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ENERGIE- UND TREIBHAUSGASBILANZ – GEMEINDE GEESTE

Niedersachsen (Deutschland)

Projektbeschreibung

Im Rahmen der kommunalen Klimaschutzstrategie wurde für die Gemeinde Geeste eine umfassende Energie- und Treibhausgasbilanz nach BISKO erstellt. Die Bilanzierung erfolgte sektorspezifisch für Haushalte, Industrie, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen, Verkehr und kommunale Liegenschaften. Die Datenübertragung in den Klimaschutzplaner erfolgte automatisiert und fehlerfrei.

Besonders prägend für das Bilanzbild ist der hohe Anteil industrieller Energieverbräuche, die maßgeblich zur Emissionslast beitragen. Rund ein Drittel des Endenergieverbrauchs entfällt auf nicht näher differenzierbare fossile Energieträger im Industriesektor. Der Verkehrssektor folgt mit einem Anteil von knapp 30 % an den Gesamtemissionen – stark beeinflusst durch den Transitverkehr auf der A31.

Trotz eines vergleichsweise geringen Stromverbrauchs (unter 10 % des Endenergieverbrauchs) verursacht dieser über 13 % der Emissionen – ein Hinweis auf die Bedeutung des Strommixes. Positiv hervorzuheben ist die lokale Stromerzeugung: Geeste erzeugt bilanziell mehr Strom aus erneuerbaren Quellen als verbraucht wird.

Im Benchmarking zeigt sich: Die spezifischen Emissionen je Einwohner liegen etwa doppelt so hoch wie der bundesdeutsche Durchschnitt. Ursachen sind die starke Industriepräsenz und der überdurchschnittliche Verkehrseinfluss. Gleichzeitig bietet die Bilanz klare Ansatzpunkte für lokale Klimaschutzmaßnahmen – etwa durch den Ausbau erneuerbarer Wärmeversorgung und die Sanierung des Gebäudebestands.

Kategorie
Energie- und Treibhausgasbilanz
Auftraggeber
Gemeinde Geeste
Zeitraum
03/2022 – 08/2022
Leistungsumfang
Energie- und THG-Bilanz, Datenerfassung, Berichterstellung, Präsentation, Benchmarking