Die Landeshauptstadt München setzt sich aktiv mit einer effektiven Energie- und Klimaschutzpolitik auseinander und übernimmt die Verantwortung für kommende Generationen als öffentliche Aufgabenträgerin. Die Landeshauptstadt München schafft mit dem integrierten Quartierskonzepten nach KfW-432 (energetische Stadtsanierung) in dem Quartier Neuperlach-Nord die strategische Handlungsgrundlage für die Einbindung von Klimaschutz in das Handeln der Verwaltung.
In diesem Projekt wurden neben der Erstellung der Energie- und CO₂-Bilanz eine Potenzialanalyse zur Erhöhung der Gebäudeeffizienz sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien durchgeführt und Handlungsfelder im stationären sowie mobilen Bereich erarbeitet.
Zum Beginn des Projektes erfolgt eine regionale und planerische Einbettung sowie eine Ausgangsanalyse in umfassenden Themenbereichen (z.B. Stadtplanung, Architektur, Sozioökonomie, Energie- und Wärmeversorgung, Mobilität und Verkehr). Die Energie- und Treibhausgasbilanz schafft eine Grundlage für die Erfassung und Bewertung von Potenzialen und Maßnahmen sowie das Erstellen von Szenarien. In einem partizipativen Prozess wurde ein Leitbild entwickelt. Für alle Handlungsfelder wurden Maßnahmen entwickelt und in einem Maßnahmenkatalog gebündelt. Es fanden verschieden Formate zur Aktivierung und Beteiligung unterschiedlicher Akteure und der Öffentlichkeit statt.