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Veröffentlicht am 13.08.2019

seecon übernimmt die Entwicklungsplanung der ehemaligen Kunstlederfabrik Borsdorf

Die Stadt Leipzig wächst in einem Tempo, das auch Experten immer wieder staunen lässt. Inzwischen liegt die Stadt damit im Bundesvergleich immer wieder auf einem der Spitzenplätze. Die Ursachen dafür sind vielfältig und sollen hier auch nicht näher betrachtet werden. Dafür beschäftigen sich die seecon Ingenieure zunehmend mit den Folgen des Wachstums. In den letzten Jahren haben wir uns sehr stark bei der Erschließung von Standorten für Wohn- und Gewerbebebauung engagiert und dabei vor allem die Umnutzung von ehemaligen Industriebrachen begleitet.

Das hier vorgestellte Projekt ist aber auch für die seecon Ingenieure bzw. unseren Fachbereiche Stadt und Raum in gewisser Weise Neuland. Die Umnutzung einer industriellen Altliegenschaft im ländlich geprägten Umland stellt ein Novum dar, bei dem wir mit großer Freude dabei sind.

Die ehemalige Kunstlederfabrik in Borsdorf ist jedem bekannt, der je auf der ursprünglichen B6 zwischen Wurzen und Leipzig unterwegs war. Besonders von Osten kommend bilden die weithin sichtbaren Gebäuderiegel in der typischen Klinkeroptik der Industrialisierungszeit den markanten Ortseingang von Borsdorf.

In der DDR-Zeit wurde das Gebäudeensemble um zahlreiche Anbauten von geringem architektonischen Wert erweitert. Lediglich „das erste vollautomatische Hochregallager der DDR“ ist als Besonderheit erwähnenswert.

Unser Auftraggeber beabsichtigt, die attraktiven Objekte unter Denkmalschutz stellen zu lassen und zu loftartigen Wohnungen umgestalten zu lassen. Als Architekturbüro zeichnet Peter Homuth für die gesamte gestalterische Aufgabe verantwortlich. seecon übernimmt alle Planungen, die nicht den Gebäuden zuzuordnen sind. Dazu zählt die Einbindung des Standortes in das Verkehrsnetz vor Ort, die siedlungswasserwirtschaftliche Erschließung, das Regenwassermanagement und Energieversorgung. Auch die Begleitung des Gesamtprojektes in artenschutzrechtlichen Belangen liegt bei uns.

Das Gesamtobjekt ist für den ländlichen Raum relativ groß und somit auch relativ kompliziert. Wir sind indessen zuversichtlich, dass wir unsere Erfahrungen für eine sehr erfolgreiche Projektentwicklung einbringen können.