Nordufers des Zwenkauer Sees auf ca. 40 Hektar planungsrechtlich vorzubereiten.

Zur Vorbereitung der weiteren Planungen wurde ein städtebaulicher und landschaftsarchitektonischer Ideenwettbewerb durchgeführt. Unter den 14 eingehenden Wettbewerbsarbeiten wurde durch eine 16-köpfige Expertenjury ein Siegerentwurf ermittelt. Die seecon Ingenieure übernahmen neben der Koordinierung aller Beteiligten auch die Organisation und Moderation der Auslobungs-, Abstimmungs-, Vorstellungs- und Wertungsprozesse.

Der Siegerentwurf enthielt unter anderem ein Konzept attraktiver Feriendörfer mit unterschiedlicher Charakteristik bei gleichzeitiger öffentlicher Zugänglichkeit der gesamten Strandbereiche sowie ein autofreies Naherholungsgebiet und erreichte damit ein harmonisches Miteinander von Erholung, Freizeit, Sport, Tourismus und Natur.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Zweckverband Neue Harth

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Neu

Telefon:
0341 123-4852

Standort:
Nordufer Zwenkauer See
Sachsen

Leistungsumfang:
Durchführung und Begleitung eines nicht offenen, städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs

Projektleiter:
Dipl.-Ing., BDLA E. Scheil

Projektteam:
Dipl.-Ing. M. Neumann

Planungskosten:
ca. 21.000,- Euro (netto)

Elbe Z 2.2, Deich Belgern bis Kranichau, km 1+200 bis km 2+565, Sofortmaßnahme 126 Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Das Hochwasserereignis vom Juni 2013 verursachte an den Gewässern und Deichen im Freistaat Sachsen erhebliche Schäden.

Der Deichabschnitt Z 2.2 befindet sich im Freistaat Sachsen, Landkreis Nordsachsen, Stadt Belgern-Schildau, nordwestlich der Ortslage Döbeltitz.

Nach dem Hochwasser vom Juni 2013 erfolgte im Rahmen einer Sofortmaßnahme die Deichinstandsetzung mit folgenden wesentlichen Teilleistungen:

  • Herstellen einer landseitigen Baustraße
  • Herstellen einer Rammebene auf dem vorhandenen landseitigen Auflastfilter
  • Einbringen einer Spundwand als statisch wirksame Innendichtung in den vorhandenen Deich
  • Herstellen eines Sickerschlitzes am landseitigen Deichfuß in Teilabschnitten

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Dietzel

Telefon:
034206 588-321

Standort:
Stadt Belgern, OT Döbeltitz
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 5-7 HOAI
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo
Dipl.-Ing. (FH) B. Walter

Baukosten:
ca. 2,05 Mio. Euro (netto)

HWS Vereinigte Mulde, links Vorhaben 2.4, Deichrückverlegung Bennewitz - Püchau, 1.BA km 3+175 bis km 4+982 Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2013 – 2015

Projektbeschreibung

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb E/M/UWE, beabsichtigt eine Deichrückverlegung im Bereich Bennewitz und Püchau. Das Vorhaben befindet sich derzeit im Planfeststellungsverfahren.

Für den 1 Bauabschnitt von km 3+175 bis km 4+982 liegt die Zulassung zur Umsetzung eines vorzeitigen Baubeginnes vor.

Die vorgesehene Deichrückverlegung umfasste im Wesentlichen folgende Teilleistungen:

  • Herstellen aller Zufahrten zum Baubereich
  • Oberbodenabtrag, Zwischenlagerung und Wiedereinbau
  • Erdarbeiten für Deichneubau (1-Zonen Deich)
  • Verkehrswegebauarbeiten für den Deichverteidigungsweg (DVW) sowie die zu verändernden öffentlichen Wege

Die Leistungen der seecon Ingenieure umfasste die LP 8 (Bauoberleitung) gemäß HOAI.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2013 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Kullmann

Telefon:
034206 588-342

Standort:
Gemeinde Bennewitz, OT Nepperwitz
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 8-9

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo

Baukosten:
ca. 1,90 Mio. Euro (netto)

Ufersicherung Zwickauer Mulde, Stadt Colditz Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2013 – 2015

Projektbeschreibung

Das Hochwasserereignis vom Juni 2013 an der Zwickauer Mulde verursachte u. a. in Colditz eine Reihe erheblicher Schäden.

Dabei kam es u. a. zu unterschiedlich langen Uferabrissen im Bereich der Haingasse, der Wassergasse, am Furtweg sowie an der Straße „Am Ufer“.

Inhalt der Planung und Ausführung ist der Wiederaufbau der abgerissenen Uferböschungen in Form von Steinschüttungen/Steinsatz im Rahmen von Sofortmaßnahmen. Die Ufersicherungen werden z. T. durch den Einbau von Weidensteckhölzern begrünt ausgeführt.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2013 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Kullmann

Telefon:
034206 588-342

Standort:
Stadt Colditz
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 5–7 HOAI
Objektplanung Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung 

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo
Dipl.-Ing. P. Wieland
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 2,10 Mio. Euro (netto)

Errichtung Bootsanleger in Pegau Stadt Pegau 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Die Stadt Pegau hat sich zum Ziel gesetzt, die touristische Erschließung der Weißen Elster zu fördern. Dabei soll vor allem die länderübergreifende wassertouristische Anbindung der Elsterregion an das Leipziger Neuseenland entwickelt werden.

Die Weiße Elster ist im Bereich der Stadt Pegau Bestandteil des Blauen Bandes, welches als überregionaler Wasserwanderweg die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verbindet. Weiterhin ist Pegau über den Kurs 1a an den touristischen Gewässerverbund Leipziger Neuseenland angeschlossen. Dies verdeutlicht die besondere Bedeutung und das erhebliche Potenzial der Stadt Pegau im Hinblick auf den Wassersport.

Zur Verbesserung der gewässertouristischen Infrastruktur ist von der Stadt Pegau im Stadtgebiet in den nächsten Jahren eine Reihe von Maßnahmen geplant. Als ein erstes grundlegendes Vorhaben wird im Bereich des Schützenplatzes am rechten Ufer der Weißen Elster der Neubau einer Einsetz- und Anlegestelle für Kanus umgesetzt.

Fachbereiche
Umwelt, Wasser

Auftraggeber
Stadt Pegau

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Bürgermeister Grothe

Telefon:
034296 980033

Standort:
Stadt Pegau
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–8 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) C. Czesnocha

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel
techn. Zeichnerin C. Peschke
 

Baukosten:
ca. 70.000,- Euro (netto)

Projektbeschreibung

Die Weiße Elster ist im Bereich der Stadt Pegau Bestandteil des „Blauen Bandes“, welches als überregionaler Wasserwanderweg die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verbindet.

Als einziges Querbauwerk verhindert die Wehrschwelle Pegau im angestrebten länderübergreifend erweiterten gewässertouristischen Kurs 1a eine durchgängige Befahrbarkeit des Abschnitts zwischen Profen und Hartmannsdorf. Das Vorhaben soll die Passierbarkeit für den Bootstourismus mit Hilfe der Anlage eines Rauhgerinne-Beckenpasses, welcher für Fische und Paddelboote gleichermaßen passierbar ist, ermöglichen. Zur Durchführung der Baumaßnahme musste bauzeitlich vom Ufer aus eine Rampe in das Gewässer geplant werden, um zur Wehrschwelle zu gelangen.

Das Bauprojekt stellt durch die Schaffung der Durchgängigkeit in der Gesamtschau eine deutliche ökologische Aufwertung des Fließgewässerabschnittes der Weißen Elster dar. Unter kontinuierlicher Abstimmung mit der ebenfalls im Haus angefertigten technischen Planung, konnten die Auswirkungen überwiegend auf bauzeitliche Wirkungen beschränkt werden. Die konzeptionierten Vermeidungsmaßnahmen umfassten im Wesentlichen die Brutzeit von Vögeln sowie die Berücksichtigung der vorkommenden Fischarten in der Weißen Elster nach aktuellsten fachlichen Standards.

Fachbereiche
Umwelt, Wasser

Auftraggeber
Stadt Pegau

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Bürgermeister Grothe

Telefon:
034296 980-16

Standort:
Stadt Pegau
Sachsen

Leistungsumfang:
Landschaftspflegerischer Begleitplan
Artenschutzfachbeitrag

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Ing. (FH) M. Wagner

Baukosten:
ca. 83.000,- Euro (netto)

Gewässerverbindung Karl-Heine Kanal-Lindenauer Hafen, Leipzig Stadt Leipzig Amt für Stadtgrün und Gewässer 2013 – 2015

Projektbeschreibung

Mit dem 1856 durch den Leipziger Unternehmer und Stadtverordneten Dr. Carl Heine begonnenen Kanal sollte eine schiffbare Verbindung zwischen der Weißen Elster und der Saale geschaffen werden.

Um die Verbindung zwischen Weißer Elster und Saale zu vollenden, fehlen ca. 660 m Gewässerverbindung zwischen Karl-Heine-Kanal und Lindenauer Hafen, die befahrbare Verbindung zwischen Lindenauer Hafen und Elster-Saale-Kanal an der Lyoner Straße sowie das letzte Teilstück des Elster-Saale-Kanals von Zschöchergen bis Kreyau.

Mit dem Bau der neuen Gewässerverbindung auf einer Gesamtlänge von ca. 660 m werden zusätzlich die angrenzenden Rand- und Böschungsbereiche landschaftsplanerisch sowie städtebaulich neu gestaltet.

Durch die Herstellung der Gewässerverbindung soll zum einen ein weiterer Baustein im Wassertouristischen Nutzungskonzept der Region Leipzig umgesetzt werden und zum anderen eine Aufwertung des Stadt- und Landschaftsbildes der Region Leipzig-West (Plagwitz, Lindenau und Grünau) erfolgen.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Stadt Leipzig Amt für Stadtgrün und Gewässer

Zeit
2013 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Scholz

Telefon:
0341 123-1605

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
örtliche Bauüberwachung
SiGeKo

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

Projektteam:
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 3,30 Mio. Euro (netto)

Offenlegung Pleißemühlgraben im Bereich Simson-/Lampestraße Stadt Leipzig Amt für Stadtgrün und Gewässer 2013 – 2015

Projektbeschreibung

Der Pleißemühlgraben ist ein um das Jahr 1100 angelegtes künstliches Gewässer im Stadtgebiet Leipzig. Der Graben diente lange Zeit zur Versorgung der städtischen Mühlen mit Wasser, zur Gewinnung von Brauchwasser, zur Abwasserableitung sowie zum Transport von Waren. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die angrenzenden Uferbereiche immer weiter bebaut und mittels einer Ufermauer gesichert. In den 1950er Jahren wurde der Pleißemühlgraben durch eine Wölbleitung überspannt und das Gewässerbett verfüllt.

In den 1990 Jahren wurde mit der Planung zur Offenlegung des Pleißemühlgrabens begonnen, welche abschnittsweise bereits zur Umsetzung kamen.

Im Offenlegungsabschnitt im Bereich der Simson- und Lampestraße soll der Ursprungszustand wiederhergestellt werden. Dabei sind die ursprünglichen Ufermauern zu erhalten und instand zu setzen. Zum Schutz der Schwergewichtsufermauer gegen auftretende Permanent- und Verkehrslasten ist eine Sicherung in Form einer Bohrpfahlwand vorgesehen. Die Sohle des Grabens wird auf ihrer ursprünglichen Höhenlage wiederhergestellt.

Parallel zu den Planungen zur Offenlegung des Grabens werden von den seecon Ingenieuren Planungen zur Instandsetzung der angrenzenden Verkehrsanlagen nach den LP 1-2 HOAI vorgenommen.

Fachbereiche
Infrastruktur, Wasser

Auftraggeber
Stadt Leipzig Amt für Stadtgrün und Gewässer

Zeit
2013 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Werner

Telefon:
0341 123-1635

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 3-4 HOAI

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
M.Sc. P. Niehoff

Baukosten:
ca. 3,40 Mio. Euro (netto)

Projektbeschreibung

Im Zuge der Offenlegung des letzten Bereiches des Pleißemühlgrabens soll gleichzeitig die Neugestaltung der beidseitig parallel verlaufenden Simson- und Lampestraße erfolgen. Der geplante Ausbau beginnt an der Mozartstraße, quert die Hohe Straße und endet an der Paul-Gruner Straße. Die beiden Straßen sollen nach historischem Vorbild gestaltet werden. Die Planung wird durch Spendengelder des Fördervereins „Neue Ufer“ unterstützt.

Das derzeit vorhandene Einbahnstraßensystem soll beibehalten werden. Die beiden Straßen werden mit einer Breite von je 3,50 m, Längsparkern und einen 2,50 m breiten Gehweg entlang der Gründerzeithäuser versehen.

Beidseitig des geöffneten Pleißemühlgrabens sollen entlang der Straßen zusätzlich 4,30 m breite Gehwege entstehen, die durch Aufstellung von Bänken zum Verweilen und flanieren einladen. Durch die Anpflanzung von Bäumen soll der historische Alleecharakter wieder hergestellt werden. Durch eine Befestigung der Wege mit Mosaikpflaster soll noch zusätzlich eine optische Aufwertung erzielt werden.

Herausforderung bei der Erarbeitung der Vorplanung war unter anderem das Aufzeigen der Konfliktpunkte hinsichtlich des vorhandenen Leitungsbestandes sowie die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen und Berücksichtigung in der weiteren Planung.

Fachbereiche
Infrastruktur, Wasser

Auftraggeber
Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün- und Gewässer

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner
Herr Werner

Telefon:
0341 123-1615

Standort:
Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-2 HOAI
Verkehrsanlagen

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich

Projektteam:
B.Eng. K. Weiser
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 1,35 Mio. Euro (netto)

Instandsetzung Ringdeich Gruna Vereinigte Mulde, rechts Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Die bestehenden Hochwasserschutzdeiche zwischen Mörtitz und Gruna werden bei einem Hochwasserereignis der Mulde bei HQ100 überströmt. Um die Ortslage nördlich und westlich vor dem Bemessungshochwasser zu schützen, ist der bestehende Hauptdeich um Gruna zu ertüchtigen. Die Deichinstandsetzung dieses vorhandenen Deiches ist Gegenstand der Planungen.

Der Planungsraum grenzt an das FFH-Gebiet „Vereinigte Mulde und Muldeauen“ und liegt zu großen Teilen im SPA „Vereinigte Mulde“. Durch eine Deichverschwenkung im südlichen Abschnitt in das FFH-Gebiet kam es zu einem relevanten Konflikt mit den Erhaltungszielen des FFH-Gebietes. Eine weitere Herausforderung waren die absehbaren kumulativen Wirkungen mit weiteren Projekten entlang der Mulde.

In mehreren Begehungen wurden die örtlichen Gegebenheiten zur Ermittlung der Beeinträchtigung von Natur und Landschaft in Augenschein genommen. Die Deichtrasse verläuft am Nordrand der Ortslage Gruna eng entlang am Siedlungsbereich und ist dort einer Reihe von Zwangspunkten unterworfen. In diesem Zusammenhang kam es trotz einer angepassten technischen Planung zur Inanspruchnahme dort befindlicher landschaftsprägender Bäume. Im Zuge der Planung konnten in Abstimmung mit dem Auftraggeber Flächen generiert werden, auf denen die Beeinträchtigungen angemessen kompensiert werden können.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Hain

Telefon:
034206 588-309

Standort:
Gemeinde Laußig, Ortslage Gruna
Sachsen

Leistungsumfang:
Umweltverträglichkeitsstudie
Landschaftspflegerischer Begleitplan
Artenschutzfachbeitrag
FFH- und SPA-Vorprüfung

Projektleiter:
Ing. (FH) M. Wagner

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Respondek
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Planungskosten:
ca. 7.000,- Euro (netto)

Elbe/Vereinigte Mulde/Elsterhochflutbett Schadensbeseitigung Hochwasser Juni 2013 Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Nach der Aufnahme der Schäden des Junihochwassers 2013 erfolgte die Durchführung der entsprechenden Sofortmaßnahmen zur Beseitigung der Hochwasser­schäden. Viele dieser Maßnahmen liegen in ökologisch wertvollen Bereichen der Flussauen. Zudem sind infolge des Hochwassers auch neue Strukturen wie Kiesbänke oder Abbruchkanten entstanden, die weitgehend erhalten werden sollen.

Für jede der Sofortmaßnahmen ist eine ökologische Bau­begleitung notwendig, die die Bauarbeiten aus natur­schutzfachlicher Sicht überwacht und sowohl den Bauherren als auch den Baubetrieb bei der Umsetzung der Maßnahmen berät und unterstützt. Die seecon Inge­nieure überwachen gegenwärtig folgende 12 Sofort­maßnahmen: Elsterhochflutbett Leipzig, Vereinigte Mulde Löbnitz-Bad Düben (S 102 bis S 107), Zschepplin-Hainichen (D 20, D 22) sowie Kollau-Canitz (S 128), Elbe (Z 2.2 und Z 2.3).

Im Anschluss an die Sofortmaßnahmen erfolgt die Er­arbeitung der dazugehörigen naturschutzfachlichen Gut­achten (Landschaftspflegerischer Begleitplan, FFH-/SPA-Verträglichkeitsprüfung, Artenschutzrechtliche Prüfung).

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Frau Kloß, Herr Kullmann

Telefon:
034206 588-307

Standort:
Elsterhochflutbett Leipzig und Vereinigte Mulde
Sachsen

Leistungsumfang:
Ökologische Baubegleitung
Naturschutzfachliches Gutachten

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin
Dipl.-Ing. (FH) B. Walter

Planungskosten:
ca. 2.000,- Euro bis 12.000,- Euro (netto)

Bauleitplanung zur Umnutzung der ehemaligen Kaufhalle in Thammenhain Gemeinde Lossatal 2013 – 2014

Projektbeschreibung

In der Ortslage Thammenhain, Gemeinde Lossatal im Landkreis Leipzig, soll das ehemalige Konsumareal zu einer Möbelmanufaktur umgenutzt werden. Die vorhandene Nachbarbebauung wurde als Allgemeines Wohngebiet eingestuft, in die sich die vorgesehene Nutzung nicht sicher einordnen lassen konnte.

Zur Festsetzung der städtebaulichen Ordnung sollte daher für ein etwa 0,31 ha großes Gebiet das Änderungsverfahren eingeleitet und das Areal aus dem Geltungsbereich des bestehenden Bebauungsplans „Einfacher Bebauungsplan Thammenhain“ herausgenommen werden, um anschließend für diesen Bereich den vorhabenbezogenen Bebauungsplan der Innenentwicklung “Umnutzung ehemalige Kaufhalle in Thammenhain“ aufstellen zu können.

Der Umbau der ehemaligen Kaufhalle zu einer Möbel-Produktionsstätte ging mit keiner Änderung der Außenbereiche/zusätzlichen Bebauung einher, das bestehende Gebäude wurde lediglich umgenutzt. Umgrenzende Gehölze/Rasenbereiche blieben unverändert bestehen.

Der Fokus der Planung lag auf der Ermöglichung einer Nachnutzung der im Änderungsgebiet vorhandenen Gebäude und Verkehrsflächen (Stellflächen).

Für die Änderung war nach § 2 Abs. 4 BauGB und § 2a BauGB eine Umweltprüfung mit Umweltbericht durchzuführen. Des weiteren wurde ein Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag erbracht und zusammen mit den Ergebnissen einer Schallimmissionsprognose in die Unterlagen eingearbeitet. Das Bauleitplanvorhaben wurde im Frühjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen.

Fachbereiche
Stadt und Land, Umwelt

Auftraggeber
Gemeinde Lossatal

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Bürgermeister Weigelt

Telefon:
034262 488-0

Standort:
Gemeinde Lossatal, OT Thammenhain
Sachsen

Leistungsumfang:
B-Plan mit Umweltbericht
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag

Projektleiter:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. C. Bolte,

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Planungskosten:
ca. 12.000,- Euro (netto)

Städtebaulicher Rahmenplan im KSQ Freital Storchenbrunnen Stadt Freital Rathaus Potschappel 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Für die Stadt Freital erarbeiten die seecon Ingenieure gemeinsam mit der TU Dresden ein Quartiersbezogenes Klimaschutzkonzept. Ziel ist hier für das Quartier um den Storchenbrunnen eine Energie- und CO2-Bilanz zu erstellen und Optimierungsvorschläge zu machen sowie die Folgen des Klimawandels für das Quartier und Anpassungsmöglichkeiten zu eruieren. Die gewonnenen Erkentnisse werden anschließend hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Städtebau und Architektur im Quartier hin geprüft. In einem Städtebaulichen Rahmenplan werden Konzepte für einen energetischen Städtebau entwickelt.

Das Quartier Storchenbrunnen im Zentrum der Stadt zeigt exemplarisch aktuelle Probleme kleinerer Städte auf. Im Zusammenschluss mehrerer Ortschaften befindet sich das Quartier in zentraler Lage ohne wirklich Zentrum zu sein. Es wird bestimmt durch den Transitraum Dresdner Straße und den Naturraum von Weißeritz und Windberg.

Urbane Qualitäten, attraktiver, energetisch optimierter Wohnraum und die Anpassung an Klimafolgen wie Hitze, Hochwasser und Starkregen werden im Städtebaulichen Rahmenplan für das Quartier Storchenbrunnen gestaltet und in Varianten diskutiert. Ergebnisse eines KSQ werden praktisch geprüft und mit konkreten städtebaulichen Maßnahmen untersetzt.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Stadt Freital Rathaus Potschappel

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Frau Güttel

Telefon:
0351 6476-262

Standort:
Stadt Freital, Stadtteil Döhlen
Sachsen

Leistungsumfang:
Analyse Klimafolgen
Energetischer Städtebau
Städtebaulicher Rahmenplan

Projektleiter:
Dipl.-Ing. E. Scheil

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH)/M.Sc. C. Jopke 

Planungskosten:
ca. 21.000,- Euro (netto)

Freiraumplanung Naumannsche Brauerei Haus & Capital Wirtschafts- und Finanzierungsberatungs GmbH 2013 – 2014

Projektbeschreibung

Das zu beplanende Areal befindet sich im Leipziger Stadtbezirk Südwest, Ortsteil Plagwitz und umfasst eine Fläche von etwa 16.000 m² zwischen der Zschocherschen Straße und der Erich-Zeigner-Allee.

Für das Vorhaben „Wohnpark Naumannsche“ Brauerei soll ein anspruchsvoller Freiraum, der überwiegend gemeinschaftlich genutzt werden wird, geplant und umgesetzt werden.

In einer vorausgegangenen Vorplanung wurde auf Grundlage eines Workshopverfahrens ein Bebauungskonzept entwickelt, welches in einen Masterplan übersetzt wurde. Der Masterplan beschreibt die funktionalen Anforderungen an das Bebauungskonzept.

Dieser wird nun im Rahmen der Freiraumplanung durch die seecon Ingenieure konkretisiert.

Im Rahmen des Bauleitplanverfahrens wird zudem eine Einzelbaumbestimmung, ein Fachbeitrag Artenschutz sowie eine Biotoptypenkartierung erarbeitet.

Fachbereiche
Stadt und Land, Umwelt

Auftraggeber
Haus & Capital Wirtschafts- und Finanzierungsberatungs GmbH

Zeit
2013 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Wedemeyer

Telefon:
0341 46366430 

Standort:
Stadt Leipzig, Gemarkung Plagwitz
Sachsen

Leistungsumfang:
Leistungsbild Freianlagen
LP 1-2 HOAI 
Einzelbaumbestimmung
Fachbeitrag Artenschutz
Mitwirkung am Bauleitplanverfahren

Projektteam:
Team Stadt und Land

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. E. Scheil

Planungskosten:
ca. 10.000,- Euro (netto)

Neubau Mischwasserkanal und Trinkwasserleitung Victor-Klemperer-Straße in Halle (Saale) Stadtwerke Halle GmbH 2012 – 2015

Projektbeschreibung

Das Betrachtungsgebiet wird im Mischsystem entwässert, wobei im Bereich des Betrachtungsgebietes ein Teilabfluss Richtung Süden zum Karl-Ernst-Weg und ein Teilabfluss Richtung Norden zur Hans-Dittmar-Straße erfolgt. Der bestehende Mischwassersammler verläuft neben dem östlichen Fußweg im Grünstreifenbereich, der zum größten Teil auf Privatgrundstücken liegt. Die Bestandshaupttrasse liegt am Fuß einer kleinen Böschung. Die nördlichste Haltung verläuft im Fahrbahnbereich und in den Anbindebereichen quert der Kanal die Fahrbahnen der Anbindestraßen. Des Weiteren ist festzustellen, dass die Kanaltrasse augenscheinlich an vielen Stellen überwachsen und teilweise überbaut ist.

In den öffentlichen Bereichen ist der Mischwasserkanal (DN300 und DN400 und die Trinkwasserleitung (DN80 bis DN150) auf neuen Trassen zu errichten und an die Bestandskanalisation anzuschließen.

Die vorhandenen Anschlussleitungen sind zu verlängern und an die neuen Hauptleitungen umzubinden.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Stadtwerke Halle GmbH

Zeit
2012 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Rausch

Telefon:
0345 581-6807

Standort:
Stadt Halle (Saale)
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
LP 1 – 8 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) Ch. Czesnocha

Projektteam:
Dipl.-Ing. M. Hoppe
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 0,50 Mio. Euro (netto)

Energie- und Klimaschutzkonzept Stadt Zwickau Stadt Zwickau 2012 – 2013

Projektbeschreibung

Die Stadt Zwickau möchte sich zukünftig noch stärker im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz engagieren und den begonnenen Klimaschutzprozess vorantreiben. Neben der Teilnahme am European Energy Award® (eea) seit dem Jahr 2011 wurde von den seecon Ingenieuren ein Integriertes kommunales Energie- und Klimaschutzkonzept als strategisches Entscheidungs- und Planungsinstrument erarbeitet.

Die Analyse hat ergeben, dass die CO2-Emissionen der Stadt derzeit mit 10,3 Tonnen pro Einwohner und Jahr knapp über dem Bundesdurchschnitt liegen. Die Stadt Zwickau setzt sich in ihrem Leitbild das Ziel, diese bis zum Jahr 2025 um 25 % zu reduzieren. Folgende Maßnahmen sollen dabei helfen:

  • Klimaschutzteilkonzept für den Gesamtbestand der kommunalen Gebäude
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Erarbeitung eines Solardach- und Geothermiekatasters

Um die Klimaschutzarbeit zu verstetigen, wird die Stadt eine Stelle für einen Klimaschutzmanager schaffen und regelmäßig CO2-Bilanzen erstellen.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Stadt Zwickau

Zeit
2012 – 2013

Ansprechpartner
Herr Strenge

Telefon:
0375 833610

Standort:
Stadt Zwickau
Sachsen

Leistungsumfang:
Datenerfassung
Energie- & CO2-Bilanzierung
Leitbild
CO2-Minderungspotenzialanalyse
Straßenbeleuchtung
Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahmenplan
Controllingkonzept

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Projektpartner:
Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH

Konzeptkosten:
ca. 80.000,- Euro (netto)

Quartiersbezogene Energie- und Klimaschutzkonzepte Leipzig Stadt Leipzig 2012 – 2014

Projektbeschreibung

Die Stadt Leipzig verfolgt bereits seit geraumer Zeit das Ziel der Emissionsminderung und die damit verbundene Erarbeitung von Maßnahmenbündeln. Die drei quartiersbezogenen Klimaschutzkonzepte unterstreichen dieses Vorgehen.

Schwerpunkt im Stadtteil Alt-Schönefeld ist die Erarbeitung von Sanierungskonzepten für typische Gebäuderepräsentanten des Quartiers unter Beachtung der wohnungswirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Das Konzept wird in enger Abstimmung mit dem SEKo Aufwertungsgebiet erarbeitet.

Das Quartierskonzept Leipziger Westen widmet sich der in den vergangenen Jahren rasant angestiegenen Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsräumen für Künstler und Freischaffende. Individuelle Sanierungskonzepte und die Erarbeitung innovativer Wärmeversorgungslösungen stehen hierbei im Vordergrund.

Der Wohnkomplex 5.1 in Leipzig Grünau ist Gegenstand einer Untersuchung zur nachhaltigen und attraktiven Umgestaltung von klassischen Großsiedlungen. Es wurden verschiedene städtebauliche Entwürfe erarbeitet, die den Anforderungen an Attraktivität und Nachhaltigkeit moderner Wohnbebauung gerecht werden.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Stadt Leipzig

Zeit
2012 – 2014

Ansprechpartner:
Frau Uhlig (Leipzig Ost)
Herr Raschke (Leipzig West)
Herr Pfeiffer (Leipzig Schönau)

Telefon:
0341 123-5461
0341 123-5512
0341 123-5452

Standort
Stadt Leipzig
Sachsen

Lestungsumfang:
Energie- und CO2-Bilanzierung
Optimierung von Bestandsgebäuden
Potenzialanalyse erneuerbarer Energien
dezentrale Energieversorgung
Zieldefinition Neubebauung
Öffentlichkeitsbeteiligung
Controllingkonzept

Projektteam:
Team Neue Energien

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. F. Finkenstein

Projektpartner:
Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG sowie
LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH

Konzeptkosten:
ca. 0,16 Mio. Euro (netto)

Schmutzwasserüberleitung Krosigk-Drehlitz Wasser- und Abwasserzweckverband Saalkreis 2012 – 2015

Projektbeschreibung

 

Die Entwässerung im Ortsteil Krosigk erfolgt fast ausschließlich im Mischsystem bis in die Ortslage Kaltenmark. Die Abwässer werden mittels Stauraumkanal mit Entlastungsfunktion und einem Energieumwandlungsschacht (Wirbeldrossel) zu einem Ablauf von DN 200 zusammengefasst. Anschließend über ein Pumpwerk mit einer Druckleitung DN 80 zur Kläranlage Kaltenmark gefördert. Die Kläranlage wurde in den Jahren 1994/1995 errichtet und mit der Inbetriebnahme des neuen Pumpwerkes außer Betrieb genommen. Im nächsten Bauabschnitt wird sie zurückgebaut.

Da das Vorhaben abschnittsweise in unmittelbarer Nähe an das Landschaftsschutzgebiet „Petersberg“ grenzt, mussten Verbotstatbestände untersucht werden.
Der zu erwartende Eingriff in Natur und Landschaft wurde ermittelt und bilanziert sowie artenschutzrechtliche Verbotstatbestände geprüft und Maßnahmen zur Vermeidung aufgezeigt.

Unmittelbar am Standort der Kläranlage wurde ein Abwasserpumpwerk (derzeit für 750 EW) mit einer Druckluftspülstation errichtet. Das Mischwasser wird dann über eine neu verlegte Druckleitung DN 125 (ca. 2,6 km) nach Drehlitz zu einem vorhandenen Pumpwerk innerhalb einer Pumpenkette Ortslage Drehlitz gefördert.

Fachbereiche
Infrastruktur, Umwelt

Auftraggeber
Wasser- und Abwasserzweckverband Saalkreis

Zeit
2012 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Baum

Telefon:
034606 360210

Standort:
Gemeinde Petersberg
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
LP 3–8 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung
naturschutzfachliche Planung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Hoppe

Projektteam:
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 0,35 Mio Euro (netto)

Projektbeschreibung

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Saalkreis plant die Anbindung der Ortslage Kaltenmark an das zentrale Abwassersystem mit der Behandlung in der Kläranlage (KA) Halle-Nord. Hierfür ist eine Überleitung der Abwässer von der Ortslage Kaltenmark in die benachbarte Ortslage Drehlitz zu dem vorhandenen Pumpwerk vorgesehen.

In der Genehmigungsphase sind die naturschutzfachlichen Belange gemäß Stellungnahme des Umweltamtes des Landkreises Saalekreis zu prüfen.

Diese umfassen:

  • Kartierung vom Feldhamsterbauen
  • Prüfung der Schutzgebietsverordnung für das Landschaftsschutzgebiet „Petersberg“
  • Eingriffsregelung
  • Artenschutzrechtliche Prüfung
  • Ökologische Baubegleitung

Fachbereiche
Infrastruktur, Umwelt

Auftraggeber
Wasser- und Abwasserzweckverband Saalkreis

Zeit
2012 – 2015

Ansprechpartne
Frau Baum

Telefon:
034609 2331-0

Standort:
Gemeinde Petersberg
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
Kartierung Feldhamsterbaue
Eingriffsregelung
Prüfung LSG-VO
Artenschutzrechtliche Prüfung
Ökologische Baubegleitung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. M. Hoppe

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) B. Walter

Planungskosten
ca. 15.000,- Euro (netto)

Aktualisierung und Vertiefung Flächenentwicklungskonzept Leipzig-Nord Stadt Leipzig Stadtplanungsamt 2012 – 2013

Projektbeschreibung

Im Jahr 2001 wurde das Entwicklungskonzept Leipzig-Nord erarbeitet, in dem Schwerpunkte für Gewerbe- und Industrieansiedlungen sowie Freiräume und Ausgleichsflächen lokalisiert wurden. Somit konnte für großflächige Gewerbeansiedlungen, für die im historisch gewachsenen Stadtgebiet keine Flächen zur Verfügung standen bzw. stehen, ein tragfähiges Konzept erstellt werden.

Seither erfolgten im Leipziger Nordraum mehrere Ansiedlungen von bedeutsamen Produktionsstätten bzw. Erweiterungen. Die Etablierung als wirtschaftlicher Entwicklungsraum mit besten Standorteigenschaften hat zu einer spürbaren Verknappung an verfügbaren Flächen für großmodulare Entwicklungen geführt und macht eine Überprüfung des Umsetzungsstandes des Entwicklungskonzeptes Leipzig-Nord aus dem Jahr 2001 erforderlich. Mit einer langfristigen und abgestimmten Planung, inkl. der Erweiterung des Untersuchungsraumes über die Leipziger Stadtgrenze hinaus auf etwa 60 km², werden zukünftige Flächenansprüche analysiert, um eine abgestimmte Flächenentwicklungsstrategie für den Leipziger Nordraum zu entwickeln.

Dazu wird das Flächenentwicklungskonzept Leipzig-Nord aktualisiert und inhaltlich vertieft.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Stadt Leipzig Stadtplanungsamt

Zeit
2012 – 2013

Ansprechpartner:
Herr Christiansen

Telefon:
0341 123-4924

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
Analyse- und Konzeptphase
Besondere Leistungen nach HOAI

Prokeltleiter:
Dipl.- Ing., BDLA E. Scheil

Projektteam:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. C. Bolte
Dipl.-Ing. M. Neumann,
Dipl.-Ing. (FH), M.SC. C. Jopke
Dipl.-Ing., M.Sc. A. Strohbach

Planungskosten:
ca. 34.000,- Euro (netto)

Vereinigte Mulde - Neubau Flügeldeich Kossen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2012 – 2013

Projektbeschreibung

Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes der Ortslage Kossen baute die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen den ca. 560 m langen Flügeldeich Kossen. Dafür wurden folgende Baumaßnahmen ausgeführt: Erdarbeiten für Deichneubau; Beton- und Stahlbetonarbeiten für eine Deichscharte einschließlich Stahlwasserbau für Stemmtor; Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie EMSR-Technik für Pumpschacht; Beton-, Stahlbeton- und Entwässerungskanalarbeiten für den Neubau zweier Sielbauwerke DN 500 und DN 700; Umverlegung Trinkwasserleitung; Verkehrswegebauarbeiten für den Deichverteidigungsweg und anzupassende öffentliche Wege einschließlich zwei Deichüberfahrten; Landschaftsbauarbeiten.

Im Rahmen der örtlichen Bauüberwachung wurden von den seecon Ingenieuren folgende Leistungen erbracht: örtliche Bauüberwachung; Bauüberwachung Tragwerksplanung und Betonherstellung; Qualitätssicherung und vermessungstechnische Leistungen.

Der bis zu 3,5 m hohe Deich wurde als homogener Zwei-Zonen-Deich hergestellt und ist für ein HQ100 zzgl. 0,7 m Freibord bemessen. Im landseitigen Filterprisma wurde über die gesamte Länge eine Dränageleitung verlegt.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2012 – 2013

Ansprechpartner:
Herr Kuhne

Telefon:
034206 588-348

Standort:
Gemeinde Jesewitz, OT Kossen
Sachsen

Leistungsumfang:
örtliche Bauüberwachung

Proejektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert

Baukosten:
ca. 1,17 Mio. Euro (netto)

Herstellung Boots- und Fischpass Pegau Stadt Pegau 2012 – 2014

Projektbeschreibung

Die Stadt Pegau hat sich zum Ziel gesetzt, die touristische Erschließung der Weißen Elster zu fördern. Dabei soll vor allem die länderübergreifende wassertouristische Anbindung der Elsterregion an das Leipziger Neuseenland entwickelt werden.

Die Weiße Elster ist im Bereich der Stadt Pegau Bestandteil des Blauen Bandes, welches als überregionaler Wasserwanderweg die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verbindet. Weiterhin ist Pegau über den Kurs 1a an den touristischen Gewässerverbund Leipziger Neuseenland angeschlossen. Dies verdeutlicht die besondere Bedeutung und das erhebliche Potenzial der Stadt Pegau im Hinblick auf den Wassersport.

Zur Verbesserung der gewässertouristischen Infrastruktur ist von der Stadt Pegau im Stadtgebiet in den nächsten Jahren eine Reihe von Maßnahmen geplant. Neben dem Neubau einer Einsetz- und Anlegestelle für Kanus im Bereich des Schützenplatzes (seecon Ingenieure) ist die Herstellung der Passierbarkeit für Kanusportler im Bereich der Wehrschwelle geplant. Zur Umsetzung der EU-WRRL ist gleichzeitig die Fischdurchgängigkeit an der Wehrschwelle herzustellen.

Beide Ziele werden durch einen naturnahen Fisch-Kanu-Teilpass erreicht. Der Fisch-Kanu-Pass wird ausgebildet als Raugerinne-Beckenpass, bemessen nach den Anforderungen der Leitfischarten (DWA-M 509).

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Stadt Pegau

Zeit
2012 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Bürgermeister Grothe

Telefon:
034296 980033

Standort:
Weiße Elster in der Stadt Pegau
Sachsen

Leistungsumfang:
Machbarkeitsstudie
LP 3-4 HOAI Objektplanung Ingenieurbauwerke
Vermessung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
M.Sc. F. Salewski
Dipl.-Ing. (FH) T. de Bernardo  

Baukosten:
ca. 60.000,- Euro (netto)

FFH-, SPA-Verträglichkeitsprüfung, LBP Weinske-Verschlussbauwerk Y1 Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2012 – 2013

Projektbeschreibung

Der Standort des Weinske-Verschlussbauwerks liegt nördlich der Werksgrenze des Glaswerkes Torgau bei Deich-km 1+689 im Bereich der Querung des Binnendeiches mit dem Schwarzer Graben (Fluss-km 16+125).

Die Weinske und der Schwarze Graben stellen trotz der deutlichen Einengung innerhalb von Torgau einen wichtigen Biotopverbunds- und Migrationskorridor (u. a. für Biber, Fischotter, Rotbauchunke) zwischen dem Großen Teich Torgau und der Elbaue dar.

Dieser Biotopverbund wird durch das Weinske-Verschlussbauwerk eingeschränkt. Zur Beurteilung dieser Auswirkungen erarbeitete seecon folgende Fachgutachten:

  • FFH-Verträglichkeitsprüfung
  • SPA-Verträglichkeitsprüfung
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2012 – 2013

Anpsrechpartner:
Herr Etzold

Telefon:
034206 588-336

Standort:
Elbaue nördlich Torgau
Sachsen

Leistungsumfang:
FFH-Verträglichkeitsprüfung
SPA-Verträglichkeitsprüfung
Landschaftspflegerischer Begleitplan

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Planungskosten:
ca. 25.000,- Euro (netto)

Umweltverträglichkeitsstudie Polder Dautzschen Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2012 – 2015

Projektbeschreibung

Der geplante Polder Dautzschen liegt nordwestlich von Torgau, rechts der Elbe und in unmittelbarer Nähe zu den Landesgrenzen von Sachsen-Anhalt im Norden und Brandenburg im Nordosten. Innerhalb des Untersuchungsraumes befinden sich die Ortschaften Last, Neubleesern und Döhlen.

Hier sind teilweise Ringdeiche bzw. örtliche Schutzdeiche sowie der hochwasserfreie Ausbau der Ortsverbindungsstraßen vorgesehen. Im Osten des Untersuchungsgebietes befindet sich das NSG „Prudel Döhlen“ – ein ehemaliger Elbealtarm.

Für das Vorhaben ist eine Umweltverträglichkeitsstudie zu erarbeiten.

Bestandteil des Auftrages sind umfangreiche Kartierungsleistungen.

  • Größe des Untersuchungsgebietes: 1.500 ha
  • umfangreiche Kartierungsleistungen: Biotop- und FFH-LRT, Heldbock, Eremit, Tagfalter, Libellen, Heuschrecken, Amphibien und Reptilien, Fledermäuse, Biber, Fischotter

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2012 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Etzold

Telefon:
034206 588-336

Standort:
Elbaue nördlich Torgau
Sachsen

Leistungsumfang:
Umweltverträglichkeitsstudie nach Anlage 1 HOAI

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin
Dipl.-Ing., M.Sc. A. Strohbach

Planungskosten:
ca. 120.000,- Euro (netto)
(Planungs- und Kartierungskosten)

Naturschutzfachliche Planung zur Deichinstandsetzung Elbdeich Torgau Elbbrücke bis Siel Zwethau I Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2012 – 2015

Projektbeschreibung

Die Bauabschnitte Z 10.2 bis Z 10.4 sind Bestandteile des Volldeiches Torgau Elbbrücke bis Siel Zwethau I. Schutzgüter sind mehrere Ortslagen und Gemeinden (Kreischau, Zwethau) im Hinterland sowie überregionale Infrastrukturanlagen, wie die Bundesstraße B 87. Die Länge aller Planungsabschnitte beträgt 2.800 m.

Unter Erhalt des Bestandsdeiches und der historischen Strukturen der Lünette Zwethau soll das Schutzziel durch den Einbau einer statischen Spundwand erreicht werden. Weiterhin ist das Siel Zwethau I zu erneuern. Im Zuge der Genehmigungsplanung sind die naturschutzrechtlichen Fachplanungen zu erstellen.

Im Vordergrund stehen bei den Untersuchungen die Lage des Vorhabens in bzw. angrenzend an sensible Natura 2000-Schutzgebiete sowie die Eingriffe in die naturnahen, extensiven Wiesenlebensräume auf dem Deichkörper.

Folgende Beiträge wurden erarbeitet:

  • Landschaftspflegerischer Begleitplan
  • FFH-Verträglichkeitsprüfung
  • SPA-Verträglichkeitsprüfung
  • Artenschutzrechtliche Prüfung

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2012 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Tirl

Telefon:
034206 588-314

Standort:
Landkreis Nordsachsen
Sachsen

Leistungsumfang:
Landschaftspflegerischer Begleitplan
Artenschutzrechtliche Prüfung
Natura 2000

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin
Dipl.-Ing. (FH) B. Walter

Planungskosten:
ca. 55.000,- Euro (netto)

Landschaftsbau A 14, 7. Bauabschnitt AD Parthenaue – AS Klinga, km 58,700 bis km 65,920 Landesamt für Straßenbau und Verkehr 2012 – 2015

Projektbeschreibung

Für den verkehrstechnisch bereits fertiggestellten 7. Bauabschnitt der A 14 sind die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ausführungsreif zu planen und in der Ausführung zu überwachen.

Folgende Kompensationsmaßnahmen werden umgesetzt:

LB1+7: Aufforstungen auf knapp 4 ha

LB2, 8-10: Anlage von Hecken, breiten Gehölzstreifen auf etwa 4,2 ha

LB3+4: Anlage Gewässerrandstreifen (gehölzbestanden) auf einer Länge von etwa 1,5 km

LB5: Anlage/Pflege Extensiv-Grünland sowie Anlage eines Waldmantels auf etwa 2,2 ha

LB6: Anlage Obstbaumreihe auf 1,2 km Länge

LB11+12: Renaturierung ehemaliger Parkplätze

LB13: Gestaltung eines Halboffenlandes auf 5,5 ha

Die Ausführungsplanung der trassennahen Gestaltungsmaßnahmen zu o. g. Vorhaben wurde von den seecon Ingenieuren ebenfalls erarbeitet und die Umsetzung der Maßnahmen im Bau überwacht. Diese Arbeiten wurden im Frühjahr 2011 abgeschlossen.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Zeit
2012 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Koch

Telefon:
0351 8139-3162

Standort:
A14, AD Parthenaue – AS Klinga
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 5, 6 und 8, 9
Ausführungsplanung
Vorbereitung der Vergabe
Objektüberwachung
Dokumentation

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Baukosten:
ca. 0,70 Mio. Euro (netto)

Jugendstilpark Haar Oberbayrische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH Deutsches Heim Wohnungsbaugesellschaft mbh JSP München GmbH 2011 – 2016

Projektbeschreibung

Der Bezirk Oberbayern hat im Jahr 2011 das ca. 22 ha umfassende Areal „Jugendstil-Park München-Haar“ veräußert. Das Gelände Haar II besteht im Wesentlichen aus 4 Quartieren. Die Quartiere 1 und 3 wurden an die Oberbayerischen Heimstätte und Deutsches Heim verkauft. Die Quartiere 2 und 4 (Kernbereich) wurden an die JSP München GmbH verkauft.

Gegenwärtig wird das Gelände Haar II einschließlich der Gebäude vom Isar-Amper-Klinikum München Ost genutzt. Der Rückzug des Klinikbetriebes ist bis Ende 2016 geplant.

Die JSP München GmbH beabsichtigt in den Quartieren 2 und 4 die vorhandenen Gebäude für Wohnnutzung umzubauen und neue Wohngebäude zu errichten. Die Oberbayerischen Heimstätten und die Deutsches Heim Wohnungsbau GmbH planen in ihren Quartieren Wohn- und Geschäftsbauten.

Die vorhandene Infrastruktur soll erneuert sowie entsprechend des bestehenden B-Planes erweitert und neu strukturiert an das öffentliche Netz der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie an das öffentliche Straßennetz angebunden werden.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Oberbayrische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH Deutsches Heim Wohnungsbaugesellschaft mbh JSP München GmbH

Zeit
2011 – 2016

Ansprechpartner:
Frau Stark, Herr Hölzl, Herr Mehnert

Standort:
Gemeinde Haar bei München
Bayern

Leistungsumfang:
LP 1–4 HOAI Verkehrsanlagen
Abwasserentsorgung
Trinkwasserversorgung
Freianlagen

Projektleiter:
Dipl.-Ing. E. Scheil

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich
Dipl.-Ing. (FH) Ch. Czesnocha
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 5,20 Mio. Euro (netto)

Auswechslung Mischwasserkanal und Neubau Trinkwasserleitung Karl-Marx-Straße in Leipzig Wiederitzsch Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH 2011 – 2014

Projektbeschreibung

Das modifizierte Mischwassernetz (vertikal angeordnete Doppelleitung RW/SW DN 600/400) in der Karl-Marx-Straße in Leipzig Wiederitzsch befindet sich in einem baulich sehr schlechten Zustand. Bereits erfolgte Straßeneinbrüche stellen eine Gefährdung der betrieblichen und verkehrstechnischen Sicherheit dar.

Die Abwasserleitungen sollen in der alten Trasse auf einer Gesamtlänge von ca. 1,0 km gegen ein Ei-Profil DN 500/750 bis 400/600 mit BKU – Auskleidung ausgewechselt werden.

Die parallel verlaufende ca. 100 Jahre alte TW-Leitung aus DN 100 GG soll im Rahmen der Baumaßnahme mit ausgewechselt werden.

Es wurde festgestellt, dass 90 % der Anschlussleitungen Straßenentwässerung und der Hausanschlüsse DN 150-200 ebenfalls starke Schäden aufweisen, so dass diese ebenfalls ausgewechselt werden.

Auf Grund der Straßenschäden und der zu erwartenden Straßenaufbrucharbeiten von ca. 60 % der Straßenfläche durch Kanalbauarbeiten und Leitungsverlegung wurde durch das Verkehrs- und Tiefbauamt Leipzig entschieden, die Straße grundhaft auszubauen.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Zeit
2011 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Findeisen

Telefon:
0341 969-1240

Standort:
Leipzig-Wiederitzsch

Leistungsumfang:
LP 2 – 8 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Ing. J. Kapahnke

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Wieland
Technikerin C. Kresse
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 1,35 Mio. Euro (netto)

Sanierung Mischwasserkanal / Auswechslung Trinkwasserleitung Karl-Liebknecht-Straße Leipzig Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH 2011 – 2015

Projektbeschreibung

Die Stadt Leipzig und die LVB GmbH planen die Karl-Liebknecht-Straße zwischen Martin-Luther-Ring und Südplatz auf einer Länge von 1,20 km grundhaft auszubauen und die Straßenbahngleise auszuwechseln.

Unmittelbar im Gleisbereich bzw. parallel im Straßenbereich befinden sich Abwasserkanäle (Ei 850/ 1300) und Trinkwasserleitungen (DN 150 und 250) der KWL GmbH. Die Hauptversorgungstrinkwasserleitung HVL 2 DN 1000 quert die Straße und die Gleistrasse.

Die Kanäle und Leitungen sind ca. 120 Jahre alt und sollen im Rahmen der Straßen- und Gleisbaumaßnahmen saniert bzw. ausgewechselt werden.

Im Rahmen der Vorplanung sind die Sanierungsvarianten der Abwasserkanäle entsprechend des „Drei-Säulen-Prinzip“ hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Prämissen zu untersuchen und eine Vorzugsvariante herauszuarbeiten. Für die Trinkwasserleitungen, deren Nennweite verringert werden sollen, sind die Trassen für die Auswechslung gem. Entwurf der Straßenplanung festzulegen und die Aus-wechslungsvarianten zu planen. Die Abwasser- und Trinkwasserhausanschlüsse sind in die Sanierung bzw. Auswechslung einzubeziehen.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Zeit
2011 – 2015

Ansprechpartner:
Herr Kröll

Telefon:
0341 969-1240

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1 – 8 HOAI Ingenieurbauwerke

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

Projektteam:
Ing. J. Kapahnke
Dipl.-Ing. P. Wieland
Technikerin C. Kresse
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 2,20 Mio. Euro (netto)

Mischwasserbehandlungsanlage Böhlen Abwasserzweckverband „Espenhain“ 2011 – 2014

Projektbeschreibung

Veranlassung der Planung ist die Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) des AZV „Espenhain“ für die Gemeinde Böhlen. Über die vorhandene Pumpstation wird derzeit ein Gesamtgebiet von ca. 14 km² mit 5.500 Einwohnergleichwerten entsorgt.

Häufig auftretende Überstauerscheinungen auf Grund von Rückstau der vorhandenen Pumpstation, der vorhandenen Geruchsbelästigung sowie einer nicht vorhandenen Mischwasserbehandlung geben Anlass zur Neuordnung der Entsorgungssituation in Böhlen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage Böhlen in der Waldstraße ist eine neue Mischwasserbehandlungsanlage zu errichten. Diese setzt sich aus folgenden Bauteilen zusammen:

  • Zulaufkanal DN 800 ca. 40 m
  • Stauraumkanal (SRK) DN 3000 ca. 30 m mit Tangentialschacht
  • Regenüberlaufbecken mit Abflussdrossel als Betonbauwerk einschließlich der technischen Ausrüstung
  • Entlastungskanal DN 800 ca. 40 m
  • Doppelpumpstation
  • IDM-Schacht

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Abwasserzweckverband „Espenhain“

Zeit
2011 – 2014

Ansprechpartner.
Frau Kaden

Telefon:
034343 507-0

Standort:
Böhlen
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 3 – 8 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung
technische Ausrüstung
LP 3 – 4 Tragwerksplanung
hydraulische und klärtechnische Berechnungen
Analyse vorhandener Schmutzfrachtberechnung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) K. Nachtigall
Technikerin C. Kresse
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 1,00 Mio. Euro (netto)

Projektsteuerung Jugendstilpark Haar JSP München GmbH 2011 – 2016

Projektbeschreibung

Der Bezirk Oberbayern hat im Jahr 2011 das ca. 22 ha umfassende Areal „Jugendstil-Park München-Haar“ veräußert. Das Gelände Haar II besteht im Wesentlichen aus 4 Quartieren. Die Quartiere 1 und 3 wurden an die Oberbayerischen Heimstätte und Deutsches Heim verkauft. Die Quartiere 2 und 4 (Kernbereich) wurden an die JSP München GmbH verkauft.

Gegenwärtig wird das Gelände Haar II einschließlich Gebäude vom Isar-Amper-Klinikum München Ost genutzt. Der Rückzug des Klinikbetriebes ist bis Ende 2016 geplant.

Die vorhandene Infrastruktur soll erneuert sowie entsprechend des bestehenden B-Planes erweitert und neu strukturiert an das öffentliche Netz der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie an das öffentliche Straßennetz angebunden werden. Die seecon Ingenieure GmbH berät und begleitet den Projektleiter hinsichtlich des Bauleitplanungs- und infrastruktureller Entwicklungsprozesse, erarbeitet Konzepte, Studien und Gutachten.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
JSP München GmbH

Zeit
2011 – 2016

Ansprechpartner:
Herr Mehnert

Standort:
Gemeinde Haar bei München
Bayern

Leistungsumfang:
Beratung und Begleitung des Projektleiters „JSP München“ hinsichtlich des Bauleitplanungs- und infrastruktureller Entwicklungsprozesse
Erarbeitung von Konzepten, Studien und Gutachten

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH), MBA J. Seeck

Projektteam:
Dipl.-Ing., BDLA E. Scheil
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

Planungskosten:
ca. 0,11 Mio. Euro (netto)

B-Plan "Kahnsdorf Nord" am Kahnsdorfer und Hainer See Gemeinde Neukieritzsch 2011 – 2013

Projektbeschreibung

Im Norden der Ortslage Kahnsdorf, Gemeinde Neukieritzsch, ist die Erschließung zusätzlicher Flächen geplant. Auf dem Areal befanden sich die Verwaltungs- und Lagergebäude des Tagebaubetriebes Witznitz. Diese wurden in den 90er Jahren abgerissen. Durch die Flutung der Tagebaurestlöcher und die Entwicklung des Areals hin zu einer attraktiven Erholungslandschaft gibt es in der Gegenwart verstärkt ansiedlungswillige Interessenten aus dem gewerblichen und privaten Bereich. Es ist daher vorgesehen, dort wieder eine bauliche Entwicklung stattfinden zu lassen. Die seecon Ingenieure erarbeiteten daher ein städtebauliches Konzept und die bauleitplanerischen Unterlagen inkl. Umweltbericht und Grünordnungsplan.

Parallel dazu muss der Flächennutzungsplan geändert werden. Zusätzlich zu den bauleitplanerischen Unterlagen erarbeiteten die seecon Ingenieure den zu erbringenden Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag sowie die Unterlagen zur Erlangung der Waldumwandlungsgenehmigung.

Teil des Ausgleichskonzeptes im Umweltbericht und Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag ist die Planung einer umfangreichen Kompensationsmaßnahme (Anlage und Pflege von ca. 20 ha Halboffenland)

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Gemeinde Neukieritzsch

Zeit
2011 – 2013

Ansprechpartner:
Herr Bürgermeister Graichen

Telefon:
034242 80312

Standort:
Gemeinde Neukieritzsch
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-5 B-Plan
Umweltbericht
Grünordnungsplan
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag Waldumwandlungsverfahren
städtebauliches Konzept
Änderung Flächennutzungsplan
Freianlagen LP 5-9
Umsiedlung einer Zauneidechsenpopulation

Projektleiter:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. C. Bolte

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin
Dipl.-Ing. P. Hoyer
Dipl.-Ing., BDLA E. Scheil

Planungskosten:
ca. 0,12 Mio Euro (netto)

Projektbeschreibung

Im Ergebnis des B-Planes „Kahnsdorf Nord“ sind verschiedene Kompensationsmaßnahmen umzusetzen, z. B. die artspezifische Erhaltungsmaßnahme VFCS2 „Abfangen der Zauneidechsenpopulation nach Beendigung der Winterruhe und vor Baubeginn, Umsetzen auf Maßnahmenfläche VCEF1 Reptilien“.

Als Teil der umfangreichen vorgezogenen Kompensationsmaßnahme VCEF1 ist auf ca. 18 ha ehemaliger landwirtschaftlicher Nutzfläche u. a. der Bereich für die Reptilien entstanden. Vor der Umsiedlung wurden artgerechte Biotopstrukturen, wie Lesesteinhaufen kombiniert mit verschiedenen Anteilen Bodensubstrat, Sand, Kies und Totholz angelegt. Dabei waren u. a. ausreichende Besonnung und Frostsicherheit der Winterquartiere zu berücksichtigen. Ergänzend fand die Pflanzung von kleinen Strauchgruppen (v. a. Wildobst) für ein ausreichendes Nahrungsangebot und zur Vernetzung der Strukturen bzw. des Umfeldes statt.

Die Umsiedlung fand 2014 statt. Dazu erfolgten die Abgrenzung des Abfanggebietes mittels Amphibienschutzzaun und das Abfangen per Hand (Schwamm) über die Sommermonate. Es konnten ca. 200 Zauneidechsen erfolgreich umgesiedelt werden.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Gemeinde Neukieritzsch

Zeit
2014 – 2015

Ansprechpartner:
Frau Zander

Telefon:
034242 80327

Standort:
Gemeinde Neukieritzsch
Sachsen

Leistungsumfang:
Freianlagen LP 5-9
CEF-Maßnahme: Umsiedlung einer Zauneidechsenpopulation

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) C. Schuppan


Projektteam:
Ing. (FH) M. Wagner
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Planungskosten:
ca. 28.000 Euro (netto)

Straßenausbau Karl-Marx-Straße in Leipzig - Wiederitzsch Stadt Leipzig Verkehrs- und Tiefbauamt 2011 – 2014

Projektbeschreibung

Die Stadt Leipzig plant im Zuge der Auswechslung der Trinkwasser- und Mischwasserleitung durch die Kommunalen Wasserwerke Leipzig GmbH den grundhaften Ausbau der Karl-Marx-Straße von der Delitzscher Landstraße bis zur Fritz-Reuter-Straße, einschließlich der Einmündungsbereiche der anbindenden Straße als Gemeinschaftsbaumaßnahme.

Der grundhafte Ausbau der Straße erfolgt in 2 Bauabschnitten. Die Gesamtausbaulänge beträgt ca. 1.000 m. Die Straßenbreite variiert zwischen 7,60 m und 7,70 m. Eine Herausforderung stellte die höhenmäßige Einordnung der Straße unter Beibehaltung der vorhandenen Bordanlagen und beidseitigen Gehwege dar. Aufgrund des geringen Straßenlängsgefälles erfolgte die höhenmäßige Einordnung unter der Vorgabe, dass die jeweilig gegenüberliegenden Straßenabläufe als Tiefpunkte ausgebildet werden, das Straßenlängsgefälle ist mit mindestens 0,5 % Längsgefälle im Schnittgerinne ausgebildet.

Die Karl-Marx-Straße wird gemäß RStO 12 in die Belastungsklasse 0,3 eingeordnet. Die Befestigung der Straße erfolgt in Asphaltbauweise.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Stadt Leipzig Verkehrs- und Tiefbauamt

Zeit
2011 – 2014

Ansprechpartner:
Frau Kruckow

Telefon:
0341 123-7694

Standort:
Leipzig Wiederitzsch
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 3–8 HOAI Verkehrsanlagen
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich

Projektteam:
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
techn. Zeichnerin C. Peschke

Baukosten:
ca. 0,60 Mio. Euro (netto)

SwinGolf-Anlage am Nordufer Hainer See Herr Bert-Henryk Groß 2011 – 2014

Projektbeschreibung

Im Zuge der Rekultivierung in den ehemaligen Braunkohlegebieten im Leipziger Südraum ist die Errichtung einer SwinGolf-Anlage mit kleinem Gastronomie- und Freizeitangebot auf einer Fläche von ca. 12,7 ha geplant.

SwinGolf hat keine derartigen Hürden wie der traditionelle Golfsport (Platzreife, komplizierte Ausrüstung, Kosten für die Ausübung). Vorgesehen ist eine 18-Loch-Anlage. Als Zielgruppen werden Familien, Kinder und Schulklassen aus der Region benannt.

Das Verfahren wird als vorhabenbezogener Bebauungsplan geführt. Mit der Durchführung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes nach § 12 Baugesetzbuch (BauGB) wird die Realisierung sowie die Finanzierung der Planungs- und Erschließungskosten durch den Vorhabenträger gesichert. Dazu wird ein Durchführungsvertrag zwischen öffentlicher Hand und dem Vorhabenträger Bert-Henryk Groß abgeschlossen. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wird entsprechend den Vorgaben des Vorhaben- und Erschließungsplanes erarbeitet. Planungshoheit hat dabei der Zweckverband Planung und Erschließung Witznitzer Seen. Er hat sich zur Aufgabe gestellt, die Voraussetzungen für die infrastrukturelle Erschließung und Entwicklung der Witznitzer Seen, bestehend aus dem Haubitzer See, Hainer See und Kahnsdorfer See und deren Umfeld zu schaffen. Dazu haben die Mitgliedskommunen ihre Planungshoheit im Verbandsgebiet an den Zweckverband übertragen. Die seecon Ingenieure erarbeiten den vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Umweltbericht, das Artenschutzrechtliche Fachgutachten und die Bahnenplanung.

Fachbereiche
Stadt und Land

Auftraggeber
Herr Bert-Henryk Groß

Zeit
2011 – 2014

Ansprechpartner:
Frau Meschke

Telefon:
03433 873-120

Standort:
Gemeinde Neukieritzsch, Nordufer Hainer See
Sachsen

Leistungsumfang:
Vorhabenbezogener Bebauungsplan
LP 1-5 HOAI
Umweltbericht
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
Bahnenplanung

Projektleiter:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. C. Bolte

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin
Dipl.-Ing. S. Schnöke

Planungskosten:
ca. 33.000,- Euro (netto)

Grundhafte Instandsetzung Deich Z 4.4 - Elbe Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2011 – 2012

Projektbeschreibung

Zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes für ein HQ100 für die Stadt Torgau und die Ortslagen nördlich der Kreisstadt war es erforderlich, den gesamten Deich zwischen Torgau-Glacis und Polbitz grundhaft instand zu setzen. Der Bauabschnitt Z 4.4 umfasste dabei den Deichabschnitt zwischen Deich-km 2+800 und 4+360.

Die Deichinstandsetzung beinhaltete folgende Baumaßnahmen:

  • Dichtung, Erhöhung und Verbreiterung des ca. 4 m hohen Deiches einschließlich Anpassung der vorhandenen drei Deichüberfahrten auf einer Länge von ca. 1.560 m
  • Bau einer ca. 1,0 m hohen landseitigen Berme einschließlich Bau des darauf angeordneten Radwegs/Deichverteidigungswegs
  • Herstellen von geotextilummantelten Kiessäulen durch großkalibrige Bohrungen DN 800 im Bereich des Deichverteidigungsweges zur Auftriebssicherung
  • Rückbau/Sicherung/Umverlegung einer Ferngasleitung, einer Fernwasserleitung, eines Fernmeldekabels Deutsche Telekom und eines Stromkabels Stadtwerke Torgau

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2011 – 2012

Ansprechpartner:
Herr Etzold

Telefon:
034206 588-323

Standort:
Stadt Torgau, OT Repitz
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 8-9 HOAI Ingenieurbauwerke
Deichbuch

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Proejktteam:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin
Dipl.-Ing. (FH) B. Walter

Baukosten:
ca. 1,70 Mio. Euro (netto)

Summationswirkungen von Hochwasserschutzmaßnahmen und Bauzeitenmanagement in NATURA-2000-Gebieten in der Elbaue nördlich von Torgau Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2011

Projektbeschreibung

Ziel des Gutachtens war die Prüfung, welche Hochwasserschutzmaßnahmen gleichzeitig unter Einhaltung der Erhaltungsziele des SPA-Gebietes „Elbaue und Teichgebiete bei Torgau“ sowie des FFH-Gebietes „Elbtal zwischen Mühlberg und Greudnitz“ durchgeführt werden können und welche Ausweichräume für die betroffenen Arten frei gehalten werden müssen.

Das Gutachten umfasste folgende Arbeitsschritte:

  • Datenrecherche zu vorkommenden SPA- und FFH-Arten
  • Zuordnung der Arten zu den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen
  • Biotope und Landnutzung im Bereich der geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen
  • Ermittlung der benötigten Ausweichräume für die betroffenen Arten
  • Bauzeitenmanagement für die Hochwasserschutzmaßnahmen

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2011

Ansprechpartner:
Herr Etzold

Telefon:
034206 588-336

Standort:
Elbaue nördlich Torgau
Sachsen

Leistungsumfang:
Ermittlung der Summationswirkungen
von Hochwasserschutzmaßnahmen
auf die NATURA-2000-Gebiete
"Elbaue und Teichgebiete bei Torgau"
und „Elbtal zwischen Mühlberg und Greudnitz“/Bauzeitenmanagement

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Planungskosten:
ca. 15.200,- Euro (netto)

Verkehrs- und medientechnische Erschließung Westufer Kulkwitzer See in Markranstädt Stadt Markranstädt 2010 – 2014

Projektbeschreibung

Die Stadt Markranstädt hat im Zuge der touristischen Erschließung des Kulkwitzer Sees die verkehrs- und medientechnische Erschließung des Bebauungsgebietes Westufer Kulkwitzer See umgesetzt. Es wurde der Neubau von 550 m Erschließungsstraßen, einschließlich Rad- und Gehwege, der erforderlichen Ver- und Entsorgungssysteme sowie 2 Parkplätze mit insgesamt 350 Stellplätzen geplant und errichtet.

In den Erschließungsstraßen wurden jeweils Regenwasserkanäle in der Nennweite DN 300 bis 600, Schmutzwasserkanäle in der Nennweite DN 200 sowie die Trinkwasserleitung in der Nennweite DN 125 in offener Bauweise verlegt. Die Kanäle und die Trinkwasserleitungen sind im Straßenraum der Erschließungsstraßen eingeordnet.

Die Baumaßnahme wurde von August 2012 bis März 2014 realisiert und durch die seecon Ingenieure fachlich begleitet.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Stadt Markranstädt

Zeit
2010 – 2014

Ansprechnpartner:
Frau Dr. Richter

Telefon:
034205 61290

Standort:
Stadt Markranstädt
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–8 HOAI Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Wieland
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 2,36 Mio. Euro (netto)

Regenwasserableitung und –behandlung B-Plangebiet Westufer Kulkwitzer See in Markranstädt Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH 2010 – 2012

Projektbeschreibung

Das Niederschlagswasser aus dem B-Plangebiet Westufer Kulkwitzer See darf aufgrund der sehr guten Wasserqualität des Kulkwitzer Sees nicht unbehandelt eingeleitet werden. Die Behandlung muss in einer Retentionsbodenfilteranlage erfolgen.

In der Vorplanung wurden verschiedene Varianten für die Regenwasserableitung untersucht. Die Regenwasserableitung über Regenwasserkanäle ohne Zwischenspeicherung wurde als die Vorzugsvariante herausgearbeitet.

Das benötigte Retentionsvolumen wird in der Retentionsbodenfilteranlage mit einer bemessenen Filterfläche von ca. 1.125 m² integriert.

Neben einer Sedimentationsanlage und einem Drosselbauwerk wurde die Einleitstelle in den Kulkwitzer See neu errichtet:

  • Gesamtkanallänge ca. 940 m (DN 300–DN 600)
  • 21 Schachtbauwerke (DN 1000 und DN 1200)

Die Baumaßnahme wurde im Jahr 2012 realisiert.

Fachbereiche

Auftraggeber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH

Zeit
2010 – 2012

Ansprechpartner:
Frau Eilers

Telefon:
0341 969-1282

Standort:
Stadt Markranstädt
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–8 HOAI Ingenieurbauwerke
örtliche Bauüberwachung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

 

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Wieland
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 0,98 Mio. Euro (netto)

Grundhafte Instandsetzung Deich Z 2.2 - Elbe Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbe/Mulde/Untere Weiße Elster 2010 – 2012

Projektbeschreibung

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beabsichtigt die grundhafte Instandsetzung des linksseitigen Hochwasserschutzdeiches Belgern-Kranichau. Mit der Planung des 1.365 m langen Abschnitts Z 2.2 von Deich-km 1+200 bis 2+565 wurden die seecon Ingenieure beauftragt. An den hier bis zu 4,5 m hohen Deich schließen sich wasserseitig zwei Strömungsleitbauwerke und eine deichparallele Überfahrt an. Bestandteil der Maßnahme ist die Instandsetzung einer Deichüberfahrt.

Die Deichinstandsetzung im Abschnitt Z 2.2 ist aufgrund der nicht normgerechten Deichgeometrie und aufgrund abschnittsweise undichter Bereiche im Deichkörper und Deichuntergrund erforderlich.

Der Deich ist als beidseitig einstaubarer Polderdeich geplant. Die Instandsetzung erfolgt als Zwei-Zonen-Deich mit einem Stützkörper aus Auelehm und einem durchlässigen Dränkörper mit Deichverteidigungsweg. Im Zuge der Instandsetzung wird der vorhandene Deich landseitig verstärkt. Im Bereich des undichten Deichkörpers wird der Altdeich abgetragen und mit Auelehm neu aufgebaut. Der undichte Deichuntergrund wird mit einer Innendichtung (Spundwand) gedichtet.

Für das Vorhaben wurden die vollständigen Planfeststellungsunterlagen erstellt.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbe/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2010 – 2012

Ansprechpartner:
Herr Stützer

Telefon:
034206 588-311

Standort:
Stadt Belgern, OT Döbeltitz
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-4 HOAI

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 1,15 Mio. Euro (netto)

Objektplanung im Rahmen der Hochwasserschutzmaßnahme O 1.24 HWD Bad Düben – Hohenprießnitz Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2010 – 2016

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Instandsetzung des HWD Bad Düben – Hohenprießnitz O 1.24, km 3+320 bis 3+580 waren gemäß Planfeststellungsbeschluss Kompensationsmaßnahmen zu planen:

  • Ansaat standortgerechter Grünlandmischungen
  • Anlage von Weidengebüschen
  • strukturelle Aufwertung eines Muldealtarms inkl. Sedimentbeprobung
  • Anlage eines Feldgehölzstreifens
  • verschiedene Schutzmaßnahmen für wertvolle Vegetationsbestände
  • Bau einer Amphibienschutzanlage: ca. 350 m Leiteinrichtung, 1 Tunnel (aufgrund der Anlage einer Hochwasserschutzmauer konnte lediglich ein Kleintiertunnel positioniert werden)

Hinzu kommen ab 2013 die Bauüberwachung und die ökologische Baubegleitung.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2010 – 2016

Ansprechpartner:
Frau Gruhne

Telefon:
034206 588-335

Standort:
Muldeaue bei Bad Düben
Sachsen

Leistungsumfang:
Überarbeitung LP 3 Entwurfsplanung
LP 5 und 6 Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe
LP 8 Bauüberwachung
Ökologische Baubegleitung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich
Technikerin C. Kresse

Planungskosten:
ca. 30.000,- Euro (netto)

European Energy Award® Stadt Leipzig Stadt Leipzig, Amt für Umweltschutz 2009

Projektbeschreibung

Der European Energy Award® ist das Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Klimaschutzaktivitäten der Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden, um Potenziale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.

Aufbauend auf diverse Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz hat die Stadt Leipzig im Jahr 2009 die Teilnahme am European Energy Award® beschlossen und für jedes der sechs eea Handlungsfelder ein Energieteam ins Leben gerufen. Die Steuerung des Prozesses erfolgt über eine Lenkungsgruppe, in der die Sprecher der einzelnen Energieteams vertreten sind. Zurzeit erarbeitet die Stadt basierend auf dem Klimaschutzkonzept 2011 ein umfassendes Klimaschutzprogramm, das über den eea Prozess gesteuert und überprüft werden soll.

Unterstützt werden die Energie-Teams der Stadt bei der Umsetzung durch die seecon Ingenieure, welche als akkreditierte eea Berater gelistet sind. Die Erfolge der kommunalen Energiearbeit werden nicht nur dokumentiert, sondern im Jahr 2011 wurde die Stadt Leipzig extern auditiert und mit dem eea ausgezeichnet.

Fachbereiche
Neue Energien

Auftraggeber
Stadt Leipzig, Amt für Umweltschutz

Zeit
2009

Ansprechpartner:
Herr Fritzsche

Telefon:
0341 123-1645

Standort:
Stadt Leipzig
Sachsen

Leistungsumfang:
Beratung
Projektsteuerung
Prozessmoderation

Projektteam:
Dipl.- Ing. (FH), MBA J. Seeck
Dr.-Ing. G. Zink-Ehlert
(akkreditierte eea – Berater/in)

Planung Lagunenstraße Neukieritzsch Gemeinde Neukieritzsch 2009 – 2011

Projektbeschreibung

Zur Sicherung der im Bebauungsplan zur „Lagune Kahnsdorf“ vorgesehenen Nutzung als Erholungsgebiet mit der Ausweisung von Gewerbeansiedlungen und Ferienhausnutzungen wurde die verkehrstechnische Erschließung entwickelt.

Es handelt sich um eine 2,05 km lange Erschließungsstraße, einschließlich der Anbindung an die Gemeindestraße, mit einer Breite von 5,50 m für die Fahrbahn und einen 2,50 m breiten Gehweg. Die Straße ist für den Begegnungsfall PKW/LKW ausgelegt. Die Geschwindigkeit wird auf max. 30 km/h beschränkt.

Die Erschließungsstraße verläuft dicht am Ufer, sodass Teilbereiche im Wasser neu gegründet werden mussten. Im Wasser-Wechselbereich wurden Erosionssicherungsmaßnahmen mit Wasserbausteinen hergestellt.

Die Anbindung an die Gemeindestraße sowie die Erschließungsstraße entlang der Uferzone des Baugebietes wurden gemäß RASt 06 in die Straßenkategorie ES IV, HS IV eingestuft.

Die Einordnung der Straßen erfolgt gemäß RStO 01 in die Bauklasse III. Entlang der Erschließungsstraße werden zusätzlich 3 Parkplätze angeordnet, die in die Bauklasse V eingeordnet werden.

Fachbereiche
Infrastruktur

Auftraggeber
Gemeinde Neukieritzsch

Zeit
2009 – 2011

Ansprechpartner:
Herr Bürgermeister Graichen

Telefon:
034242 80312

Standort:
Gemeinde Neukieritzsch, OT Kahnsdorf
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1–8 HOAI Verkehrsanlagen
örtliche Bauüberwachung
SiGeKo

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) M. Uhlich
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
Technikerin C. Kresse

Baukosten:
ca. 1,57 Mio. Euro (netto)

Rückbau von Straßenbrücken BW 32b und 32c an der B 2 östlich Zwenkau Straßenbauamt Leipzig 2009 – 2010

Projektbeschreibung

An der B 2/B 186 östlich von Zwenkau sollen zwei Straßenbrücken zurückgebaut werden.

Neben dem Eingriff in Natur und Landschaft war insbesondere die Funktion der Brückendurchlässe für den Biotopverbund/Wildwechsel zu beurteilen:

Die B 2/B 186 zerschneidet in Ost-West-Richtung ein 5300 ha großes Gebiet, in dem die genannten Straßenbrücken im gegenwärtigen Zustand die einzige weitgehend gefahrlos funktionierende Verbindung in Nord-Süd-Richtung für alle terrestrisch wandernden Tiere darstellen. Bei Schließung der Durchlässe besteht die Gefahr der Isolation eines nördlichen und südlichen Teilbereiches.

Nach eingehender Prüfung und Analyse des bestehenden Biotopverbundes wird nun der östliche Durchlass erhalten und nach den Empfehlungen des Merkblattes zur Anlage von Querungshilfen für Tiere und zur Vernetzung von Lebensräumen an Straßen (MAQ) umgestaltet.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Straßenbauamt Leipzig

Zeit
2009 – 2010

Ansprechpartner:
Herr Nestler

Telefon:
0341 2422-180

Standort:
Stadt Zwenkau
Sachsen

Leistungsumfang:
Landschaftspflegerischer Begleitplan
Planung Wilddurchlass
Landschaftspflegerische Ausführungsplanung
Leistungsverzeichnis

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Planungskosten:
ca. 15.000 Euro (netto)

Amphibienerfassung und Gutachten B 188 Miltern und L 31 Bölsdorf 2009 bis 2011 Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt 2009 – 2011

Projektbeschreibung

Im Bereich beider Straßen besteht ein Konflikt zwischen dem Straßenverkehr und wandernden Amphibien.

Während an der B 188 eine innerhalb der Auffahrt Miltern liegende Senke das Wanderziel darstellt, besteht an der L 31 der klassische Konflikt der Wanderung von den Winterquartieren über die Straße zu den Laichgewässern und Sommerlebensräumen. Insbesondere an der L 31 wurden in den drei Erfassungsjahren zwischen 6.000 und 12.000 Tiere gezählt, die in das NSG Elsholzwiesen einwandern. Dies stellt eine erhebliche Größenordnung wandernder Amphibien dar. Darunter befinden sich streng geschützte Arten wie Wechselkröte, Kreuzkröte, Knoblauchkröte, Moorfrosch, Rotbauchunke und Kammmolch.

Für beide Straßen wurde der Hauptwanderkorridor und in Verbindung mit der Verkehrszählung das Querungsrisiko ermittelt. Dabei wurde eingeschätzt, dass an der B 188 ein geringes, an der L 31 ein hohes Querungsrisiko für wandernde Amphibien besteht. Auf der Grundlage dieser Einschätzung wurden für die L 31 eine Lösung in Form einer stationären Amphibienleit- und -querungseinrichtung (ca. 800 m, 16 Tunnel) erarbeitet. Die Anlage wurde 2011 realisiert.

Fachbereiche
Umwelt

Auftraggeber
Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt

Zeit
2009 – 2011

Ansprechpartner:
Frau Wachwitz

Telefon:
0391 5672829

Standort:
Stadt Stendal
Sachsen-Anhalt

Leistungsumfang:
Koordinierung und Betreuung der Amphibienerfassung
Auswertung und Gutachten
Amphibienschutzanlage
Handlungsempfehlung
Variantendiskussion
Dimensionierung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. P. Hoyer

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Planungskosten:
ca. 50.000,- Euro (netto)

Bebauungsplan „Westufer Kulkwitzer See“ Stadt Markranstädt 2009 – 2010

Projektbeschreibung

Der Kulkwitzer See mit seiner zentralen Lage zwischen den Städten Markranstädt und Leipzig ist eines der ältesten aus Braunkohlerestlöchern entstandenen Erholungsgebiete im Leipziger Neuseenland. Um Markranstädt als Wohnort abzurunden und noch attraktiver zu machen, wurden Flächen für den Gemeinbedarf, zur Wohn- und Freizeitnutzung ausgewiesen und neue Verbindungen zwischen Innenstadt und See entwickelt. Die Schaffung eines ausgewogenen Wohn- und Erholungsangebotes wird sich langfristig auf die Stadt Markranstädt positiv auswirken. Durch die Ansiedlung von Freizeitdienstleistungen und Kleingewerbe wird die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt vorangetrieben. Intern wird der Bebauungsplan durch neue Erschließungsstraßen verkehrstechnisch an die bestehende Karlstraße und an die bestehende Straße „An der Renne“ angebunden.

Die seecon Ingenieure erarbeiteten dafür den Bebauungsplan, um Baurecht zu schaffen und Rechtssicherheit herzustellen. Das Bauleitplanverfahren wurde im Jahr 2010 abgeschlossen. Anschließend begannen die Erschließungsarbeiten.

Zum Bebauungsplan wurde ein Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag erarbeitet.

Fachbereiche
Stadt und Land, Umwelt

Auftraggeber
Stadt Markranstädt

Zeit
2009 – 2010

Ansprechpartner:
Frau Dr. Richter

Telefon:
034205 61-290

Standort:
Stadt Markranstädt
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-5 HOAI
Bebauungsplan
Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag

Projektleiter:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. C. Bolte

Projektteam:
Dipl.-Ing. P. Hoyer
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Planungskosten:
ca. 57.000,- Euro (netto)

Wiederherstellung Graben an der Idastraße in Plösitz Zweckverband Parthenaue 2006 – 2012

Projektbeschreibung

Der Graben an der Idastraße als Nebengewässer der Parthe wurde in der Vergangenheit durch Verrohrung und Verfüllung stark beeinträchtigt und verändert, sodass er nur noch in einigen Teilbereichen als Mulde vorhanden war. Als Folge der ungünstigen Abflussverhältnisse kam es in den letzten Jahren nach starken Regenfällen immer öfter zu Überschwemmungen in den angrenzenden Wohngrundstücken. Als Hochwasserschutzmaßnahme und zur Verbesserung der Gewässerstruktur sollte daher der Graben wiederhergestellt werden. Dazu wurde der Graben auf einer Länge von 720 m für einen Abfluss von HQ100 = 0,63 m³/s mit einer naturnahen geschwungenen Linienführung neu profiliert. Zur Überwindung einer Gefällestrecke mit einem Höhenunterschied von 2,25 m wurde eine ca. 35 m lange Sohlgleite in Riegelbauweise vorgesehen. Im Bereich der Engelsdorfer Straße ermöglicht ein neu gebauter 12 m langer Durchlass aus Stahlbetonfertigteilen die Unterquerung der Straße für das Gewässer. Zwei weitere Rohrdurchlässe DN 1.000 wurden im Zuge von Feldwegen im Graben errichtet. Im Rahmen der Landschaftsbauarbeiten wurden gewässerbegleitende Gehölze gepflanzt und die Grabenböschungen an exponierten Stellen mit Weidensteckhölzern besetzt.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Zweckverband Parthenaue

Zeit
2006 – 2012

Ansprechpartner:
Herr Gumbrecht

Telefon:
034298 68665

Standort:
Stadt Taucha, OT Plösitz
Sachsen

Leistungsumfang:
Hochwasserschutzkonzept
LP 1–8 HOAI Objektplanung Ingenieurbauwerke Tragwerksplanung
Bauoberleitung
örtliche Bauüberwachung
Baugrundgutachten
Vermessung

Prokeltleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. K.-H. Kauert
Ing. J. Kapahnke

Baukosten:
ca. 0,17 Mio. Euro (netto)

Grundhafte Instandsetzung Deich Z 8.2 - Elbe Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbe/Mulde/Untere Weiße Elster 2005 – 2014

Projektbeschreibung

Im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen erfolgt die grundhafte Instandsetzung des rechtsseitigen Hochwasserschutzdeiches Brottewitz bis Torgau Elbbrücke im 1.200 m langen Abschnitt Z 8.2 von Deich-km 7+000 bis 8+200. Der Deich weist im Vorhabensbereich eine Höhe von bis zu 5,0 m auf.

Die Deichinstandsetzung umfasst folgende, von den seecon Ingenieuren geplanten Maßnahmen:

  • 580 m Instandsetzung des vorhandenen Deichs als Dreizonendeich (landseitige Verstärkung, abschnittsweise Neubau der wasserseitigen Oberflächendichtung aus Auelehm)
  • Umverlegung der Deichtrasse um ca. 10 m auf 620 m Länge zum Erhalt der am wasserseitigen Deichfuß vorhandenen Bäume – Rückbau des vorhandenen Deiches und Deichneubau als Drei-Zonen-Deich
  • Anpassung einer Deichüberfahrt im Zuge eines Feldwegs; Neubau von 1,2 km Deichverteidigungsweg
  • Rückbau einer Beregnungs-Pumpstation einschließlich Saugleitung in 5 m Tiefe

Die Genehmigung des Vorhabens erfolgte mit einem Planfeststellungsverfahren. Mit der baulichen Realisierung wurde 2013 begonnen, Bauende ist 2014.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbe/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2005 – 2014

Ansprechpartner:
Herr Stützer

Telefon:
034206 588-311

Standort:
Gemeinde Arzberg, OT Tauschwitz
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-7 HOAI
örtliche Bauüberwachung
Landschaftspflegerischer Begleitplan
FFH-und SPA-Verträglichkeitsprüfung
Artenschutzrechtliche Prüfung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch
Dipl.-Ing. P. Hoyer
Dipl.-Ing. M.Sc. A. Strohbach
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin

Baukosten:
ca. 2,35 Mio. Euro (netto)

Grundhafte Instandsetzung Deich Z 8.5, 8.6 - Elbe Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster 2004 – 2011

Projektbeschreibung

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen plant die grundhafte Instandsetzung des rechtsseitigen Hochwasserschutzdeiches Brottewitz bis Torgau Elbbrücke im 3.850 m langen Abschnitt Z 8.5/8.6 von Deich-km 10+600 bis 14+453.

Die Deichinstandsetzung umfasst folgende von den seecon Ingenieuren geplanten Maßnahmen:

  • 2,2 km Instandsetzung vorhandener Deich als Dreizonendeich (Erhöhung und landseitige Verstärkung, abschnittsweise Neubau Innendichtung)
  • 2,0 km Deichneubau als Drei-Zonen-Deich infolge Deichrückverlegung
  • Neubau Deichverteidigungsweg auf 4,2 km Länge
  • 1,7 km Deichrückbau unter Erhalt eines 250 m langen naturschutzfachlich wertvollen Abschnitts
  • Neubau eines Sielbauwerks an der Querung des rückverlegten Deiches mit der „Alten Elbe“
  • Anpassung Deichüberfahrt im Zuge der Kreisstraße K 8913
  • Anpassung von 2 Deichüberfahrten im Zuge von Feldwegen, Neubau von 2 Überfahrten
  • 1,5 km Umverlegung Telekommunikationskabel
  • Rückbau einer Beregnungs-Pumpstation und einer Abwasserpumpstation einschl. Leitungen, Ersatzneubau Pumpenhaus.

Die Genehmigung des Vorhabens erfolgt mit einem Planfeststellungsverfahren.

Fachbereiche
Wasser

Auftraggeber
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster

Zeit
2004 – 2011

Ansprechpartner:
Herr Etzold

Telefon:
034206 588-323

Standort:
Gemeinde Arzberg, OT Köllitzsch
Sachsen

Leistungsumfang:
LP 1-4 HOAI Ökologischer Variantenvergleich Landschaftspflegerischer Begleitplan
FFH- und SPA-Verträglichkeitsprüfung
Artenschutzrechtliche Prüfung

Projektleiter:
Dipl.-Ing. (FH) A. Hentzschel

Projektteam:
Dipl.-Ing. (FH) R. Bönisch
Dipl.-Ing. (FH) A. Vallentin
Dipl.-Ing. P. Hoyer
Dipl.-Ing. M.Sc. A. Strohbach

Baukosten:
ca. 5,00 Mio. Euro (netto)