Für ein Neubaugebiet mit rund 70 überwiegend als Einfamilienhäuser geplanten Wohngebäuden ist der Aufbau eines regenerativen Wärmenetzes vorgesehen. Ziel ist eine zukunftsfähige und weitgehend treibhausgasneutrale Wärmeversorgung. Die Umsetzung soll über das BAFA-Förderprogramm „Wärmenetze 4.0“ finanziell unterstützt werden.
Zunächst erfolgte die Unterstützung bei der Beantragung der Fördermittel zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Nach Erhalt der Förderzusage wurde die Studie ausgearbeitet, einschließlich der technischen, energetischen und wirtschaftlichen Bewertung verschiedener Versorgungsvarianten.
Im Ergebnis wurde ein Niedertemperatur-Wärmenetz konzipiert, das überwiegend auf erneuerbaren Energien basiert. Als zentrale Wärmequellen sind Geothermie in Form von Erdsondenfeldern sowie PVT-Kollektoren zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung vorgesehen. Ergänzend kommen Wärmepumpen zur Temperaturanhebung sowie ein Biomassekessel zur Abdeckung von Spitzenlasten und zur Sicherstellung der Versorgung zum Einsatz.