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Veröffentlicht am 25.04.2018

seecon schafft neue Unterkünfte für (besonders) geschützte Arten

Bei der Revitalisierung des alten Parkkrankenhauses Dösen in Leipzig hat unser Fachbereich Umwelt für den Bebauungsplan den Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag erstellt und übernimmt bei der Projektentwicklung die ökologische Baubegleitung. Zuletzt stand hier die Fällung zweier gem. § 21 SächschNatSchG geschützter Gehölze an, die als „höhlenreiche Einzelbäume“ baumhöhlenbewohnenden Vögeln oder Fledermäusen als Ruhe- oder Fortpflanzungsstätten dienen. Den Ausgleich des Verlustes durch die Anbringung von Nist- und Fledermauskästen im unmittelbaren Umfeld hat seecon erstmals selbst umgesetzt.

Jeweils zwei Nistkästen für Brutvögel und zwei Fledermauskästen (werden auf dem Foto gerade angebracht) warten nun auf ihre neuen Bewohner. Darüber hinaus wurden die gefällten Gehölze zu einem Totholzhaufen aufgeschichtet, damit die Baumhöhlen zum Teil noch durch Tiere, wie zum Beispiel Insektenlarven als Lebensraum genutzt werden können.

Im Rahmen des Artenschutzes ist das eine gängige Vorgehensweise, Ausgleichsmaßnahmen sind Bestandteil der meisten Planungen und damit fast schon ein „Steckenpferd“ unserer Umweltingenieure. Im Projekt Parkkrankenhaus, bei welchem die Parkresidenz Leipzig GmbH der Auftraggeber ist, stehen in der kommenden Fällperiode u. a. noch weitere unvermeidliche Baumfällungen an.