Ziel des Projekts ist es, die Klimaneutralität des Gebäudebestands unter Wahrung der Kostenneutralität zu erreichen. Hierzu werden energetische Sanierungen der Gebäudehülle, die Modernisierung der Anlagentechnik sowie Klimaanpassungs- und ggf.
Kompensationsmaßnahmen miteinander kombiniert. Die Umsetzung kann – abhängig von den finanziellen Rahmenbedingungen – über geringinvestive Einzelmaßnahmen, schrittweise Sanierungen oder umfassende Gesamtsanierungen mit maximaler Fördermittelausschöpfung erfolgen.
Der Fokus liegt auf einer ökologisch nachhaltigen Herangehensweise, einschließlich des Einsatzes nachhaltiger Baustoffe und der Integration erneuerbarer Energien. Für die Wärme- und Stromversorgung werden wirtschaftlich optimale, standortangepasste Varianten entwickelt. Ergänzend wird ein Transformationsplan für die Fernwärme erstellt, der den Weg zur Klimaneutralität aufzeigt, während Effizienzmaßnahmen in den Bereichen Heizung, Warmwasser und Lüftung integraler Bestandteil sind.
Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung wie Dach- und Fassadenbegrünung, naturnahe Regenwasserbewirtschaftung, Grauwassernutzung sowie Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz von Außenbereichen untersucht. Alternativ können Kompensationsmaßnahmen, z. B. Aufforstungen, berücksichtigt werden. Die Umsetzung wird durch fundierte Analysen, normkonforme Sanierungsfahrpläne, Ökobilanzen sowie Lebenszyklus- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen unterstützt, um einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Übergang zur Klimaneutralität sicherzustellen.