Der bestehende Umschlagbahnhof Ulm-Dornstadt soll aufgrund der zu erwartenden Mengensteigerungen im Güterverkehr sowie der Vergrößerung des Güterverkehrszentrums Ulm um ein zweites Umschlagmodul erweitert werden.
Für die geplante Erweiterung der Umschlaganlage soll auf vormals landwirtschaftlich genutzten Flächen das neue Umschlagmodul errichtet werden und die straßenseitige Anbindung des Umschlagbahnhofs den verkehrlichen Anforderungen angepasst werden. Weiterhin wird eine neue Gleisanbindung des neuen Moduls von Beimerstetten aus mit zwei zusätzlichen Vorstellgleisen geschaffen.
Die seecon Ingenieure sind damit beauftragt, das Vorhaben bis zum Bauende im Rahmen der umweltfachlichen Bauüberwachung zu begleiten.
Hauptbestandteile der umweltfachlichen Bauüberwachung sind die fortlaufende Kontrolle der Umsetzung und Einhaltung von artenschutzrechtlichen Vermeidungsmaßnahmen (u. a. Erhalt von Habitatbäumen, die Umsiedlung von Eidechsen sowie die Stellung von Reptilienschutzzäunen), Biotopschutzmaßnahmen sowie die fachliche Beratung bei Themen rund um den Arten- und Naturschutz.